2. Deutscher Sekt Award

Sekt sells!

Text: Carsten Henn und Andreas Seidl, Fotos: Marcel Kamps, Flaschenfotos: Armin Faber

6 aus 49? Beim Deutschen Sekt Award heisst es 1 aus 500! Denn nur einer kann der «Sekt des Jahres» unter den rund 500 angestellten Sekten sein. Den diesjährigen Gewinner hatten wohl nur wenige auf der Rechnung, stammt er doch nicht aus den Burgunder-Sorten, sondern ist ein reinrassiger Riesling von der Mosel. Er ist nicht die einzige Überraschung bei diesem Wettbewerb, den VINUM unter dem Patronat des Verbands der traditionellen klassischen Flaschengärer durchgeführt hat. Ein Muskattrollinger ist der höchstbewertete Rosé und der beste Pet Nat eine Cuvée aus Syrah, Cabernet Franc und Merlot.

Österreich ist mal wieder einen Schritt voraus. Die höchste Stufe des österreichischen Schaumweins – Sekt g.U. Grosse Reserve – wurde Ende Oktober erstmals präsentiert. «Damit reiht sich Österreich endgültig in die Liga der besten Schaumwein-Produzenten ein», vermeldet der Verband in einer Pressemitteilung selbstbewusst. Auf jeden Fall gelingt damit eins: Man richtet den Fokus auf die heimischen Sekt-Qualitäten aus, man bittet die Champagner-Elite zum Kampf im Ring. Und das bedeutet ja, dass man sich in derselben Gewichtsklasse sieht. In Österreich wurde das entsprechende Statut 2015 verabschiedet – das Pendant in Deutschland erst 2018 in Oberwesel. Der «VDP. Die Prädikatsweingüter» lehnt sich bei seiner Klassifikation für Sekte stark an die eigene für Stillweine an, es wird Gutssekt geben, Ortssekt und Sekt «Erste Lage» oder «Grosse Lage». Die traditionelle Flaschengärung wie in der Champagne ist in allen Stufen obligatorisch, auch Handlese, Ganztraubenpressung und die ausschliessliche Verwendung von eigenem Traubengut. Guts- und Ortssekte müssen mindestens 15 Monate auf der Hefe liegen, die Lagensekte sogar 36 Monate – und damit sechs mehr als die der österreichischen Spitzenkategorie. Das Statut wurde allerdings nicht überall gefeiert. Kritiker merken an, dass eine Lage, die für die Erzeugung eines Stillweins hervorragende Voraussetzungen bietet, für einen Schaumwein kontraproduktiv sein kann. Um es noch deutlicher zu sagen: Gerade «Grosse Lagen» könnten zu kleinen Schaumweinen führen. Am VDP ist es nun, das Gegenteil zu beweisen. 

Auch in den Jury-Sitzungen wurde die Initiative heiss diskutiert. Über die verdiente Aufmerksamkeit, die deutschen Sekten dadurch zuteil wird, freuten sich alle, doch es zeigte sich: Zurzeit hat der VDP in Sachen Prickler nicht die Deutungshoheit in Deutschland. Diese darf bei den Burgunder-Sekten weiterhin Volker Raumland für sich in Anspruch nehmen, bei Riesling-Sekten zeigt die Mosel, dass sie sich bei ihrer Traditionsrebe nicht die Butter vom Brot nehmen lässt – oder die Dosage aus der Buddel. Das «Deutsche Wein Institut» hat sich die Situation in deutschen Gläsern mal genauer angeschaut: Qualitätsgeprüfte Sekte bestimmter Anbaugebiete (Sekt b.A.), zu denen auch die Winzersekte zählen, hatten im vergangenen Jahr mit rund neun Millionen Litern einen Anteil von drei Prozent am gesamtdeutschen Sektkonsum. Die Menge ist im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant geblieben – da ist der gefühlte Sekt-Boom noch nicht angekommen.

«Sekt-Deutschland wird vielfältiger und faszinierender! Immer mehr Erzeuger spielen in der Spitze mit. Auch deshalb gibt es beeindruckende Qualitäten zum Teil für kleines Geld. Der ‹Sekt des Jahres› kostet gerade einmal 17,39 Euro.» 

Carsten Henn Chefredakteur VINUM Deutschland


44 Prozent der qualitätsgeprüften deutschen Sekte des vergangenen Jahres hatten die Geschmacksrichtung brut, gefolgt von 35 Prozent trocken. Die Kritikerlieblinge Brut Nature und Extra Brut kamen dagegen nur auf läppische 1 beziehungsweise 2 Prozent. Aufschlussreich ist auch die aktuelle Farbenlehre beim deutschen Sekt: 81 Prozent weiss, 14 Prozent rosé, 3 Prozent Blanc de Noir und 2 Prozent rot.
Bei den Rebsorten liegt der Riesling (45 Prozent) vorn, gefolgt von Sekten aus Burgunder-Sorten (19 Prozent). Drei Viertel aller Sekte wurden in den Anbaugebieten Baden (22 650 Hektoliter), Pfalz (20 501 Hektoliter), Württemberg (13 192 Hektoliter) und Mosel (11 881 Hektoliter) qualitätsgeprüft. In einem Punkt sind die Zahlen allerdings mit Vorsicht zu geniessen: Neben den qualitätsgeprüften Sekten gibt es noch weitere, statistisch nicht erfasste Schaumweine aus heimischen Grundweinen, die als «Deutscher Sekt» gekennzeichnet werden. Das Gros der hierzulande produzierten und konsumierten Sekte wird aus europäischen Weinen hergestellt. Bei ihnen findet man die Angabe «Sekt hergestellt in Deutschland» auf dem Etikett. Eine Beschreibung, die nur haarscharf an der Verbrauchertäuschung entlangschrammt.
Die Sekte unseres Wettbewerbs sind tatsächlich deutsche Sekte, doch in einem Aspekt gleichen sie den Euro-Suppen: Auch bei ihnen muss die Sektsteuer entrichtet werden, die 1902 zur Finanzierung der Kriegsflotte Kaiser Wilhelm II. eingeführt würde. Die Flotte gibt es längst nicht mehr. Die Sektsteuer aber ist erhalten geblieben und beträgt heute 1,02 Euro pro 0,75-Liter-Flasche. Der Kaiser, er lebe nicht hoch, hoch, hoch!

Sekt-Erzeuger des Jahres Schloss Wackerbarth

Es gibt viele Gründe, das Staatsweingut Schloss Wackerbarth zu ehren. Weil es die Tradition der Marke Bussard als zweitälteste deutsche Sektmarke weiterführt, oder weil das von Weinbergen umgebene Barockschloss im Radebeuler Stadtteil Niederlössnitz ein Schmuckstück ist, wie es in ganz Deutschland seinesgleichen sucht. Aber uns geht es weder um Architektur noch um Tradition, sondern um die Sekte des Hauses, für die Kellermeister Jürgen Aumüller zuständig ist. Mit ihrem 2016er Traminer und der 2015er Scheurebe feiern sie einen Doppelerfolg in der Kategorie «Sekte mit Restsüsse», Platz drei bei der «Grossen Vielfalt» komplettiert den Erfolg. Ob Scheurebe, Kerner oder Frühburgunder, kein anderes Sektgut in Deutschland bietet solch eine Vielfalt auf diesem Niveau! Gratulation deshalb zur Auszeichnung «Sekt-Erzeuger des Jahres»!  www.schloss-wackerbarth.de

Burgunder-Sekt  BIS 36 Monate Hefelager

Platz 1
Privat-Sektkellerei Reinecker, Auggen, Baden Reinecker Feuerbach
Steingässle Pinot Noir 2014    
17 Punkte | 12 Vol.-% | 2018 bis 2019
Reife Aromatik mit nussigen Anklängen und ordentlich Stoff – unweigerlich kommt das Profil der Erzeugnisse aus der Champagne ins Gedächtnis. Die barocke Opulenz wird mit einer frischen Säure gepaart, der Abgang ist straff mit ordentlich Zug. 
Preis: 18 Euro | www.sektkellerei-reinecker.de


Platz 2
Weingut Kalkbödele Gebrüder Mathis, Merdingen, Baden    
Pinot Blanc Brut 2016    
17 Punkte | 12,5 Vol.-% | 2018 bis 2019
Das vielversprechende Bouquet dieses Pinot Blanc Brut lässt Grosses erahnen. Und dieser Eindruck bestätigt sich im Mund: Der Sekt überzeugt mit anschmiegsamer Harmonie, fruchtigem Ausdruck und einem Hauch Brioche. Im Abgang hallt er toll im Mundraum nach. 
Preis: 13,90 Euro | www.kalkboedele.eu


Platz 3
Weingut Nägelsförst, Baden-Baden, Baden
Crémant Blanc de Blancs Brut 1 Karat    
16.5 Punkte | 12 Vol.-% | 2018 bis 2019    
Eine mineralische Nase macht neugierig auf den ersten Schluck. Der Eindruck setzt sich im Mundraum fort – mineralisches Geschmacks­profil mit ausgeprägter Säure und Spritzigkeit. Gleichzeitig wartet der Crémant aber auch mit viel Stoff und guter Balance auf.
Preis: 15,90 Euro | www.naegelsfoerst.de

Burgunder-Sekt AB 36 Monate Hefelager

Platz 1
Sekthaus Raumland, Flörsheim-Dalsheim, Rheinhessen    
Pinot Blanc de Noir Prestige Brut 2010    
17 Punkte | 12 Vol.-% | 2018 bis 2020
Das helle Gelb dieses Blanc de Noir lässt nur erahnen, was dann in der Nase kommt: Feine, hefige Noten geben sich die Hand mit oxidativen Anteilen. Mit seiner voluminösen, würzigen, kraftvollen Art meint man fast, einen Champagner im Glas zu haben. Mega-Abgang!
Preis: 25 Euro | www.raumland.de


Platz 2 
Sekthaus Raumland, Flörsheim-Dalsheim, Rheinhessen     
Vintage Blanc de Blancs Extra Brut 2008    
16.5 Punkte | 11 Vol.-% | 2018 bis 2020    
Helles Gelb mit leichten Grün-Einsprengseln. Der Blanc de Blancs überzeugt mit seiner fordernden Frische und seiner Klarheit. Das Aromenprofil zeigt sich komplex mit Noten von Zitrusfrüchten, Melisse, Honigmelone und Apfel. Langer, schwebender Abgang. 
Preis: 68 Euro | www.raumland.de


Platz 3 
Oliver Zeter GbR, Neustadt, Pfalz
Zéro Grande Cuvée Extra Brut 2010    
16.5 Punkte | 12,1 Vol.-% | 2018 bis 2020    
Die Zéro Grande Cuvée leuchtet hellgelb mit grünlichen Reflexen. Ein reichhaltiger, reifer Duft mit leichter Hefenote steigt in die Nase. Im Mundraum eröffnen sich Aromen von Zitrone und Birne. Saftig-federnd, mit würziger Frucht und animierender Säure im langen Finale. 
Preis: 25 Euro | www.oliver-zeter.de

Riesling-Sekt BIS 36 Monate Hefelager

Platz 1
Weingut Emrich-Schönleber, Monzingen, Nahe
Riesling Sekt Brut N. V.    
16.5 Punkte | 12,5 Vol.-% | 2018 bis 2019
Ein schönes, zartes Gelb macht Appetit auf diesen Riesling Brut. Noten von Pfirsich, Aprikose und Grapefruit verweben sich mit dem Schmelz von weisser Schokolade. Die lebendige Säure macht Spass, gibt ihm Straffheit und Struktur bei mittlerer Länge. 
Preis: 15,50 Euro | www.emrich-schoenleber.de


Platz 2
Winzerverein Deidesheim eG, Deidesheim, Pfalz
Riesling EDITION Sekt Extra Brut 2016    
16 Punkte | 12 Vol.-% | 2018 bis 2019    
Sattes Gelb funkelt aus dem Glas, im Bouquet gibt sich die Edition sortentypisch mit Zitrus- und Ananas-Aromatik, ergänzt um eine leichte Hefenote. Die gute Perlage macht viel Spass, mit anhaltender Länge überzeugt der Sekt am Gaumen. 
Preis: 11 Euro | www.winzervereindeidesheim.de


Platz 3 
Maximin Grünhaus, Mertesdorf, Mosel
Maximin Grünhaus Riesling Sekt Brut 2015
16 Punkte | 12 Vol.-% | 2018 bis 2019
Das satte Gelb im Glas stimmt erwartungsfroh und die Erwartung wird nicht getrübt. In der Nase etwas Brot, im Bund dann ein breites Aromenspektrum zwischen nussigen, floralen und fruchtigen Komponenten mit Aprikose und Mandarine. Die füllige Art sorgt für ordentlich Trinkfluss. 
Preis: 16,90 Euro | www.vonschubert.com 

Riesling-Sekt AB 36 Monate Hefelager

Platz 1 
Weingut Reverchon, Konz, Mosel     
Riesling Crémant Brut 2010    
17.5 Punkte | 12,1 Vol.-% | 2018 bis 2020
Gelbgrün glänzt der Crémant im Glas. Erst zurückhaltende Nase, dann spielt er aber das volle Aromenpaket mit Limette, Ananas und Grapefruit aus, ergänzt um schmelzige Noten von Karamell und Honig. Fein, lecker, geschliffen und wunderbar ausbalanciert. 
Preis: 17,90 Euro | www.weingut-reverchon.de
 

Platz 2
Wein- und Sektgut F. B. Schönleber, 
Oestrich-Winkel, Rheingau    
Grande Réserve Riesling Brut 2012    
17 Punkte | 13 Vol.-% | 2018 bis 2020    
Ruhig und ausgeglichen wirkt die Grande Réserve im Glas. Doch sie hat Power, die mit Luft richtig zum Tragen kommt. Dann ist da Krokant und Brioche auf der schmelzigen Seite, ausserdem Feige und Zitrusfrucht auf der Fruchtseite. Und eine gute Länge im Abgang. 
Preis: 35 Euro | www.fb-schoenleber.de

Platz 3
Weingut Geschwister Köwerich, Köwerich, Pfalz
Ludwig van Beethoven Riesling Brut 2014
16 Punkte | 12,3 Vol.-% | 2018 bis 2020    
Die Farbe erinnert an Quittengelee. Mit etwas Luft eröffnet sich ein verführerischer Aromenstrauss. Da sind florale Noten, da ist Honig, da ist Aprikose und eine schmelzige Saftigkeit, die an Apfelkuchen erinnert. Die Würzigkeit trägt ihn ins schöne Finale.
Preis: 12 Euro
www.weingut-geschwister-koewerich.de

Rosé-Sekt

Platz 1
Weingut & Sektmanufaktur Bürk, Eichstetten, Baden 
Inspiration Rosé Brut 2015        
16 Punkte | 12,5 Vol.-% | 2018 bis 2019    
Die Inspiration ist in zarthelles Rosé getaucht. Verspielt ist das Bouquet, mit floralen Anklängen, Lavendel und Rosenduft umspielt die Nase. Ergänzend gesellen sich würzige Holznoten dazu, die das delikate Finale tragen.
Preis: 12,50 Euro | www.weingut-buerk.de


Platz 2
Flik Sektmanufaktur, Mainz, Rheinhessen 
Pinot Noir Rosé Extra Brut – Suavium (Heller Bernstein) 2015
15.5 Punkte | 12,5 Vol.-% | 2018 bis 2019    
Der Pinot zeigt fruchtige Aromen von Wald-beeren und Kirsche, die er mit verführerischen Holznoten kombiniert. Die mineralische Seite sorgt für eine gute Balance. Dank schön eingebundener Säure und ordentlich Zug bleibt er am Gaumen lange präsent.
Preis: 22,50 Euro | www.flik.de    


Platz 3 
Sekthaus Raumland, Flörsheim-Dalsheim, Rheinhessen    
Rosé Prestige Brut 2012
15.5 Punkte | 12 Vol.-% | 2018 bis 2019    
Ein Aromenstrauss aus Birne, Pflaume und Erdbeere umweht die Nase, ergänzt um etwas Brioche. Die leicht apfelige Säure ergänzt die süssen Fruchtnoten. Schlanke Eleganz bei mittlerer Länge. 
Preis: 19 Euro | www.raumland.de 

Grosse Sekt-Vielfalt

Platz 1 
Sekthaus Solter, Rüdesheim, Rheingau    
Cuvée Dolce Vita Brut 2012    
15 Punkte | 12,5 Vol.-% | 2018 bis 2019
Dolce Vita ist das erklärte Programm dieser Cuvée. Die süssen Fruchtnoten paaren sich mit Rosenaromatik und einem schönen Säuregerüst zu einem verführerischen Sekt. Die Cuvée ist schlank im Abgang, aber durchaus druckvoll.
Preis: 21 Euro | www.sekthaus-solter.de


Platz 2
Wein- und Sektgut F. B. Schönleber, Oestrich-Winkel, Rheingau    
Schönleber Creation Riesling und Spätburgunder Brut 2014    
15 Punkte | 12,5 Vol.-% | 2018 bis 2019    
Die Cuvée aus Riesling und Spätburgunder 
überzeugt mit würziger Aromatik, saftige Noten von Cassis machen Appetit auf den nächsten Schluck. Eine in sich stimmige Cuvée für alle, die süsse Fruchtnoten zu schätzen wissen.
Preis: 15,60 Euro | www.fb-schoenleber.de


Platz 3
Sächsisches Staatsweingut, Radebeul, Sachsen
Cuvée Tradition Brut Sekt b.A.        
15 Punkte | 12,2 Vol.-% | 2018 bis 2019
Die Cuvée Tradition bringt 6,3 Gramm Restzucker auf die Waage, bei knackigen 8,5 Gramm Säure. Sauber und geradlinig in der Stilistik überzeugt sie mit feinwürzigen Noten, ergänzt um rauchige Geschmackskomponenten.
Preis: 14,90 Euro | www.schloss-wackerbarth.de

Sonderpreise

Pet Nat 
Weingut Espenhof, Flonheim, Rheinhessen
Rote Brause (Pet Nat aus Syrah & Cabernet Franc) Nico Espenschied 2016    
15 Punkte | 12 Vol.-% | 2018 bis 2019
Die Rote Brause wird nicht nur Brauseliebhaber überzeugen, sondern alle, die etwas anderes als Perlweine von der Stange suchen. Würzig, fleischig, rotweinig tritt sie auf, mit Aromen von Cassis und Kirsche wickelt sie den Geniesser um den Finger und ist dann doch dominant im Abgang.
Preis: 21 Euro | www.espenhof.de

Vintage-Sekt
Gebrüder Simon, Lösnich, Mosel    
Riesling Brut Nature 1998    
15.5 Punkte | 10 Vol.-% | 2018 bis 2019
Der Riesling Brut der Gebrüder Simon überzeugt mit seiner feinen Reife. Im Glas steht er dunkel-golden, im Bouquet findet sich reifer Pfirsich, Apfel und Mango. Im Mund schmeckt man zudem Kräuternoten und viel Honig. Er ist sortentypisch und saftig und überzeugt mit guter Länge. 
Preis: 17 Euro | www.gebrueder-simon.de

Sekt mit Restsüsse

Platz 1
Sächsisches Staatsweingut, Radebeul, Sachsen
Traminer Sekt b.A. 2016        
15.5 Punkte | 13 Vol.-% | 2018 bis 2019
Der Traminer Sekt funkelt hellgelb im Glas. Im Bouquet finden sich typische Gewürznoten, unter anderem Nelke. Im Mund ist er straff, mit leichtem Anflug von medizinalen Aromen. Ein Sekt mit eigenem Charakter und gut eingebundener Süsse.
Preis: 24,90 Euro | www.schloss-wackerbarth.de


Platz 2
Sächsisches Staatsweingut, Radebeul, Sachsen
Scheurebe Sekt b.A. 2015         
15 Punkte | 13 Vol.-% | 2018 bis 2019
Hellgelb mit grünen Reflexen leuchtet aus dem Glas. Im Aromenspektrum finden sich florale Noten ebenso wie Honigmelone, Birne und Grapefruit – die Scheurebe spielt ihren Charakter als Aromenrebsorte aus.
Preis: 18,90 Euro | www.schloss-wackerbarth.de


Platz 3 
Bergsträsser Winzer eG, Heppenheim, Hessische Bergstrasse
Goldmuskateller Sekt b.A. trocken 2016    
14.5 Punkte | 12,5 Vol.-% | 2018 bis 2019
Gelbgolden steht der Goldmuskateller im Glas – nomen est omen. Die Aromen changieren zwischen Apfel, Rose und Mandeln. Ein typischer Vertreter der Rebsorte, der seine Fülle mit über 22 Gramm Restzucker ausspielt. 
Preis: 10,50 Euro | www.bergstraesserwinzer.de

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