Sommeliers Choice

Text: Nicole Harreisser, Foto: z.V.g.


«Wein ist für mich nicht eine Frage des Verstands, sondern eine Frage des Gefühls.»


 

Als Sommelière sind Sie…?
Unendlich romantisch, wenn es um Wein und Essen geht.

Absolutes No-Go als Sommelière?
Leere Gläser!

Eiswürfel im Champagner sind…?
…cool! 

Ihr schönster Servicemoment?
Am schönsten sind die Tage, an denen ich entdecke, dass meine Gäste beginnen, «tischübergreifend» über Wein zu philosophieren.

Mit welchem Süsswein würden Sie eine Nacht verbringen?
Mit einem Südtiroler. Der ist süss, trotzdem frisch und knackig. Da will man einfach mehr.

Welche Weintrends entstehen gerade?
Der Trend ist, vom konventionellen Weinanbau abzudriften. Lebendige Weine sind in aller Munde. Winzer werden experimentierfreudiger und wir Sommeliers am Tisch unserer Gäste.

Was trinken Sie nach einem langen Abend?
Bollicine (italienisch für Schaumwein jeglicher Art).

Mit welchem Champagner feiern Sie grosse Momente?
Am liebsten mit einem Blanc de Noir.

Ihre kurioseste Weinempfehlung?
Barleywine, das ist eigentlich Bier.

Welche Traubensorte oder Weinstilistik geht für Sie gar nicht?
Meine Neugier toleriert jeglichen Wein, aber ich bin kein Fan von halben Sachen, wie zum Beispiel halbe Flaschen oder halbtrocken.

Was sollten junge Weintrinker unbedingt einmal im Leben probieren?
Reife Weine. Ältere Jahrgänge. Das hat mich am Anfang immer überfordert und zugleich herausgefordert. 

Wenn Sie ein Wein wären, welcher Wein wäre das und woher würde er kommen?
Cava – unscheinbar, prickelnd, terroirverliebt.

Ihr persönlicher Schlüsselmoment in Sachen Wein?
Jedes Mal, wenn ich durch unseren Weinberg hinterm Haus gehe und sehe, wie die Reben wachsen. Der Höhepunkt ist dann der Wein, den ich meinen Gästen einschenke und auch selbst gerne trinke! 

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