Riesling Champion 2026 - Die Gewinner

Riesling spricht Dialekt

Texte: Harald Scholl, Fotos: Leo Bösinger

Von der Mosel bis nach Franken und Württemberg: Der VINUM Riesling Champion 2026 zeigte einmal mehr, wie eigenständig Deutschlands wichtigste Rebsorte auf Böden, Klima und Herkunft antwortet. Fünf Sieger erzählen von neuen Chancen, gewachsener Präzision, grosser Geduld und davon, warum Vielfalt längst ihre grösste Stärke ist.

Von der Mosel bis nach Franken und Württemberg: Der VINUM Riesling Champion 2026 zeigte einmal mehr, wie eigenständig Deutschlands wichtigste Rebsorte auf Böden, Klima und Herkunft antwortet. Fünf Sieger erzählen von neuen Chancen, gewachsener Präzision, grosser Geduld und davon, warum Vielfalt längst ihre grösste Stärke ist. Texte: Harald Scholl, Fotos: Leo Bösinger

«Mosel klingt anders als Franken, Württemberg anders als Nahe. Gut so. Der VINUM Riesling Champion 2026 feiert die Vielfalt des deutschen Rieslings.»

Lange war die deutsche Rieslingwelt ziemlich ordentlich sortiert. Mosel, Rheingau, Nahe, Rheinhessen, Pfalz. Dort, so die stillschweigende Übereinkunft, entsteht der grosse Riesling. Die übrigen Regionen durften mitspielen, gern auch sehr gut, aber eben doch eher in Nebenrollen. Der VINUM Riesling Champion 2026 räumt mit dieser bequemen Ordnung gründlich auf. Nicht aus Prinzip, sondern mit Weinen. Und die sind bekanntlich die überzeugenderen Argumente. Die Siegerliste führt einmal quer durch das Land. Mosel, Nahe und Pfalz sind dabei, selbstverständlich. Aber eben auch Franken und Württemberg, und zwar nicht als freundliche Ergänzung, sondern ganz vorne. Das ist keine Revolution, jedenfalls keine, die über Nacht gekommen wäre. Grosse Rieslinge hat es auch dort schon lange gegeben. Neu ist vor allem, dass man sie zunehmend wahrnimmt. Leon Gold spricht von einer enormen Dynamik im Remstal. «Ich glaube schon, dass die grossen Jahre erst noch kommen», sagt er. Das klingt selbstbewusst, aber keineswegs grossspurig. Höhere Lagen, kühlere Standorte und ein verändertes Klima schaffen heute Möglichkeiten, die vor drei oder vier Jahrzehnten kaum jemand gesehen hätte. Vor allem aber wächst eine Generation von Winzern heran, die Riesling nicht mehr als Pflichtübung betrachtet, sondern als Chance, der eigenen Region ein schärferes Profil zu geben. Hansjörg Aldinger erzählt dieselbe Geschichte aus einer anderen Perspektive. Württemberger Riesling war lange oft kräftig, breit, gelegentlich etwas zu satt. Aldinger und sein Bruder Matthias wollten es anders machen. «Wir trinken eigentlich schon eher die filigranen Rieslinge», sagt er. Also Ganztraubenpressung, mehr Präzision, weniger Schwere. Zwei Grosse Gewächse aus unterschiedlichen Lagen werden gleich ausgebaut, damit nicht der Keller den Ton angibt, sondern der Ort. «Es schmeckt wirklich nur der pure Lagenunterschied raus.» Genau darum geht es. Nicht darum, die Mosel zu kopieren, sondern Württemberg deutlicher schmeckbar zu machen.

Die Chance zum Wandel

Franken wiederum muss sich beim Riesling noch immer ein wenig gegen den übermächtigen Silvaner freischwimmen. Dabei sind die Voraussetzungen ausgezeichnet. Sandra Knoll vom Weingut Am Stein glaubt ohnehin nicht, dass die Qualität plötzlich vom Himmel gefallen ist. «Ich glaube nicht, dass das neu ist. Vorher war der Fokus einfach nicht so drauf.» Das ist vermutlich der entscheidende Satz. Riesling aus Franken war nicht unsichtbar, weil er nichts konnte. Man hat nur lange woanders hingeschaut. Heute suchen die besten Betriebe bewusst kühlere Parzellen, lesen früher und verabschieden sich von der alten Vorstellung, Grösse müsse sich vor allem in Alkohol und Fülle ausdrücken.

Sandra Knoll spricht von Präzision, Struktur, Leichtigkeit und Finesse. Das sind keine Begriffe, die man früher automatisch mit Franken verbunden hätte. Inzwischen sollte man es tun. Auch Sandra Sauer sieht im Erfolg des Weinguts Horst Sauer mehr als einen schönen Pokal für das Regal. Der Gesamtsieg macht den Betrieb sichtbarer, aber ebenso eine Region, die beim Riesling noch immer unterschätzt wird. Entscheidend ist dabei die Erkenntnis, dass Riesling eben nicht wie Silvaner behandelt werden kann. Andere Sorte, andere Ansprüche, andere Antworten. Wer das akzeptiert, bekommt keine blasse Kopie einer berühmteren Herkunft, sondern einen eigenständigen fränkischen Riesling.

Die Leichtigkeit des Seins

Und dann ist da die Mosel. Sie muss niemandem mehr beweisen, dass sie Riesling kann. Gerade deshalb lohnt der Blick auf Julian Ludes und die zehn Jahre gereifte Auslese aus der Thörnicher Ritsch. «Das ist für mich das Sinnbild einer Auslese, so wie sie sein sollte: Zucker, Säure, absolute Balance, Leichtigkeit.» Seit 2015 hat das Weingut keine weitere Auslese erzeugt. Nicht, weil man die Lust verloren hätte, sondern weil die Bedingungen nicht passten. Lieber eine gute Spätlese als eine Auslese, die nur auf dem Etikett eine ist. Und für alle, die ihren Keller nur noch als Durchgangsstation betrachten, hat Julian Ludes einen ebenso einfachen wie unbequemen Satz: «Wer wartet, wird irgendwann belohnt.»

Vielleicht ist das die schönste Erkenntnis dieses Wettbewerbs. Deutscher Riesling wird nicht stärker, weil alle Regionen dasselbe tun. Er wird stärker, weil sie es gerade nicht tun. Die Mosel bleibt Mosel. Franken muss nicht Rheingau werden. Württemberg muss sich nicht kleiner machen, als es ist. Die Nahe bleibt eigensinnig, die Pfalz grosszügig, der Rheingau selbstbewusst. Riesling ist Deutschlands grosse Übersetzerin von Landschaft. Keine andere Rebsorte erzählt so präzise von Gestein, Exposition, Klima und der Haltung der Menschen, die sie anbauen. Und keine andere beherrscht so viele Dialekte, ohne dabei ihre Identität zu verlieren. Genau das macht den VINUM Riesling Champion 2026 zu mehr als einer Siegerparade. Er zeigt, wie vielfältig deutscher Riesling heute ist. Und wie gut es ihm bekommt, dass er endlich nicht mehr überall gleich schmecken soll.

Der Champion des Jahres 2026

Weingut Horst Sauer Escherndorf (Franken)

Es gibt Auszeichnungen, über die freut man sich einen Abend. Und es gibt den VINUM Riesling Champion. «Du rennst ein Jahr lang mit diesem Titel herum», sagt Sandra Sauer lachend, und genau darin liegt seine Bedeutung. Zum ersten Mal holt das fränkische Familienweingut den Gesamtsieg. Für sie ist das weit mehr als eine schöne Urkunde. Es ist die Bestätigung eines ganzen Jahres, vom ersten Austrieb bis zur fertigen Flasche. 

Dieser Titel trägt ein ganzes Jahr - Sandra Sauer

Dass dabei auch ein Quäntchen Glück dazugehört, verschweigt sie nicht. Umso grösser ist die Freude, wenn ausgerechnet der wichtigste Rieslingwettbewerb den eigenen Betrieb an die Spitze setzt. Besonders freut sie, dass damit auch Franken als Rieslingregion stärker wahrgenommen wird. Das wärmer werdende Klima, der bewusste Umgang mit der Rebsorte und die Erkenntnis, dass Riesling anders behandelt werden will als Silvaner, haben die Region in den vergan-genen Jahren ein gutes Stück vorangebracht. 

weingut-horst-sauer.de


Riesling des Jahres

Kategorie 3: Riesling trocken Lagenwein

1. Platz | Weingut Aldinger, Fellbach

Fellbacher Lämmler Riesling

VDP.Grosses Gewächs 2025

97 Punkte | 2028 bis 2045

Zunächst mit heftigen Reduktionsnoten, Schiess-pulver, Lohe, Yuzo und Kumquatzesten. Leicht süsslich, getrocknete Blüten. Saftig animierende Nase. Im Mund hochgradig salzig, pikant am Zahnfleisch, lange nachsaftend. Dabei mit guter Struktur, klarer Säure, enormem Grip, auch Druck am Gaumen. Wirkt leicht, ist sehr gut balanciert. Sehr kompletter Wein, mit überragender Zukunft. Aktuell noch komplex und anspruchsvoll.

32 Euro | weingut-aldinger.de


Kategorie 1: Riesling trocken

Weingut Stein Oberhausen (Nahe)

Es gibt Weingüter, die ständig über sich reden machen. Und es gibt solche, die lieber ihre Weine sprechen lassen. Das Familienweingut Stein gehört seit Generationen zur zweiten Kategorie. Mehr als 200 Jahre Weinbau, heute getragen von drei Generationen, und trotzdem wirkt der Betrieb an der mittleren Nahe angenehm unaufgeregt. 

Siege kündigen sich nicht an - Rainer Stein

Rainer Stein steht für genau jene Mischung aus Erfahrung, Bodenhaftung und stiller Konsequenz, die das Haus prägt. Die Weinberge rund um Oberhausen gehören zu den spannendsten Ecken der Nahe. Vulkanisches Gestein, steile Hänge und kühle Nächte bringen Rieslinge, die Kraft und Präzision miteinander verbinden. Genau dieses Spannungsfeld prägt auch die Handschrift des Hauses: keine lauten Gesten, keine Effekte, sondern Weine mit Herkunft und Charakter. Der Sieg ist die verdiente Belohnung für einen Betrieb, der sich über viele Jahre konsequent entwickelt hat, Schritt für Schritt, Jahrgang für Jahrgang. 

steinwein.de

PlatzBeschreibung
1
93/ 100
Punkte
Weingut Stein
Nahe
Cassis, Limette, Gurkenwasser, Salzzitrone, Basilikum. Der Gaumen hat sehr viel Würze und salzige Noten, eher der mineralische Typ. Karg und von geradliniger Säure unterlegt. Zeigt Phenolik und eine gute Länge. Weitere Infos
2
92/ 100
Punkte
Weingut Rainer Sauer
Franken
Kräftiges Grüngold, markanter Duft nach Aprikose und kräuteriger reifer Amalfizitrone. Am Gaumen mit unterstützender, gut eingebundener reifer Säure, deutlich mineralisch mit Zug und mündet in einen langen, attraktiven Abgang. Weitere Infos
3
92/ 100
Punkte
Weingut Leon Gold
Württemberg
Helles Strohgelb. Anziehend ätherisch nach Zypressenkraut und Heu. Orangen- und Heublume. Dunkelmineralisch dazu Feuerstein. Am Gaumen für Fortgeschrittene. Ätherisch, kühl, Zitronat. Sehr gut balanciert. Phenolgripp gut eingebunden und zusätzlich verlängernd. Wirklich lang. Weitere Infos
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Kategorie 2: Ortswein trocken

Weingut Leon Gold Weinstadt (Württemberg)

Wer heute über deutschen Riesling spricht, kommt an Württemberg kaum noch vorbei. Leon Gold ist überzeugt, dass die besten Jahre erst noch bevorstehen. Gerade die höher gelegenen Weinberge und die kühleren Waldrandlagen im Remstal profitierten vom veränderten Klima und brächten heute Weine hervor, die vor wenigen Jahrzehnten kaum vorstellbar gewesen waren. 

Württembergs neuer Riesling - Leon Gold

Solche Erfolge schaffen Sichtbarkeit für den Betrieb, aber auch für die gesamte Region. Und genau darin sieht Leon Gold den Wert des Wettbewerbs: Er hilft Weinfreunden bei der Orientierung und macht Lust, jenseits der klassischen Rieslinghochburgen auf Entdeckungsreise zu gehen. Die Auszeichnung wird deshalb nicht in der Schublade verschwinden, sondern ihren Platz in Newsletter, Social Media und der täglichen Kommunikation mit den Kunden finden. Als sichtbares Zeichen dafür, dass Württemberg beim Riesling längst in der ersten Liga angekommen ist. 

weingut-gold.de

PlatzBeschreibung
1
94/ 100
Punkte
Weingut Leon Gold
Württemberg
Reduktiver Duft mit markanten Feuersteinnoten, dazu helle Frucht und feine Kräuterwürze. Am Gaumen saftig und ausgewogen, mit dezenter Holzwürze, reifer Frucht und lebendiger Säure. Grip, Struktur und feine Kraft sorgen für Tiefe, die Balance und die gute Länge verleihen zusätzliche Klasse. Braucht Zeit. Weitere Infos
2
93/ 100
Punkte
Weingut Joachim Flick
Rheingau
Marillenkompott, Sommerblüten, ein Hauch von Baiser, dazu Biskuit und im Hintergrund etwas Kräuterwürze. Am Gaumen setzt sich das mit Verve und Eleganz fort, ätherisch mit Nuancen von Eukalyptus. Sehr präzise und langanhaltend. Weitere Infos
3
93/ 100
Punkte
Weingut Rainer Sauer
Franken
Reduktion, Feuerstein, etwas Basilikum, reife Gelbfrucht, Zitrusnoten. Am Gaumen intensiv und kraftvoll, von feiner Würze geprägt und einer schönen gelben Steinfrucht. Schöne Länge. Mit salzigen Noten im Abgang - lebendig und elegant. Authentisch. Weitere Infos
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Kategorie 3: Lagenwein trocken

Weingut Aldinger Fellbach (Württemberg)

Mit dem Riesling des Jahres und dem Sieg in der Kategorie Lagenwein setzt das Weingut Aldinger ein Ausrufezeichen für den Württemberger Riesling insgesamt. Hansjörg Aldinger sieht darin die Bestätigung eines Weges, den die Familie seit Jahren konsequent verfolgt. Die Ganztraubenpressung, ein behutsamer Ausbau und das Vertrauen in die Eigenständigkeit der einzelnen Lagen sollen den Charakter des Rieslings möglichst unverfälscht zeigen. 

Riesling muss nicht laut sein - Hansjörg Aldinger

«Der Ausbau ist identisch», sagt Aldinger. «Am Ende soll allein der Weinberg sprechen.» Dass ausgerechnet ein Württemberger Riesling ganz oben steht, erfüllt ihn mit besonderem Stolz. Lange wurde die Region vor allem mit Trollinger und Lemberger verbunden, heute rückt der Riesling immer stärker in den Mittelpunkt. Für Aldinger ist Riesling kein kurzfristiger Trend, sondern die wichtigste weisse Zukunftssorte des Betriebs. Und der Beleg, dass Württemberg längst mehr kann. 

weingut-aldinger.de

PlatzBeschreibung
1
97/ 100
Punkte
Weingut Aldinger
Württemberg
Zunächst mit heftigen Reduktionsnoten, Schiesspulver, Lohe. Yuzo und Kumquatzesten. Leicht süsslich getrocknete Blüten und Daisys. Saftig animierende Nase. Im Mund hochgradig salzig, pikant am Zahnfleisch, lange nachsaftend. Dabei mit guter Struktur, klarer Säure, enormem Grip, auch Druck am Gaumen. Wirkt leicht, ist sehr gut balanciert. Sehr kompletter Wein, mit überragender Zukunft. Aktuell noch komplex anspruchsvoll. Weitere Infos
2
96/ 100
Punkte
Weingut Estelmann
Pfalz
In der Nase Kastanienblüte, Tannenhonig, etwas Bohnerwachs, auch nussige Akzente mit Macadamia. Am Gaumen kraftvoll und kompakt, spürbar saftiger Schmelz, saftig feiner Grip, trifft auf Kakaopulver, Salzzitrone und feine Gelbfruchtigkeit. Mandarine, frische Feige, präsente Mineralität mit viel Tiefgang. Animierend und vielseitig. Sehr langer Nachhall. Weitere Infos
3
96/ 100
Punkte
Weingut Aldinger
Württemberg
Überaus markante Reduktion, rauchig, Flint, Mandarine, Grapefruit. Rosmarinöl. Im Mund mit viel Luft öffnet er sich, dann kommt eine pikante Mineralität, deutlich salzig, mit Kanten. Szechuanpfeffer. Getragen von reifer, saftiger Säure, zieht der Wein stramm durch, absolute Vertikalität. Braucht sehr viel Zeit. Karg und mit Finesse. Weitere Infos
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Kategorie 4: Halbtrocken & Feinherb

Weingut Clüsserath-Weiler Trittenheim (Mosel)

Zur Vielfalt des Rieslings gehört aber noch eine andere Erkenntnis. Und sie ist in diesem Fall sogar wesentlich: Grossartige Weine aus der Rebsorte Riesling müssen nicht zwangsläufig knochentrocken sein! Das Weingut Clüsserath-Weiler aus Trittenheim gewinnt die Kategorie Halbtrocken & Feinherb und erinnert daran, weshalb die Mosel über Generationen genau für diesen Stil berühmt geworden ist. 

Charakter statt Gefälligkeit - Verena Clüsserath

Ein paar Gramm mehr Restsüsse sind hier kein Zugeständnis an den Zeitgeist, sondern Teil eines fein austarierten Gesamtkonzepts. Die Frucht wirkt dadurch saftiger, die Schieferwürze zeigt sich prägnanter, die Säure bekommt ein Gegengewicht. Wer die Weine von Verena Clüsserath kennt, weiss zudem, dass sie nie laut oder gefällig wirken. Spontanvergärung, natürliche Hefen und ein behutsamer Holzeinsatz sorgen für Charakter statt Vordergründigkeit. Feinherb ist hier keine Zwischenlösung. Feinherb ist eine Haltung. 

clüsserath-weiler-shop.de

PlatzBeschreibung
1
94/ 100
Punkte
Weingut Clüsserath-Weiler
Mosel
Expressiv mit purer Typizität. Ein Blütenmeer, Grapefruit, Pfirsich und knackiger Granny Smith Apfel. Feine Feuersteinreduktion, süsslich wirkend. Durch Wasser geschliffener Schiefer. Zitronat. Im Mund leichte erfrischende Bitterkeit. Karg mineralisch, Mandarinenschale, Zitruskräuter. Leichte Phenolik. Frisch ätherisch zitrisches Ende. Bleibt lang. Weitere Infos
2
93/ 100
Punkte
Weingut Johann Peter Mertes
Mosel
Frische, saftige Tropenfrucht in der Nase. Ananas, Mango und Maracuja setzen sich auch am Gaumen fort, dazu eine saftige Mandarine, die Frucht wirkt überall saftig, aber nicht zu üppig. Das macht Spass, auch dank der tragenden, ausgewogenen Säure. Im Nachhall kommt eine ganz leichte, herbe Note wie von Bitterorange, die den Wein abrundet und stilvoll wirken lässt. Weitere Infos
3
93/ 100
Punkte
Weingut Richard Richter
Mosel
Offenherzige, von Fruchtreife dominierten Nase. Kernobst, auch Reneklode sind zu riechen. Dazu Hibiskusblüte und Tannennadeln. Im Mund mit leichter Fülle, wieder die Reife des Leseguts zu erahnen, Frucht, feine Kräuterwürze nach Zitronenverbene und Minze, feine Säure, phenolische Elemente sind wunderbar reif ohne jede Überreife. Der salzige Zug ist animierend, lädt zum Schlucken ein. Bleibt lange haften, das Salz hängt nach. Weitere Infos
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Kategorie 5: Kabinett

Weingut Clemens Busch Pünderich (Mosel)

Es gibt Weingüter, die den deutschen Riesling geprägt haben. Clemens Busch gehört ohne Zweifel dazu. Mit den Schieferlagen des Pündericher Marienburg, dem konsequenten Bioweinbau und einer Vorstellung davon, wie Herkunft im Glas schmecken soll, hat sich das Weingut einen Platz in der Spitzenklasse erarbeitet. Dass Johannes Busch den Siegerpreis entgegennimmt, zeigt, dass diese Geschichte weitergeschrieben wird. 

Handschrift über Generationen - Johannes Busch

Der Sieg in der Kategorie Kabinett passt bestens zum Profil des Hauses. Kabinett verlangt Präzision statt Kraft, Balance statt Lautstärke und das Vertrauen, den Wein für sich sprechen zu lassen. Genau diese Haltung prägt das Weingut seit Jahren. Die Auszeichnung ist deshalb weniger ein überraschender Erfolg als vielmehr ein weiteres Kapitel einer bemerkenswert konstanten Geschichte und zugleich ein Zeichen dafür, dass die nächste Generation diese Handschrift mit grosser Selbstverständlichkeit fortführt. 

clemens-busch.de

PlatzBeschreibung
1
96/ 100
Punkte
Weingut Clemens Busch
Mosel
Duft nach hellgelber Frucht, Steinobst, frischer grüner Nuss und feinen Kräutern, mit ätherischen Anklängen und einer sehr feinen, duftigen Ausstrahlung. Am Gaumen präzise und saftig, mit straffer Säure, mineralischer Spannung und klarer Frucht. Elegant und fokussiert, mit grosser Leichtigkeit, feiner Struktur und langem Nachhall. Weitere Infos
2
95/ 100
Punkte
Weingut Fritz Haag – Dusemonder Hof
Mosel
Duft nach Reineclaude, Zitronenmelisse, Orangenblüte, Bergamotte und frischen Kräutern, begleitet von einer deutlich reduktiven Note. Am Gaumen feinsaftig und präzise, mit ansprechender Süße, guter Säure und klarer Frucht. Die feine Würze ergänzt die Frucht harmonisch, wirkt ausgewogen und spannungsreich mit schönem Nachhall. Weitere Infos
3
94/ 100
Punkte
Weingut Wwe. Dr. H. Thanisch, Erben Thanisch
Mosel
Duft nach Honig, getrockneter Aprikose und sehr reifer gelber Frucht, begleitet von getrockneten Kräutern und einer noch dezent reduktiven Note. Am Gaumen saftig und dicht, mit beeindruckender Fruchtfülle, feiner Süße und sehr guter Balance. Die Aromatik bleibt lange präsent, wirkt komplex und vielschichtig, dabei stets präzise und stimmig. Langer Nachhall. Weitere Infos
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Kategorie 6: Spätlese

Weingut Fritz Haag Brauneberg (Mosel)

Es gibt Betriebe, die einmalig im Wettbewerb überraschen. Und es gibt Weingüter, deren Name regelmässig oben auftaucht. Fritz Haag gehört seit Jahren zur zweiten Kategorie. Ob Kabinett, Spätlese oder Grosse Lage, die Weine von der Brauneberger Juffer und der Juffer-Sonnenuhr verbinden Jahr für Jahr Präzision, Eleganz und jene Leichtigkeit, die nur aus grosser Erfahrung entsteht. Mit dem Sieg setzt das Moselweingut diese Serie fort. 

Grosse Weingüter zeigen Konstanz - Oliver Haag

Unter der Leitung von Oliver Haag hat sich der Betrieb kontinuierlich weiterentwickelt, ohne seine Herkunft jemals aus dem Blick zu verlieren. Die steilen Schieferhänge rund um Brauneberg liefern die Grundlage, entscheidend aber ist die Handschrift im Weinberg und im Keller: Geduld, Präzision und das Vertrauen, dass grosse Rieslinge Zeit und keine Effekte brauchen. Der erneute Erfolg ist deshalb kein Zufall, sondern Ausdruck einer beeindruckenden Konstanz auf höchstem Niveau. 

weingut-fritz-haag.de

PlatzBeschreibung
1
95/ 100
Punkte
Weingut Fritz Haag – Dusemonder Hof
Mosel
Verschlossen und reduktiv - viel Feuerstein, dunkler Schiefer, Wildkräutermix, sommerliche Blumenwiese. Pfirsich und Limette. Hochfeine Frucht mit perfekt reifer Williamsbirne und Mispel, dunkel und saftig. Glasklar, brillant, enorme Tiefe, es legt sich Dimension auf Dimension. Trotz aller Süße wirkt er gut balanciert und eher trocken im Finish. Zurück bleibt sehr lange ein tragendes, feines griffig-mineralisches Gerüst. Ein grosser Wein!! Weitere Infos
2
94/ 100
Punkte
Weingut Ludwig
Mosel
Zeigt erste Anklänge von Reife, erste Petrolnoten, rauchig, würzig, Thymian, Mirabelle. Im Mund mit der packenden Säure des Jahrgangs, präzise, anregend. Guter Zug, die Säure balanciert hier tänzelnd den delikaten Schmelz. Trinkfluss, hat Finesse. Bleibt frisch, leicht zitrisch, viel Marille im Nachhall. Feiner Grip bringt zusätzlich Leichtigkeit. Weitere Infos
3
94/ 100
Punkte
Maximin Grünhaus - Weingut der Familie von Schubert
Mosel
Deutlich reduktiv. Deutlich jugendlich nach grünen Bohnen, Bergbohnenkraut, Selleriegrün. Knackiger Apfel. Die Frische und Würze ist da, grün vegetabile Noten, weisses Bohnenmus, steinig, rauchig, sehr puristisch in seiner Art. Fest gebaut, die Säure kristallin, kein Gramm Fett am Leib. Hat Spuren von weissem Pfeffer, Ingwer. Aktuell kraftvoll. Potential. Weitere Infos
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Kategorie 7: Auslese

Weingut Hermann Ludes Thörnich (Mosel)

Den Siegerwein hat noch Onkel Hermann erzeugt, den Preis nahm Julian Ludes entgegen. Dass die 2015er Thörnicher Ritsch Auslese erst zehn Jahre später ins Rampenlicht tritt, ist für ihn kein Zufall. Denn so soll eine grosse Auslese sein, mit Balance statt Schwere, lebendiger Säure, Klarheit und jener Leichtigkeit, die erst mit der Reife entsteht. Seit diesem Jahrgang wurde keine Auslese mehr erzeugt. Nicht, weil man es nicht könnte, sondern weil die Bedingungen nicht passten. Lieber keine Auslese als eine, die den eigenen Ansprüchen nicht gerecht wird. 

Starker Auftritt erst nach Jahren - Julian Ludes

Für Julian Ludes liegt darin auch eine Botschaft an die Weinfreunde. Grosse Auslesen brauchen Zeit und Menschen, die bereit sind, ihnen diese Zeit zu geben. Viele Flaschen gehen heute in die Spitzengastronomie oder ins Ausland, während der heimische Markt immer stärker den Kabinett entdeckt. Den Trend kann er gut verstehen, schliesslich liebt er selbst die Leichtigkeit dieser Weine. 

moselwein.de

PlatzBeschreibung
1
96/ 100
Punkte
Weingut Hermann Ludes
Mosel
Die Nase zeigt sich entwickelt, aber nicht reif. Lebhaft reifes trifft knackiges Obst, Rooibosch-Tee, Zitronenthymian und Estragon, darunter etwas Kokosschale, alles in homöopathischen Dosen. Im Mund das gleiche Bild, klare Frucht, Passionsfrucht und Tonka, viel Grapefruit, unfassbar präzise Säure, feinster hochfeiner Schmelz, alles sitzt. Die Salzigkeit am Zungenrand ist prägend, die Leichtigkeit faszinierend. Großer Riesling! Weitere Infos
2
95/ 100
Punkte
Weingut Nik Weis - St. Urbans-Hof
Mosel
Ansprechend nach Feuerstein und Pfirsich. Kalter Oolong, Bergamotte, getrocknet exotisch nach Papaya und Mango. Grünlicher Schmelz noch herb, Salzzitrone satt, steinig, tiefgründig, animierend. Trägt sich lang und fein ins frisch ätherische Finale. Weitere Infos
3
94/ 100
Punkte
Weingut Ernst Popp
Franken
Gelbgold, Aromen von Birne und Quitte, deutlich agrumige Noten, saubere Botrytis, hohe Aromendichte von kandiertem Ingwer, Süßholz, reife Ananas, balanciert und nuanciert, reife, lebendige Säure, deutlich fruchtsüß. Geriebener Apfel, hohe Dichte, etwas Medizinalkräuter. Schmeichelnder Abgang. Weitere Infos
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Kategorie 8: Edel und Süss

Weingut Horst Sauer Escherndorf (Franken)

Edelsüsse Rieslinge gelten vielen als Liebhaberthema. Sandra Sauer sieht das gelassen. Im Gegenteil: Im Weingut sind Auslesen und Beerenauslesen regelmässig ausverkauft. Zwar entstehen deutlich kleinere Mengen als bei den trockenen Weinen, doch die Nachfrage ist da. Besonders die Spitzengastronomie entdeckt diese Weine wieder neu, nicht nur zum Dessert, sondern als festen Bestandteil anspruchsvoller Menüs. 

Feinste Süsse sind keine Nische - Sandra Sauer

Dass ein Drei-Sterne-Restaurant nach mehr als hundert Flaschen eines gereiften edelsüssen Rieslings fragte und das Weingut diese Menge gar nicht mehr liefern konnte, erzählt sie fast mit einem Schmunzeln. Jammern gehört ohnehin nicht zu ihrem Repertoire. Lieber spricht sie von Chancen, von Begegnungen mit Gästen und davon, Menschen für Wein zu begeistern. Grosse Süsse ist für sie deshalb keine nostalgische Disziplin, sondern ein Teil der Zukunft des deutschen Rieslings. 

weingut-horst-sauer.de

PlatzBeschreibung
1
97/ 100
Punkte
Weingut Horst Sauer
Franken
Opulent generöse Nase, vollreife Exotik, Maracuja, Mango, Passionsfrucht, zarte Honiganklänge, hinterlegt von Hibiskusblüte und ätherischen Kräuternoten. Keinerlei Botrytis! Die Reintönigkeit überzeugt auch im Mund, unfassbare Fruchtfülle, auch Süße, die dank der klaren, reifen Säure balanciert wird. Herrlich frischer Kern, finessenreicher Gerbstoffgrip, vielschichtig und anhaltend. Bleibt minutenlang … Weitere Infos
2
96/ 100
Punkte
Weingut Manz
Rheinhessen
Duftet animierend nach gebrannter Pecannuss, getrockneten Aprikosen und Feigen, hinterlegt von Salzzitrone, kandierter Orangenschale, eingelegten Holunderblüten. Komplex und vielschichtig am Gaumen, Bienenwabe, kräuterige Frische, auch Mentholnuancen, Honigmelone und Zitronenmelisse. Klingt lebhaft, saftig und mit sehr langem Nachhall aus. Hat grosses Potenzial, steht aber noch ganz am Anfang seiner Entwicklung. Weitere Infos
3
96/ 100
Punkte
Weingut Jakob Jung
Rheingau
Erinnert farblich an XO-Cognac. Dunkelwürzig, Waldhonig und Tannennadeln klingen an, dazu auch Tapenade und Mokkanoten. Im Mund karamellig, dicht, extraktreich und sehr animierend. Trotz der enormen Dichte und Süße feingliedrig, nicht beschwerend, die Botrytis präzise. Eine grosse TBA! Weitere Infos
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Kategorie 9: Vintage

Weingut Am Stein Würzburg (Franken)

Franken steht für Silvaner. Das weiss auch Sandra Knoll. Umso grösser war die Freude, dass ausgerechnet ein gereifter Riesling aus dem eigenen Keller die neue Kategorie Vintage gewinnt. Für sie ist das kein Zufall, sondern das Ergebnis jahrelanger Arbeit. Gemeinsam mit Ehemann Ludwig hat sie konsequent daran gearbeitet, eigenständige Weine mit Reifepotenzial zu entwickeln. 

Neuer Blick auf Bekanntes - Sandra Knoll

Dass Riesling auch in Franken stärker wahrgenommen wird, liegt für Sandra Knoll weniger an einer plötzlichen Veränderung der Weine als an einem veränderten Blick auf die Regionen. Grosse Rieslinge seien hier schon lange möglich gewesen. Entscheidend seien die richtigen, kühleren Lagen und der Mut, Eleganz, Präzision und Finesse höher zu bewerten als reine Kraft. Der Sieg ist für das Weingut am Stein damit weit mehr als eine Auszeichnung für einen einzelnen Jahrgang. Er ist eine Einladung, Franken auch als Rieslingregion neu zu entdecken. 

weingut-am-stein.de

PlatzBeschreibung
1
96/ 100
Punkte
Weingut am Stein - Ludwig Knoll
Franken
Duft nach Orangenblüten, kandierter Orange, Zitronat und feinen Honignoten. Am Gaumen straff und präzise, zugleich von beeindruckender Reife und grosser Eleganz geprägt. Salzige und würzige Nuancen verleihen zusätzliche Tiefe, die feine Kraft und die enorme Spannung tragen den Wein in einen langen, vielschichtigen Nachhall. Weitere Infos
2
96/ 100
Punkte
Weingut Geheimer Rat Dr. von Bassermann-Jordan
Pfalz
Zurückhaltender Duft mit ersten Reifeanklängen, weißen Blüten und feinen mineralischen Noten. Noch deutlich verschlossen und kompakt im Ausdruck, dazu ein Hauch Reduktion. Am Gaumen saftig und dicht, mit feinem Schmelz, salziger Mineralität und bemerkenswerter Konzentration. Der Wein gibt sich derzeit nur zurückhaltend preis, wirkt jedoch substanzreich, strukturiert und von grosser innerer Dichte geprägt. Weitere Infos
3
95/ 100
Punkte
Weingut Hans Wirsching
Franken
Brillantes Strohgelb. In der Nase mit Zitronensorbet, kandiertem Ingwer, Lemoncurd, Tarte au citron, feinem Karamellgebäck. Am Gaumen dicht gewoben mit grosser Eleganz, sehr smooth, sehr gehaltvoll, mit Kraft und Ausdruck. Zeigt die Aromatik der Nase, aber mit viel mehr Tiefe und Dichte. Trinkfluss, ist jung und jugendlich und doch mit Reife, kann immer noch weiter reifen und begeistern. Ein grosser Wein. Weitere Infos
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Kategorie 10: Alkoholfrei

Weingut Geheimer Rat Dr. von Bassermann-Jordan Deidesheim (Pfalz)

Das Weingut Bassermann-Jordan gehört zu den grossen Namen des deutschen Rieslings und prägt seit mehr als drei Jahrhunderten den Pfälzer Weinbau. Umso bemerkenswerter ist es, dass ein Betrieb mit einer derart tiefen Verwurzelung heute auch im Bereich No Alcohol – Low Alcohol Massstäbe setzt. 

Tradition und neue Wege - Philipp Losem

Gerade Riesling stellt dabei besonders hohe Ansprüche. Seine Frische, seine Präzision und seine aromatische Spannung müssen auch dann erhalten bleiben, wenn der Alkohol fehlt. Dass dies gelingen kann, zeigt der Kategoriensieg. Für das Weingut aus Deidesheim ist er Ausdruck einer Haltung, die Tradition nicht als Stillstand begreift. Wer seit Generationen grosse Rieslinge erzeugt, muss den Blick auch nach vorn richten und Weinliebhabern neue Genussmöglichkeiten eröffnen, ohne die eigenen Qualitätsmassstäbe aus den Augen zu verlieren. 

bassermann-jordan.de

PlatzBeschreibung
1
86/ 100
Punkte
Weingut Geheimer Rat Dr. von Bassermann-Jordan
Pfalz
Bleibt in der Nase wie im Mund zurückhaltend, wirkt gebremst. Gelbes Steinobst, etwas Zitrus, kein grosses Spiel. Sehr solide gemacht, feine Salzigkeit am Zungenrand sorgt für einen Hauch Spannung. Weitere Infos
2
86/ 100
Punkte
Weingut Leitz
Rheingau
Zeigt in der Nase den Duft von kaltem Schwarztee, malzig, dazu frisches Steinobst. Im Mund mit saftiger Zitrusnote, grüner Apfel. Hat Ansätze von Struktur und Tiefe, auch eine anklingende Länge. Endet klar und animierend. Weitere Infos
3
86/ 100
Punkte
Moselland eg Winzergenossenschaft
Mosel
Recht typischer Rieslingduft, Zitrone, auch Hefe, Malz. Saftige Zitrusnoten im Glas, hat wenig Tiefe, gute Animation. Erfrischend, ist unkompliziert, zugänglich, macht im besten Sinne Freude. Weitere Infos
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Die Sonderpreise

Federleicht

Kategorie 1: Riesling trocken

Weingut Alten, Detzem

Riesling trocken Alte Reben 2023

92 Punkte | 2026 bis 2028

Strahlendes Strohgelb. Feiner Duft mit Honig, Honeybush, reifer Zitrusfrucht, etwas Quitte, etwas getrocknete Datteln und Aprikose. Frisch und packend am Gaumen, ohne Fleisch am Knochen, Apfelschale, Grapefruit, komplex und dicht gewoben. Hat Tiefe und Struktur.

16 Euro | weingut-alten.com

Best Buy

Kategorie 4: Riesling Halbtrocken & Feinherb, 1. Platz

Weingut Clüsserath-Weiler, Trittenheim

Trittenheim Riesling feinherb Ortswein HC 2025

94 Punkte | 2026 bis 2031

Expressive Typizität. Blüten, Grapefruit, Pfirsich, knackiger Granny-Smith-Apfel. Feuersteinreduktion, Schiefer, Zitronat. Im Mund leichte Bitterkeit. Karg mineralisch, Mandarinenschale, Zitruskräuter. Leichte Phenolik. Frisch ätherisch, zitrisches langes Ende.

11,50 Euro | cluesserath-weiler-shop.de

Kategorie 3: Riesling trocken Lagenwein, 2. Platz

Weingut Estelmann, Neustadt-Gimmeldingen

Gimmeldinger Biengarten Riesling trocken 2024

96 Punkte | 2026 bis 2032

In der Nase Kastanienblüte, Tannen-honig, etwas Bohnerwachs, auch nussige Akzente mit Macadamia. Am Gaumen kraftvoll und kompakt, spürbar saftiger Schmelz, feiner Grip, trifft auf ­Kakaopulver, Salzzitrone und feine Gelbfruchtigkeit. Mandarine, frische Feige, präsente Mineralität mit viel Tiefgang. Animierend und vielseitig. Sehr langer Nachhall.

19,90 Euro | weingut-estelmann.de

Kategorie 5: Riesling Kabinett, 1. Platz

Weingut Clemens Busch, Pünderich

Pündericher Marienburg Riesling Kabinett VDP.Grosse Lage 2025

96 Punkte | 2026 bis 2040

Duft nach hellgelber Frucht, Steinobst, frischer grüner Nuss und feinen Kräutern, mit ätherischen Anklängen und einer sehr feinen, duftigen Ausstrahlung. Am Gaumen präzise und saftig, mit straffer Säure, mineralischer Spannung und klarer Frucht. Elegant und fokussiert, mit grosser Leichtigkeit, feiner Struktur und langem Nachhall.

21,50 Euro | clemens-busch.de