Weinkeller-Tipp

Degustieren im Weinkeller

Verkostungen im Weinkeller sind mit ein paar wenigen Ausnahmen sehr schwierig - Spass machen sie trotzdem. Je nach Lichtverhältnissen sind Beurteilungen der Farbe mehr als problematisch. Einfache Einteilungen sind durchaus sinnvoll, alles andere kann man getrost weglassen. Das Riechen ist auch nicht viel einfacher. Intensität und Art der Gerüche zu bestimmen, wenn sich Aromen des Weines mit denen der Umgebung vermischen - auch für Profi s enorm schwer. Da die Nase durch den Kellergeruch beeinträchtigt ist, wird der Gaumen zum wichtigsten Sinnesorgan. Deshalb konzentriert man sich am besten auf das, was sich im Mund abspielt. Richtig ist erst mal: Mit dem Gaumen kann man nicht riechen. Aber ein bisschen geht doch. Denn es gelangen Aromen via Rachenraum zu den Rezeptoren der Nase. Da im Keller die Temperaturen meist sehr kühl sind, erwärmt sich der Wein merklich langsamer. Folglich kann man ihn mit normaler Trinktemperatur einschenken. Die Gläser sollten erst kurz vor der Probe gebracht werden, um diese nicht mit den Kellergerüchen zu belegen. Nicht anders ist mit schon geöffneten Weinflaschen zu verfahren. In Karaffen umgefüllte Weine bilden da keine Ausnahme - im Gegenteil. Zum Schluss noch dieses: Bei allem Ernst während des Degustierens sollte die Freude am Wein nicht verloren gehen. Und schon gar nicht im Weinkeller mit Weinfreunden.

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