Wussten Sie, dass …

Superstar Rivaner

Foto: Deutsches Weininstitut

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Hektar Rebfläche sind aktuell in Deutschland mit der Sorte Rivaner bestückt. Damit ist sie die Nummer zwei in Deutschland nach dem Riesling. Noch bis in die 1990er Jahre war sie sogar die Nummer eins. Auf Württemberg entfallen nur etwa 300 Hektar der Rivaner-Rebfläche.

 

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Geschmacksnuance wird als typisch für die Rebsorte angesehen: ein leichter Muskatton. Allerdings ist der Rivaner in seinem Geschmacksprofil äußerst vielseitig: von der Blumenwiese bis zu Fruchtnoten von Zitrone, Apfel, Birne oder Maracuja reicht das Spektrum.

 

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Eltern hat die Rebsorte. Aktuelle Forschungsergebnisse weisen auf die Rebsorten Riesling und Madeleine royale hin. Lange hatte man angenommen, dass sie eine Kreuzung aus Riesling und Silvaner darstellt. Daher auch ihr Synonym: Rivaner.

 

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Grad Öchsle soll das höchste jemals erzielte Mostgewicht für Müller-Thurgau-Lesegut gewesen sein, das für eine Trockenbeerenauslese verwendet worden ist. Im Durchschnitt ist das Mostgewicht des Leseguts um ein Vielfaches niedriger. Unter der Bezeichnung Rivaner werden oftmals eher duftig-schlanke Tropfen vermarktet, die jugendlich getrunken werden können.

 

5,1 Millionen 

Einträge listet die Suchmaschine Google in etwa, wenn man nach Müller-Thurgau sucht. Damit ist die Bezeichnung deutlich bekannter als Rivaner. Hier liefert Google nur rund 500 000 Einträge.

 

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Hektar – so groß oder vielmehr klein ist die Rivaner-Rebfläche in dem wohl am weitesten von Deutschland entfernten Anbaugebiet: Neuseeland. Dass es sich beim Rivaner durchaus um eine internationale Erfolgsgeschichte handelt, lässt sich in der Rebsortendatenbank der University of Adelaide nachlesen. Hier sind neben europäischen Ländern auch Anbaugebiete in Übersee gelistet – etwa Japan und Kanada.

 

1913

wurde die Sorte nach ihrem Züchter, Professor Herrmann Müller aus dem Kanton Thurgau in der Schweiz, benannt: Müller-Thurgau. Er hatte die Sorte in der Forschungsanstalt Geisenheim entwickelt. Den offiziellen Namen erhielt sie dann an der Forschungsanstalt Wädenswil.

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