Vernaccia di San Gimignano DOCG

Der weisse Toskaner

Fotos: z. V. g.

Vernaccia di San Gimignano war der erste italienische Wein, der 1966 das DOC erhielt, 1993 wurde er mit dem DOCG ausgezeichnet. Produktionsgebiet ist die Gemeinde San Gimignano, die Reblagen sind vom Meer und vom toskanischen Inland gleichermassen beeinflusst.

Die Rebberge von San Gimignano sind durch ihr mediterranes Klima geprägt, das sich durch trockene Sommer und strenge Winter auszeichnet. Vernaccia kann als Annata oder als Riserva (mit einem Jahr mehr Reife) auf den Markt kommen: Nicht nur die Riserva verblüfft durch ihre Langlebigkeit, auch Annata-Weine, die für den schnellen Konsum gedacht waren, überraschen nach fünf, sechs Jahren oft durch ihre Frische und Mineralität.

Zu verdanken haben sie dies dem Terroir: Die Böden stammen vorwiegend aus dem Pliozän (einer Periode zwischen 6,8 und 1,8 Millionen Jahren vor unserer Zeitrechnung) und bestehen aus Tuff und gelbem Lehm, die sich an der Oberfläche mit kompakteren Lehmschichten abwechseln. Dazu kommt eine hervorragende Ventilation und natürlich der Charakter der autochthonen Rebsorte Vernaccia: Mit ihren Gerbstoffen wird sie auch oft als Rosso im Gewand eines Bianco bezeichnet. Besonders die gut durchlüfteten Rebberge sorgen dafür, dass sehr viele Winzer hier biologisch produzieren. 

Wir verkosteten vorwiegend Weine des frisch-fruchtigen Jahrgangs 2018 und Selektionen und Riservas des warmen Jahres 2017 und des eleganten 2016. 

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