Weinkeller-Tipp

Ideale Luftfeuchtigkeit – einfach gemacht

Luftfeuchtigkeit ist ein entscheidender Eckpfeiler der Weinlagerung. Sie sollte nicht unter 70 Prozent und nicht über 85 Prozent liegen. Diese Werte sind jedoch nur in Naturkellern gegeben, nie in normalen Räumen. Hier liegt man selten über 35 Prozent.

Abhilfe schaffen mobile elektrische Klimageräte. Diese funktionieren effektiv und relativ schnell: an geeigneter Stelle aufstellen – Luftfeuchtigkeit einstellen – fertig. Die Kontrolle aller wichtigen Parameter übernimmt das Gerät. Allerdings entstehen Anschaffungs- und nicht zu unterschätzende Stromkosten.

Kommt ein Klimagerät nicht in Frage, ist Handarbeit angesagt. Zur Grundausstattung gehört ein Hygrometer, um die Luftfeuchtigkeit zu messen. Solche gibt es in elektronischer wie auch in mechanischer Ausführung. Weiter sind Tuffsteine und flache Kunststoffbehälter nötig. Tuffstein speichert und gibt sehr leicht Feuchtigkeit an die Umgebung ab. Dann gilt es, geeignete Plätze für die Behälter zu suchen – je nach Gegebenheiten könnten sehr viele notwendig sein. Tuffsteine rein, mit Wasser bedecken und fertig.

Wie viele Behälter nötig sind und wie oft man Wasser nachfüllen muss, lässt sich nur durch intensives Kontrollieren ermitteln. Diese Methode erfordert einen hohen Platzbedarf und ist anfangs sehr zeitintensiv. Je besser die Räumlichkeit abgedichtet ist, umso einfacher lässt sich die Luftfeuchtigkeit halten. Die Temperatur sollte unter 15 Grad Celsius liegen.

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