Albariño

Anbaufläche:

Seit dem Jahr 2000 hat die weltweite Anbaufläche um ein Drittel zugenommen, in Deutschland stehen heute rund 80 Prozent mehr Lemberger. Rund 18 000 Hektar Blaufränkisch werden heute angebaut. Der Löwenanteil davon steht in Ungarn (8000 Hektar), gefolgt von Österreich (3225 Hektar) und Deutschland (1800 Hektar).

Aroma und Geschmack:

Die Sorte wird gerne als «Pinot Noir des Ostens» bezeichnet, vermutete man doch lange Zeit wegen ihres Aussehens eine Verwandtschaft zur Burgunder-Familie. Was sich genetisch als falsch erwiesen hat, ist von der Typizität her durchaus relevant. Der Geschmack der Weine ist stark von der Bodenbeschaffenheit abhängig. Auf Kalkböden geraten sie wunderbar elegant und geradlinig mit Noten von Weichseln, einer betörenden Würzigkeit und straffen Säure am Gaumen. Von Böden mit mehr Lössanteil stammen weichere Weine mit molliger, dunkler Frucht. Beide Varianten sind hervorragende Essensbegleiter. 

Synonyme:

Lemberger (Deutschland), Kékfrankos, Nagyburgundi (Ungarn), Franconien Blue (Frankreich), Franconia Nero (Italien), Frankovka (Tschechien, Kroatien), Sura Lisicina (Serbien)

Länder und Regionen:

In Ungarn wächst Kékfrankos (ausser in Tokaj) in allen Gebieten. Bekannt sind die Weine aus Eger, Villány-Siklós und Sopron. In Österreich ist sie unbestritten die Königin des Burgenlands mit rund 3000 Hektar, und in Deutschland konzentriert sich die Sorte auf das Anbaugebiet Württemberg. Auch in Tschechien stehen auf rund 1160 Hektar Blaufränkisch-Reben.