Wine Hacks

Kopf oder Zahl – eine Münze im Weinglas

Fotos: z.V.g., GettyImages / SimpleImages, z.V.g.

Manchmal ist es schwierig, zwischen Mythos und Wissenschaft zu unterscheiden. Vielmehr klingt es nach einer Weisheit vom Stammtisch: Eine Kupfermünze ins unangenehm nach faulen Eiern riechende Weinglas geben und der Böckser verschwindet. Manch reduktive Noten entstehen durch flüchtige Schwefelverbindungen. Das Kupfer kann mit dem Schwefelwasserstoff reagieren und schwer lösliches Kupfersulfid (CuS) bilden. Dadurch sinkt die Konzentration der geruchsaktiven Verbindung – der störende Eindruck kann deutlich schwächer werden. Das Prinzip findet auch Anwendung in der Kellerwirtschaft mit Kupfersalzen. Aber heute sind die Kupfermünzen meist nur noch Legierungen, die nur wenig helfen, und Umlaufmünzen keine besonders appetitliche Weinzutat. 


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