Foodpairing - Sardisch kochen

Fregula mit Vongole

Text: Ursula Heinzelmann, Bilder: z.V.g.

Fregula sind ursardisch und stammen ursprünglich aus Oristano. Die kleinen Nudelteigkrümel, etwas grösser als Couscous, werden wie dieser aus grobem Hartweizengriess mit etwas Wasser ge-rollt, in der Sonne oder im warmen Ofen getrocknet und dann bei Bedarf gekocht.

Für 4 Portionen


1 kg            

frische Vongole (Venusmuscheln)

 

Salz

1 EL

Olivenöl

2

Handvoll glatte Petersilie, grob gehackt

1 kl.

Knoblauchzehen, fein gewürfelt

250 g

Dose gehackte Tomaten

Fregula

  

Zubereitung

  1. Die Vongole einige Stunden zum Entsanden in eine Schüssel mit leicht gesalzenem Wasser geben.
  2. Abschütten und in einem grossen Topf ohne Zugabe von Öl oder Wasser erhitzen, bis sie sich öffnen.
  3. Die geöffneten Muscheln herausnehmen und in eine Schüssel geben, ungeöffnete Muscheln wegwerfen.
  4. Das beim Öffnen ausgetretene Wasser durch ein Sieb giessen und beiseitestellen. In einem Topf Öl erhitzen, Petersilie und Knoblauch andünsten, dann die Tomaten dazugeben und etwa 10 Minuten köcheln lassen. Den Muschelsud dazugeben, die Fregula einstreuen und alles unter Rühren zum Köcheln bringen.
  5. Etwa 5 Minuten garen, je nach gewünschter Konsistenz dabei eventuell etwas Wasser zugeben (die Konsistenz soll fester als Suppe, aber flüssiger als Risotto sein). Einen Teil der Muscheln mit der Schale in den Topf geben, die restlichen aus der Schale lösen und ebenfalls dazugeben. Weitere 10 bis 15 Minuten köcheln, bis die Fregula bissfest sind.
  6. Mit Salz abschmecken und heiss servieren.

Sardischer Rosato

Begleitet die Aphrodite-Fregula aufs Feinste. Die Cuvée aus meist Cannonau, Monica, Carignano und Bovale fällt frisch und belebend aus, ohne ins Belanglose abzudriften. Perfekt für die letzten warmen Spätsommertage!