Sommeliers Rat

Pet Nat – Unikate statt Masse

Ich stehe gerade total auf die frischen und knackigen Weine von Julien Albertus vom Domaine Kumpf et Meyer aus Rosheim im Elsass. Besonders Pinot Noir und Riesling Westerberg, die Balance stimmt, reich an Frucht, Mineralität und Energie, so mag ich das. Gerne trinke ich zudem die Weine von Christian Tschida aus dem Burgenland. Am liebsten Scheurebe und Weissburgunder auf der Maischevergoren. Ich liebe die Finesse und Eleganz welche all seine Weine ausstrahlen. Da man bei Pet Nat selten degrogiert ist die Entwicklung ihre schwierig zu steuern, was eigentlich jede einzelne Flasche zu einem absoluten Unikat macht. Zu einer Flasche Riesling von Kumpf et Meyer esse ich am liebsten irgendeinen geräucherten Süsswasserfisch, dazu verschiedene Texturen von Apfel. Der Fisch bekommt durch das Räuchern einen kräftigen Geschmack und eine weiche Textur. Die mineralischen Aromen des Riesling erinnern an Geräuchertes, die Frucht bringt frische in die Kombination. Den Pet Nat von der Domaine Sulauze haben wir letztens mit einem Teller hausgemachten Randenravioli serviert. Die erdige Note der Randen und die nach Birne und Mandarinen duftende Note des Pet Nat harmonieren perfekt. Übrigens hat mich Severin Aegerter von Cultivino in Bern gelehrt, Weine aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Dass Energie und Vitalität in Weinen eine Rolle spielt, dass man den Ursprung erkennen und ihn seine Einzigartigkeit ausleben lassen sollte. 

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