Grüner Spargel auf gebratener Roter Bete mit Kräuterkick

Zutaten (für 4-6 Personen)

600 g grüner Spargel | 400 g Rote Bete | 3 EL Olivenöl | Salz 
Schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen | Wenig, eher junger Balsamico 
200 g ganz kleine Pellkartoffeln (alternativ möglichst kleine Kartoffeln nach dem Kochen in dicke Scheiben schneiden)

Für den Kräuterkick:

1 frische rote Chilischote | 4 frische Knoblauchzehen | 1 gestr. TL Salz | 1 TL Koriandersamen | 1/2 TL grüner Kardamom | 1 grosszügige Handvoll Koriandergrün | 1 grosszügige Handvoll 
Petersilienblätter (glatt) | 1 Zitrone | 2 EL Olivenöl 

Zubereitung

Für den Kräuterkick Koriandersamen und Kardamom in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie duften. Chilischote entkernen, Knoblauch schälen, beides grob hacken. 
Alles zusammen mit Kräutern und Salz entweder im Mörser zerreiben, mit dem Messer hacken oder in einer Küchenmaschine zu einer pestoartigen Paste zerkleinern, unter die man abschliessend den Saft der Zitrone und das Öl mischt. 
2) Die Rote Bete schälen und in halbzentimeterdicke Scheiben schneiden. Auf einem ganz leicht geölten Blech ausbreiten, mit 2 EL Öl bepinseln, salzen und pfeffern. 
Im Backofen bei 160 °C garen, dabei gelegentlich wenden, bis sie weich sind und zu karamellisieren beginnen (etwa 40 Minuten). Das lässt sich auch schon am Vortag erledigen, in diesem Fall die Rote Bete vor dem Servieren im Ofen nochmals erwärmen.

Kartoffeln waschen und bürsten, in Salzwasser weich kochen. Spargel waschen und die harten Enden abschneiden. Die Stangen dämpfen oder in Salzwasser knackig kochen.

Zum Anrichten die Rote Bete auf den Tellern oder einer Platte ausbreiten, die Kartoffeln dazwischen verteilen. Den Spargel sehr gut abtropfen lassen und darauflegen, restliches Öl und Balsamico darüberträufeln und die Kräutersauce als kleine, krönende Nocke aufsetzen oder separat servieren, falls es schärfeempfindliche Gaumen am Tisch gibt.

Gut zu wissen: Eigentlich ist aller Spargel grün, doch bei 55% der Weltproduktion wird die Erde entlang der Spargelreihen angehäuft, um «Bleichspargel» zu produzieren; ursprünglich vermutlich eine frostschützende Massnahme. Grüner Spargel hat gegenüber der weissen Variante den küchentechnisch nicht zu verachtenden Vorteil, dass er nicht geschält werden muss. Lediglich die Enden abschneiden, fertig!

Je dünner die Stangen, desto ausgeprägter die grünen Aromen. Beim Garen gilt sowohl für Weiss als auch für Grün: Dämpfen intensiviert die Spargelaromen, Kochen lässt die Stangen runder und voller schmecken. Vorausgesetzt, es ist genügend Salz im Wasser und der Spargel darf noch (mindestens) leise knacken im Mund. 

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