Die 25 wichtigsten Weinpersönlichkeiten Deutschlands

Klaus Peter Keller verschob die Riesling-Benchmark

Text: Carsten Henn, Harald Scholl; Foto: z.V.g.

Von Kultweinen ist oft vorschnell die Rede. Klaus Peter Keller hat den einzigen trockenen Riesling geschaffen, der wirklich einer ist: der «G Max». Qualitativ wie preislich verschob dieser die Benchmark. Den ersten Jahrgang hat Keller Anfang der 2000er für 50 Euro auf den Markt gebracht – weil er überzeugt war, dann viel für sich zum Trinken zu haben.

Es wäre aber kurzsichtig, Kellers Einfluss nur auf diesen einen Riesling zu beschränken. All seine Weine sind stilistisches Vorbild für die junge Winzergeneration, von der er Stars wie Julian Haart oder Johannes Jülg ausgebildet hat. Sein Engagement für den authentischen Kabinett-Stil führte mit zu dessen Renaissance. Bei seinem Erfolg konnte Keller auf der Lebensleistung seines Vaters Klaus aufbauen, der das rheinhessische Hügelland auf die Landkarte brachte und über 50 Lehrlinge ausbildete. Klaus Peter und Julia Keller zeigen einen Dreiklang, der unter grossen Winzern nur wenige auszeichnet: Liebe zum Wein, Authentizität und Demut.

www.keller-wein.de

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