5 Klischees über...
Heisses Klima – schwerer Wein
Foto: Getty Images / Anton Petrus

Durch die fortschreitende Klimaerwärmung wird es in manchen Weinregionen immer schwieriger, Weine zu erzeugen, die nicht marmeladig und überladen sind. Die Winzer reagieren mit geänderter Arbeit im Rebberg und wandern mit ihren Rebbergen in kühlere, luftige Höhen.
01
«Wein aus warmen Regionen ist schwer»
Bei zu hohen Temperaturen bilden sich die Aromen nicht vollständig aus. Die Weine können dann tatsächlich breit und schwer wirken.
02
«Gute Weinregionen liegen in der Zone zwischen 30 und 50 Grad nördlicher bzw. südlicher Breite»
In diesen Zonen liegen die Regionen, die die besten Bedingungen für den Weinbau bieten. Mittlerweile gibt es auch Weinbau ausserhalb dieser Zonen, zum Beispiel in Sachsen, Hamburg, auf Sylt oder der schwedischen Insel Gotland.
03
«Die Höhe der Lage ist entscheidend»
Wird es im Sommer im Tal zu heiss, wandern die Winzer wenn immer möglich in die Höhe. In diesen kühleren Regionen bewahren die Trauben ihre Frische.
04
«Jede Traubensorte leidet unter Hitze»
Nein, es gibt Rebsorten wie Tempranillo oder Grenache, die hitzeresistent sind und auch mit Trockenheit umgehen können. Frühreifende Sorten wie Riesling, Müller-Thurgau und Pinot Noir brauchen kühle Regionen, zu viel Wärme raubt ihnen die charakteristische Frische.
05
«Kühler ist immer besser»
Weinen aus den Cool-Climate-Regionen haftet das Vorurteil an, dass sie eine bessere Qualität hätten. Aber auch in wärmeren Zonen findet man sehr gute Weine.