Foodpairing - Sardisch kochen

Malloreddus alla Campidanese

Text: Ursula Heinzelmann, Fotos: GettyImages / Ivan Canavera 2 / marmo81

Geriffelt und muschelförmig, werden diese kleinen Nudeln auch gerne als sardische Gnocchetti bezeichnet, aber das trifft natürlich nicht ihren Kern. Der besteht nämlich in ihrer unvergleichlichen Fähigkeit, sehr, also wirklich sehr viel Sauce aufzunehmen! Deshalb verdienen sie die allerbeste Begleitung.

Für 4 Portionen


3 EL  

Olivenöl

1

Zwiebel, in feinen Würfeln

450 g  

frische Salsiccia, aus dem Darm gedrückt und etwas zerkrümelt

1

grosse Dose gehackte Tomaten

1

gute Prise Safran

500 g   

Malloreddus

100 g

Pecorino Sardo, gerieben

1

kleine Handvoll Basilikumblätter, grob gehackt
 Salz
 Schwarzer Pfeffer
  

Zubereitung

  1. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten.
  2. Salsiccia hinzugeben und einige Minuten anbräunen.
  3. Dann die Tomaten zugeben und den Safran untermischen. Mit Salz abschmecken und eine knappe Stunde ganz leise köcheln lassen.
  4. Gegen Ende die Malloreddus in reichlich Salzwasser bissfest kochen, abgiessen und in die Sauce geben.
  5. Gründlich untermischen.
  6. Etwa drei Viertel des Pecorino sowie das grob gehackte Basilikum einrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  7. Den restlichen Pecorino darüberstreuen und servieren.

Cannonau

So heisst der Garnacha oder Grenache auf Sardinien. Er fällt hier, besonders aus dem gebirgigen Inneren, dunkel, weich und stoffig aus und bringt dabei immer auch einen festen, frischen Kern mit. Kommt daher mit Tomaten und Salsiccia bestens zurecht!