Weinkeller-Tipp

Was ist zu tun bei brüchigen Korken?

Tief in Weinkellern finden sich immer wieder alte Weinflaschen, jahrzehntelang vergessen. Für Altweinfreaks der Himmel auf Erden – wären da nicht die brüchigen Korken. Sie verlieren nach 25 bis 30 Jahren ihre Elastizität, trocknen aus und werden brüchig. Besonders wenn sie nicht optimal gelagert wurden.

Feinste Korkstückchen im Wein sind kein schöner Anblick und geschmacklich alles andere als angenehm. Es hilft dann nur noch ein Sieb, so feinmaschig wie möglich. Bei ganz feinen Korkstückchen ist ein Kaffeefilter die letzte Möglichkeit. Auch ist der Korkbrand (Jahrgang und Weingutsname) nicht mehr lesbar, was jedoch bei Raritäten sehr wichtig ist. Bestimmte Techniken des Korkenziehens helfen manchmal.

Erfolg verspricht der zweiteilige Korkenzieher «The Durand»: Den eigentlichen Korkenzieher reindrehen, die Spange zwischen Korken und Flaschenhals drücken – ziehen. Der Korken wird von der Spange zusammengepresst und kommt in einem Stück heraus. Sicher in der Handhabung und hochwertig verarbeitet. Auch mit zwei Korkenziehern (Kellnermessern) kann man den Korken in einem Stück rausbekommen. Man dreht beide nacheinander am Rand des Korkens bis ganz nach unten ein, bis sie parallel zueinander stehen, und zieht dann an beiden. So ist die Zugkraft auf eine grössere Fläche verteilt, was das Brechen des Korkens oft verhindert. Es gehört jedoch etwas Übung dazu. 

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