Weinkeller-Tipp

Drei No-Gos der Weinlagerung

Aus Fehlern lernt man. Deshalb zäumen wir den Gaul von hinten auf und zeigen, wie man garantiert jeden Wein kaputtkriegt.

Erstens: Lagern Sie die Flasche in der Küche. Am besten abwechselnd im Kühlschrank und neben dem Backofen. Durch die plötzlichen Temperaturschwankungen verändert der Wein seine Konsistenz, und der Korken wird malträtiert durch verdunstenden Wein oder das Zusammenziehen in der Kälte. So wird das Ding spröd und durchlässig – der Wein oxidiert. Die Wärme fördert zudem eine schnelle zerstörerische Alterung.

Zweitens: Auch extreme Trockenheit oder Feuchtigkeit hilft. Bei einer Luftfeuchtigkeit von über 75 Prozent stehen die Chancen gut, dass der Korken schimmelt und der Wein muffig wird. Auf keinen Fall lüften! Oder Sie greifen zur Sahara-Methode und halten Keller und Korken knochentrocken.

Drittens: Verpesten Sie die Kellerluft durch streng riechende Lebensmittel wie geräuchertes Fleisch, Zwiebeln oder faulige Kartoffeln. Oder durch das offene Lagern von Heizöl, Autoreifen, und Lack. Wein kann über den Korken nämlich Fremdgerüche inhalieren – so wird das morbide Aromenspiel noch spannender.

Zum Schluss zwei Kurztipps: Auch Licht und Erschütterungen wirken einer harmonischen Entwicklung des Weins wunderbar entgegen. Warum also nicht die Flasche auf dem Fenstersims neben dem Wäschetrockner aufstellen? Viel Erfolg!

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