Wine Hacks

Wenn der Hund im Wein gebadet hat ...

Vor allem an Regentagen und im Winter kennt man den Geruch von nassem Fell. Schwierig wird es, wenn das Glas Wein diesen unangenehmen Geruch verströmt. Was ist passiert? War der Winzerhund zu lange im Keller und hat auf dem Fass gelegen, oder sollte es ein echter Naturwein werden? Oder wollte der Winzer ein tierisches Aroma und hat schlichtweg übertrieben? Diesen muffigen, feuchten, tierischen Geruch nennt man in der Weinsprache Brettanomyces, kurz «Brett». Hervorgerufen wird der Brett durch eine Hefe­art im Holzfass, die sich auch bei mangelnder Kellerhygiene ansiedelt. Diese Note kann aber auch gezielt als stilistische Ergänzung des Aromenspektrums eingesetzt werden, dann jedoch in gemässigter Form. Will man diese Noten vermeiden, werden die Fässer mit Schwefel behandelt.


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