VINUM kürt die „rote Elite“: Verleihung des 29. Deutschen Rotweinpreises in Fellbach

14.11.2015

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Den 14. November streichen sich die Fans deutscher Rotweine im Kalender dick an. Denn an diesem Samstag kürt das renommierte europäische Weinmagazin VINUM die besten
Spätburgunder und Co. in der „Alten Kelter“ in Fellbach. Ermittelt wurden die Weine nach mehreren gründlichen Verkostungsrunden im Rahmen des Wettbewerbs um den Deutschen Rotweinpreis aus insgesamt fast 1500 Anstellungen. Die Sieger kommen aus den Anbaugebieten Württemberg, Pfalz (jeweils vier) und Baden (ein Wein). Außerdem sind auf dem Podium weitere Betriebe aus Württemberg, der Pfalz, Baden, von der Ahr und aus Franken sowie Rheinhessen vertreten. Kennenlernen kann man die Weine und ihre Macher sowohl bei der nachmittäglichen Präsentation als auch bei der abendlichen festlichen Gala im Rahmen eines exklusiven Fünf-Gänge-Menüs.

Der Deutsche Rotweinpreis, das Original seit 1987, wurde von VINUM ins Leben gerufen, als Deutschland noch weitgehend als „Riesling-Land“ galt und Sorten wie Spätburgunder und Lemberger sowie die heute weit verbreiteten roten Cuvées vergleichsweise bedeutungslos waren. Die herausragende Qualität deutscher Rotweine zu erkennen und bekannter zu machen, war auch
nach Einschätzung der Branche eine wichtige Pionierarbeit von VINUM.

Eine Besonderheit des Wettbewerbs ist, dass hier zahlreiche renommierte Erzeuger mitmachen, aber immer wieder dennoch Newcomer und leistungsfähige Genossenschaften Spitzenplätze belegen. Auch 2015 verzeichnet VINUM wieder einige Überraschungssieger, unter anderem das Weingut Matthias Gaul aus Asselheim in der Königsklasse Spätburgunder. Bei den „klassischen deutschen Sorten“ triumphierte dagegen mit Philipp Kuhn aus Laumersheim ein Seriensieger der letzten Jahre mit einem St. Laurent. Ein spezielles „Triple“ machte das Weingut Karl Haidle aus Kernen-Stetten mit dem dritten Sieg hintereinander in der Kategorie Lemberger voll. In der stark besetzten Gruppe der Cuvées gab es nach einem salomonischen Urteil der Jury zwei Sieger: das Weingut Jürgen Ellwanger aus Winterbach und die Brüder Steffen und Andy Rings aus Freinsheim. Die beiden Pfälzer hatten außerdem bei den unterschätzten Sorten mit einem Portugieser die Nase vorn.

Bei den „Internationalen Sorten“ kam das Weingut Bernhard Ellwanger aus Großheppach mit einem Syrah auf den ersten Platz. In der Kategorie „Neuzüchtungen“ reizte Mini-Winzer Harald Stelz aus Heidelberg die Möglichkeiten der Sorte Dornfelder mit einem sensationellen Wein aus. Ein „Platzhirsch“ wird bei „Edelsüß“ geehrt: Hier landeten die Fellbacher Weingärtner mit einem Spätburgunder Eiswein ganz vorne. Noch ein Geheimnis bleibt bis zum Abend des 14. November, wer von VINUM als „Roter Riese“ ausgezeichnet wird – eine besondere Ehrung für hervorragende Ergebnisse über eine Reihe von Jahren, die 2013 und 2014 an die Remstäler Weingärtner Jürgen Ellwanger und Hans Haidle ging.

Die Sieger des Deutschen Rotweinpreises sowie weitere Weine aus den aktuellen Kollektionen der teilnehmenden Winzer können Weinfreunde am 14. November von 13:00 bis 17:00 Uhr bei der nachmittäglichen Präsentation in der „Alten Kelter“ in Fellbach verkosten. Die von Petra Klein (SWR1) moderierte Siegerehrung findet am Abend ab 18:30 Uhr statt. Philipp Kovacs, Küchenchef des Fellbacher Toprestaurants „Goldberg“, bietet in diesem Rahmen mit einem exklusiven Fünf-Gänge- Menü ein kulinarisches Highlight. Karten für die Veranstaltung am Nachmittag (Vorverkauf 10 €, Tageskasse 20 €) und am Abend (148 €) können unter www.rotweinpreis.de geordert werden. Eine Übersicht mit sämtlichen Siegern und Platzierten finden Weinfreunde zudem ab Ende Oktober in der VINUM Ausgabe Nummer 11.

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