Weinkeller-Tipp

Welche Luftfeuchtigkeit ist für die Weinlagerung optimal?

Die Luftfeuchtigkeit am Weinlagerort hat auf die Reifung des Weins selber eigentlich keinen Einfluss, aber dennoch ist sie wichtig. Es geht dabei darum, den Korkverschluss mit genügend Feuchtigkeit zu versorgen, damit dieser nicht austrocknet und undicht wird. Durch einen ausgetrockneten Korken könnte nämlich Luft in die Flasche gelangen,und der Wein würde somit oxidieren und im Extremfall sogar aus der Flasche austreten.

Natürlich sollte in einem Weinlagerraum auch kein zu feuchtes Klima herrschen, da etwaige Kartonschachteln und auch Etiketten und Korken schimmeln können. Der Grund dafür ist allerdings selten eine hohe Luftfeuchtigkeit, sondern stehende feuchte Luft. Denn in vielen modernen Kellern fehlt eine funktionierende Querlüftung. Am wichtigsten ist in diesem Zusammenhang also, dass man den Weinlagerraum regelmässig lüftet und damit stehende Feuchtigkeit vermeidet.

Sind die Messwerte völlig aus der Norm (optimal sind zwischen 50 und 70 Prozent), so sollte man über Abhilfe nachdenken. Ein teures Klimagerät braucht man oft nicht. Weist ein Raum eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit auf,kann diese mit Hilfe von Wasser auf Tuff stein korrigiert werden.Bei einem konstant zu feuchten Klima sind Gegenmassnahmen aufwendiger.

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