Sommeliers Rat

Wild zu Burgunder oder Riesling

Nach der Zeit der leichten Weiss- und Roséweine beginnt nun die erntereiche Herbstzeit. Monate, in denen wieder Wildgerichte mit Hirsch, Ente, Gans und Hase auf den Menükarten stehen. Insbesondere die Burgundersorten, allen voran der Chardonnay und der Pinot Noir, harmonieren perfekt. Sehr schön zu Wild, das mit süssen Früchten wie Zwetschgen geschmort wurde, ist der Assmanshäuser Spätburgunder Juwel vom Weingut Krone im Rheingau. Bei Hirsch und Hase, die beide sehr geschmacksintensiv sein können, ist ein im traditionellen Stil ausgebauter Châteauneuf-du-Pape ideal. Die Erntedankzeit beschenkt uns aber auch mit einer Vielfalt an Pilzen. Je nach Art der Zubereitung unterstreicht sowohl ein Chardonnay aus dem Burgund als auch ein Grauburgunder aus Deutschland die feine Pilzaromatik. Zu zweitem Wein empfiehlt sich auch der Kürbis. Ob als filigrane Vorspeise oder als deftiger Eintopf – ein Wein aus Burgundersorten passt immer. Besonders schön präsentiert sich der Weissburgunder Mandelberg Grosses Gewächs vom Weingut Bergdolt aus der Pfalz. Vor allem die feine Frucht und die Kräuterwürze ergänzen den Kürbis optimal. Doch Wild kann auch asiatisch. Entenbraten, mit Ingwer, Koriander und etwas Chili verfeinert, lässt sich wunderbar mit einem restsüssen Wein aus Deutschland kombinieren. Etwa mit dem feinherben Kabinett von J.J. Prüm von der Mosel.

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