Trockene Weine, Süssweine, ältere Jahrgänge und mehr

Die Gewinner des Mondial du Chasselas 2021

Foto: Studio Edouard Curchod

Steigende Anmeldezahlen, dezentrale Veranstaltungen, jede Menge Projektideen: Der Mondial du Chasselas ist nach wie vor einer der dynamischsten Wettbewerbe der Schweiz.

Nach einer durch die Pandemie auf den Kopf gestellten Ausgabe 2020 (Verschiebung der Degustation um drei Wochen, Rückgang der Anmeldungen um 20 Prozent, Absage des Chasselas-Festes, Einrichtung einer Online-Schulung in Partnerschaft mit Swiss Wine Promotion und Lancierung eines Projekts zur Analyse der Erwartungen der Chasselas-Konsumenten mit Changins) gelang es dem Mondial du Chasselas, sich an die stark wandelnden gesundheitlichen Beschränkungen anzupassen. Anfang Juni konnten rund 60 Verkoster (darunter 25 aus dem Ausland) die Vorzüge von 762 Chasselas-, Fendant- und Gutedel-Weinen (704 im Jahr 2020) vergleichen. Weine aus Deutschland, Frankreich, den USA und Kanada waren ebenfalls vertreten, wobei die Statistik 107 ausländische Weine auswies. Im Jahr 2021, dem zehnten Jahrestag dieses im Château d’Aigle stattfindenden Wettbewerbs, wurde der Mondial du Chasselas ausserdem zum 18. Mitglied des renommierten Verbands VINOFED (Weltverband der grossen internationalen Wein- und Spirituosenwettbewerbe).

Da es die Pandemie nicht erlaubte, das Chasselas-Fest unter guten Bedingungen im Château d’Aigle zu veranstalten, entschieden sich die Organisatoren des Wettbewerbs für eine Preisverleihung nur unter Anwesenheit der Fachleute. Um den Weinliebhabern die Möglichkeit zu geben, die Gewinner der Ausgabe 2021 zu verkosten, hat der Mondial du Chasselas ein Verkostungsprogramm in der Westschweiz auf die Beine gestellt. Vier dezentrale Verkostungen fanden im Frühherbst in Aigle, Vétroz, Auvernier und Dardagny statt. Zudem leitet der Mondial du Chasselas in Zusammenarbeit mit der Hochschule Changins, der Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften Bern und der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ein Forschungsprojekt. Ziel ist ein tieferes Verständnis des Bildes, das der Chasselas vermittelt, aber auch der Empfindungen, die er bei den Verbrauchern hervorruft. Dieses Projekt findet in drei Regionen der Schweiz unter der Leitung von Dr. Pascale Deneulin der Hochschule Changins statt und wird den Chasselas-Erzeugern wertvolle Hilfsmittel an die Hand geben. Nachdem der erste Teil in der ersten Jahreshälfte 2021 abgeschlossen wurde und Anfang 2022 Gegenstand eines Berichts sein wird, kommt der zweite Teil dieses Forschungsprojekts im Herbst 2021 zur Umsetzung. Er wird ebenfalls Gegenstand einer eigenständigen Mitteilung im Laufe des Jahres 2022 sein.

www.mondialduchasselas.com

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