Deutschland und Schweiz sorgen für neuen Schwung

Trendwende beim Champagner

Text: Alice Gundlach | Veröffentlicht: 19.03.2026


Es zeichnet sich eine Trendwende beim Absatz von Champagner ab: In acht der zehn wichtigsten Exportmärkte haben sich die Verkäufe von Champagner zuletzt wieder gesteigert, wie das Comité Champagne mitteilt. Darunter befinden sich auch Deutschland und die Schweiz. Der weltweite Absatz war im vergangenen jahr allerdings leicht rückläufig (-2 Prozent).

Leichtes Plus nach starkem Abschwung

Den Zahlen des Verbandes zufolge wurde im vergangenen Jahr 1,2 Prozent mehr Champagner nach Deutschland geliefert als im Vorjahr, mehr als 9,6 Millionen Flaschen. Der Umsatz stieg dabei aber nur leicht, und zwar um 0,2 Prozent. Ausserdem war der Absatz 2024 in Deutschland stark eingebrochen, und zwar um 18,5 Prozent. 

Wichtigster Markt schwächelt

Nur zwei unter den Top 10 der wichtigsten Exportmärkte für Champagner verzeichneten einen Absatz-Rückgang, nämlich die USA und Italien. Ausgerechnet die USA sind aber nach wie vor der wichtigste Exportmarkt für den Schaumwein. Italien war zuletzt auf Platz vier, wegen der aktuellen Schwäche zog nun Deutschland in der Statistik vorbei.

Auch Schweiz verzeichnet Zuwächse

Auf Platz zwei und drei der Haupt-Exportländer befinden sich nach wie vor Grossbritannien und Japan. Auch die Schweiz ist einer der wichtigsten Märkte für Champagner, aktuell steht sie in der Statistik auf Platz 8. Hier stieg der Absatz zuletzt sogar um 5,2 Prozent auf über fünf Millionen Flaschen.  

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