Deutscher Sekt Award 2017

plopp de la plopp

Text: Carsten Henn und Ingmar Püschel, Fotos: Marcel Kamps, Flaschenfotos: Armin Faber

Erstmals hat VINUM gemeinsam mit dem Verband der traditionellen und klassischen Flaschengärer den Deutschen Sekt Award ausgerufen – und aus dem Stand 453 Anmeldungen geschaffen. Die Sieger sind die Crème de la Crème der deutschen Sekthersteller. Oder passender: die Plopp de la Plopp. Neben renommierten Schaumwein-Gütern wie Raumland oder von Buhl finden sich auch viele Überraschungen unter den Preisträgern. Selbst aus Muskateller und Sauvignon Blanc schaffen deutsche Winzer begeisternde Prickler.

Genau 1,02 Euro pro Flasche. So viel beträgt die Sektsteuer heute. Eingeführt wurde sie 1902 durch Kaiser Wilhelm II., um die Kriegsflotte zu finanzieren. Die Geschichte beweist: Nicht nur der Soli hat sich länger gehalten als ursprünglich geplant.

Die ersten deutschen Sektkellereien waren Jahrzehnte zuvor entstanden, Anfang des 19. Jahrhunderts. Als älteste gilt die von Georg Christian Kessler 1826 in Esslingen gegründete – er war zuvor im Champagnerhaus Veuve Cliquot Teilhaber und Direktor. Den Begriff Winzersekt gab es damals natürlich noch nicht, er kam erst Ende der 1980er Jahre und sollte Deutschlands Pendant zum Champagner sein. Mit einer Mindestvoraussetzung von gerade einmal neun Monaten auf der Hefe war dem berühmten Vorbild aber nicht beizukommen – und der Begriff setzte sich nie durch. Heute schreiben die Winzer einfach «Sekt» auf die Flasche, oder «Crémant», was seit 2009 auch hierzulande geregelt ist, nachdem die EU den Begriff schon 1994 für Schaumweine ausserhalb der Champagne definierte, die per Flaschengärung erzeugt wurden. Also nach der Méthode Champenoise – was aber nicht mehr auf das Etikett geschrieben werden durfte.

Bis vor einigen Jahren hatte man den Eindruck, die goldene Zeit des deutschen Sektes liege hinter uns. Ehemals prachtvolle, heute verfallene Sekthäuser am Mittelrhein erzählen von der prunkvollen Vergangenheit. Doch nun wirkt es, als stände sie erst noch bevor, denn in Deutschland werden wieder Sektmanufakturen gegründet. Griesel & Compagnie an der Hessischen Bergstrasse wurde 2013 ins Leben gerufen, die Sektmanufaktur Strauch in Rheinhessen 2011. Und natürlich muss man in diesem Zusammenhang vom Kuss des Prinzen sprechen, der die deutsche Sektprinzessin erweckte: Mathieu Kauffmann, zwölf Jahre lang beim berühmten Champagnerhaus Bollinger tätig, wechselte im Sommer 2013 zum Weingut Reichsrat von Buhl nach Deidesheim. Der Elsässer will dort die besten deutschen Schaumweine erzeugen. Gleich zweifach konnte er sich sehr hoch in unseren Bestenlisten platzieren – dabei sind diese Sekte nur ein Vorgeschmack auf Kommendes, denn seine besten reifen noch auf der Hefe.

Wie sehr das Thema Sekt bei Deutschlands Winzern auf der Tagesordnung steht, zeigt die neueste Initiative des VDP. Die Vorhut bildet dabei der Rheingauer Mark Barth, der als erster Winzer des Verbands einen Sekt «Grosses Gewächs» auf den Markt brachte. Bei seinem sprudelnden Riesling von der Hattenheimer Hasselsteht stet die renommierte Bezeichnung «Grosse Lage» auf dem Etikett. Barth setzt bei seinem Spitzensekt auf selektive Handlese und drei Jahre Hefelagerung. Das sind auch zwei der Voraussetzungen, die sich beim VDP abzeichnen, der ein Sekt-Konzept für alle Güter etablieren will. Die Trauben müssen aus eigener Erzeugung stammen, Orts- und Lagensekte müssen von Hand gelesen werden, traditionelle Flaschengärung ist obligatorisch, mindestens 15 Monate Hefelagerung für Sekt ohne Jahrgang, mindestens 36 Monate Hefelagerung für Sekt mit Jahrgang und eine obligatorische Anerkennungsprobe vor Vermarktungsfreigabe sind nur einige der Punkte, die diskutiert werden. VDP-Vizepräsident Armin Diel leitet den Arbeitskreis. «Es wird eine Ewigkeit dauern, bis der deutsche Sekte wieder ein ähnliches Ansehen erreichen wird wie vor hundert Jahren. Hier gilt es ganz dicke Bretter zu bohren, die da süss und billig heissen. Don Quichote gegen Windmühlen! «Sekt» ist leider in weiten Teilen zu einem banalen Industrieprodukt verkommen, welches oft aus Auslandsweinen entsteht. Bis vor einigen Jahren durfte man solche Sekte sogar als «Deutscher Sekt» bezeichnen, weil die zweite Verarbeitungsstufe, die Versektung, in Deutschland stattfand. Das ist gottlob Vergangenheit!» Diel, dessen Familienweingut zu den besten Sekterzeugern Deutschlands gehört, ist optimistisch: «Die Dinge sind auf einem guten Weg.»

Und das flächendeckend. Die Zeiten der unselig hohen Alkoholgrade bei Sekten, des viel zu reifen Leseguts, der zu hohen Süsse und von brutalen, groben Mousseux, nähern sich ihrem Ende. Dinge, mit denen deutsche Winzer so ziemlich alles getan haben, um den Ruf ihrer Schaumweine zu ruinieren. Heute ist vielen Erzeugern klar, dass es bei Schaumwein um Frische geht, um Trinkfluss, Leichtigkeit, Transparenz, Balance und ein feinperliges Mousseux. Auch beim Deutschen Sekt Award schätzte die Jury genau diese Attribute.

Der Markt für Prickler ist hierzulande beachtlich: 400 Millionen Flaschen Schaumwein werden jedes Jahr in Deutschland getrunken. 7,5 Prozent aller Ausgaben für Alkoholika fliessen in Schaumwein – eine Zahl, die seit Jahren stabil ist. Viel wird an den Feiertagen und vor allem an Silvester konsumiert. Doch auch für anderes eignet sich Sekt hervorragend. Vor Jahren warb ein Weizenbierhersteller mit dem erotisch gehauchten Slogan «Eine Flasche von die Bier, die so schön hat geprickelt in meine Bauchnabel». Dabei haben deutsche Sekte in Sachen Prickeln deutlich mehr zu bieten!

Blindverkostung

Beim Deutschen Sekt Award traten die besten Sekte in einer Blindverkostung gegeneinander an. Benotet wurde nach dem 20-Punkte-System. Für die im Magazin abgebildeten Sekte wurden die Noten auf halbe Punkte gerundet. Die Rangliste wurde aufgrund von Zehntelpunkten erstellt. Bei gleicher Punktzahl wurde der Gewinner in einem Stechen ermittelt. Die Probe fand im «Bungertshof» (Königswinter) statt. Die beiden Winzer in der Jury durften ihre eigenen Weine nicht benoten.

Sekt-Erzeuger des Jahres

Sekthaus Raumland
Für Kenner der deutschen Sektszene wird es keine Überraschung sein, dass Volker Raumland den Titel als «Sekt-Erzeuger des Jahres» gewinnt. Doch es überrascht, dass er auch in einer Kategorie den Titel erringen konnte, die man normalerweise nicht mit dem Schaumwein-Magier aus Flörsheim-Dalsheim verbindet: Riesling. Gleich einen Doppelsieg schaffte er bei den Pinot-Cuvées, wobei erstaunt, wie nah das günstigere Cuvée Katharina qualitativ an den exklusiven Vintage Pinot heranreicht. Insgesamt platzierte das Gut sagenhafte zwölf Sekte im Finale – mehr als jeder andere Erzeuger.
www.raumland.de

Burgunder Sekt (rebsortenrein, non dosage bis brut)

Platz 1

Franz Keller Chardonnay Brut 2014

17 Punkte | 12,5 Vol.-% | 2017 bis 2019

Ein grossartiger, herrlich geradliniger Chardonnay, mit fester Struktur und viel rassiger Säure, enorm fokussiert und mit unglaublichem Trinkfluss. Verwies seinen grossen, teureren Bruder «Chardonnay Zero Dosage» auf die Plätze.

Preis: 14,50 Euro | www.franz-keller.de


Platz 2

Privat-Sektkellerei Reinecker Chardonnay 2013

17 Punkte | 12,5 Vol.-% | 2017 bis 2018

Ein charmant-weiniger Chardonnay-Sekt, mit feiner Frucht, betörend weicher Struktur und grosser Trinkigkeit. Im Auggener Weingut Reinecker (Markgräflerland) werden schon seit 1987 alle Weine zu Sekten ausgebaut.

Preis: 14 Euro | www.sektkellerei-reinecker.de


Platz 3

Weinwelt Nägelsförst 1 Karat Crémant Blanc de Blancs Brut 

16.5 Punkte | 12,0 Vol.-% | 2017 bis 2018

Der «1 Karat» kommt mit mindestens 24 Monate Hefelager auf den Markt. Er begeistert mit grossem Trinkfluss, klaren Fruchtaromen im eleganten Bouquet, einem feinen Mousseux, grosser Saftigkeit und schlanker Frische am Gaumen. 

Preis: 11 Euro | www.naegelsfoert.com

Diverse Rebsorten (non dosage bis brut)

Platz 1

Griesel Sekt – Sekthaus Streit Muskateller Tradition Brut 2014

16 Punkte | 12,0 Vol.-% | 2017 bis 2018

Subtile Düfte von Rosen und Holunder prägen diesen wunderbar fruchtklaren Sekt mit sehr gut eingestellter Restsüsse. Dazu passt das etwas grobperlige, zupackende Mousseux wunderbar, weil es in Kombination für Saftigkeit sorgt.

Preis: 15 Euro | www.griesel-sekt.de


Platz 2 

A. Diehl – Wein- & Sektgut Sauvignon Blanc Sekt Brut 2014

15.5 Punkte | 12,5 Vol.-% | 2017 bis 2018

Auch als Sekt ist die Aromatik des Sauvignon Blanc unverkennbar. So auch bei Diehls 2014er Brut mit knackiger Sortentypizität samt exotischen Aromen. Klar und frisch am Gaumen, mit sehr viel Mousseux und harmonischem Finale.

Preis: 17 Euro | www.diehl-wein.de


Platz 3 

Daniel Mattern Sauvignon Blanc Brut 2014

15 Punkte | 12,5 Vol.-% | 2017 bis 2018

Der Sekt dieses 2011 in Monzernheim gegründeten Weinguts zeigt im Duft die grüne Seite des Sauvignon Blanc: Kiwi, Stachelbeere, Gras. Sehr sortentypisch, mit saftiger Fruchtsüsse. Ein Spasswein mit Niveau!

Preis: 15,90 Euro | www.daniel-mattern.de

Sonderpreis Pet Nat

Pet Nat («Petillant naturel», natürliches Prickeln) wird nach der wohl ältesten Methode zur Herstellung von Schaumwein erzeugt: der fast in Vergessenheit geratenen «Méthode rurale» oder «Méthode ancestrale». Dabei füllt man den noch gärenden Most in die Flasche und verschliesst sie. So kann das bei der Gärung entstehende Kohlendioxid nicht entweichen und ein Schaumwein entsteht. Erfunden wurde diese Technik in der Gegend um Limoux im Süden Frankreichs, wo der Schaumwein als «Blanquette de Limoux» bezeichnet wird. Das Verfahren ist risikoreich und jede Flasche ist ein Unikat.

Sekt- und Weingut Motzenbäcker by Marie Menger-Krug
Riesling Brut Méthode Rurale 2014

16 Punkte | 13 Vol.-% | 2017 bis 2019

Ein Ruppertsberger Pet Nat mit viel Eleganz, feinem Mousseux, herrlicher Frische und fein ausbalancierter Süsse. Marie Menger-Krugs Bio-Sekt ist trotz 13 Vol.-% bemerkenswert schlank und vom Bouquet bis zum Finale in Harmonie.

Preis: 21 Euro | www.villa-im-paradies.de

Riesling-Sekt (non dosage bis brut)

Platz 1

Raumland Riesling Brut 2012

16.5 Punkte | 12,0 Vol.-% | 2017 bis 2018

Ein Sekt, der es nahezu perfekt schafft zu erfrischen, mit knackiger Frucht (Aprikose und Orangenschale) und sehr lebendigem, aber dennoch feinperligem Mousseux. Saftig bis zum Abwinken – man möchte das Glas immer wieder füllen!

Preis: 16 Euro | www.raumland.de


Platz 2

Reichsrat von Buhl Riesling Brut 2015

16.5 Punkte | 12,5 Vol.-% | 2017 bis 2018

Mathieu Kauffmann schätzt klare, straffe und von rassiger Säure getragene Sekte. Sein grossartiger Riesling bietet grünen Apfel, feine Hefenoten (vor allem Baguette), ein jugendlich-perfektes Mousseux und ein ungemein klärendes Finish.

Preis: 14,90 Euro | www.reichsrat-von-buhl.de


Platz 3 

Griesel Sekt – Sekthaus Streit Riesling Prestige Extra Brut 2013

16 Punkte | 12 Vol.-% | 2017 bis 2019

Beachtenswert: Erst seit 2013 gibt es das Gut an der Hessischen Bergstrasse. Dieser Sekt aus dem Gründungsjahr beeindruckt mit straffer Rieslingart, fein gereifter Frucht (vor allem reifer Apfel) und betonter Säure.

Preis: 20,50 Euro | www.griesel-sekt.de

Pinot-Cuvées (Sortenvielfalt brut, extra brut, brut nature)

Platz 1 

Raumland Vintage Pinot Brut 2004

17 Punkte | 12,0 Vol.-% | 2017 bis 2020

Fein gereift zeigt Raumlands Pinot Brut edle, heftige Rauchnoten im Bouquet, am Gaumen dann eine tiefe Würzigkeit, die sich mit hochelegantem Mousseux sowie seidiger Frische vereint und grosse Länge im Finale bietet. 

Preis: 68 Euro | www.raumland.de


Platz 2 

Raumland Cuvée Katharina Brut, Blanc de Noir 2012

16.5 Punkte | 12,0 Vol.-% | 2017 bis 2019

Was für ein Erfolg! Die «kleine» Cuvée Katharina landet nur knapp hinter dem 2004er Vintage aus gleichem Haus. Weil sie so unglaublich trinkig ist, mit stützender Fruchtigkeit und feiner Champagnernase samt Briochenoten.

Preis: 17 Euro | www.raumland.de


Platz 3

Reichsrat von Buhl Reserve Brut

16.5 Punkte | 12,5 Vol.-% | 2017 bis 2018

Man merkt sofort, dass hier ein Kellermeister am Werk ist, der Champagner im Blut hat. Röstige Baguettenoten im Duft, am Gaumen beeindruckend harmonisch, mit saftiger Fruchtsüsse und sehr lebendigem Mousseux.

Preis: 16,90 Euro | www.reichsrat-von-buhl.de

Restsüsser Sekt (alle Sorten, ab extra trocken)

Platz 1 

Weingut Klopfer Gewürztraminer extra trocken 2015

15.5 Punkte | 13,0 Vol.-% | 2017 bis 2018

Das muss dem Ecovin-Betrieb aus Grossheppach erst einmal jemand nachmachen: ein Gewürztraminer-Sekt, dessen schöne Rosenduftigkeit gleichermassen klar wie elegant ist und dessen Restzucker zu so viel Saftigkeit führt.

Preis: 12,50 Euro | www.weingut-klopfer.de


Platz 2

Bernard-Massard Crémant Saarkristall Riesling Extra Dry 2014

15 Punkte | 12,0 Vol.-% | 2017 bis 2018

Seit 1919 produziert Bernard-Massard Sekt – bis heute im historischen Palais Pillishof in Trier. Der Saarkristall bietet eine rieslingtypische, zitrusdominierte Nase, am Gaumen eine sehr weinige Art und weiches Mousseux.

Preis: 15 Euro | www.bernard-massard.de


Platz 3

Burkheimer Winzer Burkheimer Schlossgarten Muskateller trocken 2015

15 Punkte | 12,5 Vol.-% | 2017 bis 2018

Der günstigste Wein unter den Siegern! Für einen «trockenen» Sekt ist er ausgesprochen verspielt und klar, die typischen Muskatellernoten präsentieren sich im Bouquet. 2016 erhielt man den Landesehrenpreis «Bester Sekterzeuger».

Preis: 9,80 Euro | www.burkheimerwinzer.de

Rosé-Sekte (brut, extra brut, brut nature)

Platz 1

Reinecker Rosé 2014

17 Punkte | 12,5 Vol.-% | 2017 bis 2018

Idealtypischer Rosé, der auf eine klare Himbeerfrucht im Bouquet und saftige Rotfruchtigkeit am Gaumen setzt. Basisweine sind weiss gekelterter Spätburgunder und Chardonnay, ein bis zwei Prozent Rotwein verleihen ihm sein Lachsrosé.

Preis: 13 Euro | www.sektkellerei-reinecker.de


Platz 2

Friedrich Becker Cuvée Salomé Rosé

16 Punkte | 12,0 Vol.-% | 2017 bis 2019

Stolze fünf Jahre Hefelager prägen diesen komplexen Rosé mit edler Champagnernase und köstlichen Brioche-Noten. Am Gaumen gleichermassen edle wie frische Frucht. Die Beckers verwenden für ihren Rosé nur Burgundersorten.

Preis: 18 Euro | www.friedrichbecker.de


Platz 3

Raumland Rosé Prestige Brut 2012

16 Punkte | 12,0 Vol.-% | 2017 bis 2019

Dieser Rosé aus 100 Prozent Spätburgunder hat eine beeindruckend klare Art, sehr viel Druck am Gaumen, grosse Länge und feinen Biss. Die roten Früchte wirken angenehm füllig, das Mousseux ist schmeichelnd und frisch.

Preis: 18 Euro | www.raumland.de

Rotsekt (brut, extra brut, brut naturet)

Platz 1

Weingut & Sektmanufaktur Bürk Spätburgunder Brut 2013

15 Punkte | 13,5 Vol.-% | 2017 bis 2018

Typische Spätburgundernase, für einen Rotsekt recht trocken, wird von rescher Säure getragen, kräftige Art, betonter Alkohol, zupackendes Finish. Er stammt von der 1994 gegründeten, einzigen Sektmanufaktur am Kaiserstuhl.

Preis: 12,50 Euro | www.weingut-buerk.de


Platz 2

Barth Pinot Noir Brut

14.5 Punkte | 12,5 Vol.-% | 2017 bis 2018

Dunkle Beerenfrüchte, dazu geröstete Haselnuss und Schokolade, am Gaumen weinig und weich, mit feinherben Noten, die sich mit betonter Fruchtsüsse ausbalancieren. 100 Prozent Spätburgunder, zwei Jahre auf der Hefe gereift.

Preis: 22 Euro | www.weingut-barth.de


Platz 3 

Sektmanufaktur Bardong Assmannshäuser Hinterkirch Extra Brut 2008

14 Punkte | 12,5 Vol.-% | 2017 bis 2018

Der am heissesten diskutierte Sekt ist einer der ganz seltenen wirklich trockenen und noch dazu gereiften Rotsekte, die sich auf dem Markt finden. Deutlich gereifte Spätburgundernase, starke Säure, aufgrund betonter Gerbstoffe auch herbe Noten. Ein echtes Einzelstück.

Preis: 22 Euro | www.bardong.de

Die Jury

Christoph Dirksen, Weinhändler und Redaktionsmitglied des «VINUM Weinguide Deutschland».

Carsten Henn, VINUM-Redaktionsleiter Deutschland sowie Chefredakteur und Herausgeber des «VINUM Weinguide Deutschland».

Andreas Lelke, Betreiber und Sommelier des «Weinhaus Gut Sülz» und der Weinbar im «Bungertshof» (beide Königswinter).

Boris Maskow, Champagnerbotschafter und Chevalier de l’Ordre des Coteaux de Champagne.

Melanie Panitzke, Chef-Sommelière des «Wein am Rhein» (Köln), Gewinnerin des Sommelier-Cup 2010 des Deutschen Weininstituts.

Joel Payne, Chefredakteur und Herausgeber des «VINUM Weinguide Deutschland», Mitglied der Grand Jury Européen.

Ingmar Püschel, VINUM Deutschland, früher Winzer an der Mosel im Riesling-Weingut Ingmar Püschel.

Steffen Röll, Betriebsleiter Weingut Nägelsförst (Baden-Baden), Geschäftsführer OenoSolutions (Wiesbaden).

Michael Rosenthal, Sensoriksachverständiger für Wein und Sekt, Verkoster unter anderem für die DLG.

Ingo Simon, Weingut Gebrüder Simon (Lösnich), Vorsitzender des «Verbands der traditionellen klassischen Flaschengärer».

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