Gespräch mit…

Albertine

Welche Beziehung haben Sie zum Genfer Weingebiet?
Mein Vater war Winzer, bevor er beim Fernsehen arbeitete. Ich bin die Cousine von Nicolas Bonnet von der Domaine de la Comtesse Eldegarde und auch mit Stéphane Gros verwandt. Mit dem Rebbau bin ich von Kindesbeinen an vertraut. All das gehört zu meinen prägenden Kindheitserinnerungen. Vor allem der Herbst. Ich rieche noch heute den Duft von frisch gepressten Trauben und Trester.

Und in beruflicher Hinsicht?
Ich habe bereits Plakate für Feste in Dardagny und ein paar Weinetiketten gestaltet. So ein wichtiger Auftrag wie die Plakate für die Offenen Weinkeller 2019 war allerdings noch nicht dabei.

Welche Anhaltspunkte hatten Sie für die Gestaltung der Plakate der Offenen Weinkeller?
Der Auftraggeber erwartet immer, dass man ein Konzept in Bilder umsetzt. Bei den Offenen Weinkellern ging es darum, für das Genfer Land zu werben und bei den Menschen im Kanton ein Zusammengehörigkeitsgefühl zu erzeugen. Ausserdem sollte ich vermitteln, dass die Offenen Weinkeller die Gelegenheit bieten, Spezialitäten einmal ganz anders zu entdecken. Deshalb wählte ich als Blickfang einen freundlichen, gutmütig blickenden Bacchuskopf, der wie eine Sonne anmutet. Eine sympathische Figur, die unterschiedlichste Leute – hauptsächlich Städter natürlich – jeden Alters zu einem Ausflug in die Rebberge anregen soll.

Was für eine Weintrinkerin sind Sie?
Gelegentlich trinke ich gern ein Glas Wein, bin aber keine Spezialistin. Ich mag einfache Weine wie im Bistro, die für feierliche Stimmung sorgen. Mir gefällt die Vorstellung, dass Wein uns verwandelt und ein bisschen glücklicher macht… Was die Herkunft angeht, so trinken wir neben Genfer Weinen viel Wein aus Italien, wo übrigens auch mein Mann Germano herkommt.

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