SÜDAFRIKAS ALTE REBEN

SEELENSUCHE

 

Text: André Dominé

Die Frage, die Winzer und Weinmacher am Kap bewegt, lautet: Was ist das eigenständige an südafrikanischen Weinen, was ist ihre Identität? Mögliche Antworten suchen insbesondere die Jungen in Weinen aus alten Weingärten. Immerhin gibt es mehr als 2700 Hektar an über 35 Jahre alten Rebparzellen. Einige liefern tatsächlich die markantesten Weine des Landes.

 

Chris Alheit und John Thorne Seccombe fahren pünktlich vor dem «Oude Werf Hotel» in Stellenbosch vor. Sie wollen uns einige alte Weinberge zeigen. Nur giesst es in Strömen. Nein, wir lassen uns nicht abhalten und klettern zu ihnen in den ramponierten Geländewagen. Chris steuert über den Heelshoogte Pass. Sonst eine der schönsten Strassen in den Winelands. Heute hüllen sich Banghoek-Tal und die spektakulären Berge in undurchdringlichen Regenschleier. Das hübsche Franschhoek scheint wie ausgestorben. Hinter dem Ort biegen wir rechts ab. Die Strasse windet sich ein schmales Tal entlang. Chris stoppt. Wir springen aus dem Wagen. Vor uns steigt La Colline an. Darauf recken sich knorrige, jetzt 80 Jahre alte Sémillon-Reben, als Bush Vines erzogen: Blanc und der sehr rare Gris. «Wir sind hier auf dem Südhang des Dassenbergs», schwärmt Chris. «Die Kombination von dem Ort und dem Rebalter ist grossartig. Ich versuche, so viel wie möglich vom oberen Teil zu kriegen, für Arrow Heart, einen Single Vineyard Wine. Die anderen Sémillon-Trauben gehen in den Cartology.» Ein Blend auf Chenin-Basis, der Sémillon besondere Textur verleiht – wie dem nicht weniger hochklassigen Rocking Horse von Thorne & Daughters.

Im Franschhoek-Tal gibt es einige alte Sémillons. Als erster wurde der 1902 gepflanzte von Boekenhoutskloof bekannt, ein Traum an Mineralität und Finesse. Der dichte und kräftige von Landau du Val stammt aus dem Jahr 1905. Aus demselben Weinberg keltert Wynand Grobler von Rickety Bridge seinen Road to Santiago mit enormer Struktur und Mineralität. Chris Alheits rosagoldener Arrow Heart besticht mit körniger Textur, Salzigkeit und enormer Länge. Welch Charakter! Nur werden die letzten drei Weine Jahre benötigen, um sich wirklich zu offenbaren. «Vor hundert Jahren war Sémillon die in Franschhoek mit Abstand am meisten gepflanzte Sorte», erklärt John Seccombe. «Die Farmer nannten ihn einfach ‹Grüne Traube› wegen seiner intensiven Blattfarbe. Jeder machte damit eine gewisse Menge an losem Wein. Sie wussten, dass er über lange Jahre gute Erträge bringen würde.»

Mit Chenin an die Spitze

Ziemlich durchnässt brettern wir zu viert im 4x4 zurück nach Stellenbosch. An der R304 in Koelenhof hält Chris vorm Devon Place. «Hier bei Eikeboom gibt’s die beste Boerewors», lässt er uns wissen. Wenig später kommt er mit einer Tüte der dünnen, getrockneten, schmackhaften und gut gewürzten Würste zurück. Stärkung für den zweiten Besuch. Dann geht es hoch hinauf in die Bottelary Hills. Der Wagen schlingert auf den rutschigen rotbraunen Weinbergswegen. «Da ist der Tafelberg und dort die False Bay.» Chris streckt den Arm aus. Dabei kann man kaum zehn Meter weit sehen. Es regnet Bindfäden. Aber die Rebstöcke stehen da. Krumm und wacker. «Chenin, alter Grenache und Cinsault, das ist alles hier oben, auch noch Colombard. Die haben alle ein gewisses Alter auf dem Buckel.» 40 bis 65 Jahre. Eine Kuppe weiter und etwas höher, und wir tapsen zwischen den Chenin-Stöcken von Radio Lazarus. Nach dem dortigen Sendemast und der von den Toten auferweckten Bibelgestalt benannt. Chris und Suzaan Alheit entdeckten die Parzelle 2010. 2012 kam der Wein als ihr erster Single Vineyard heraus und katapultierte sie an die Spitze der jungen Weinmacher am Kap.

«Es funktioniert! Du kannst es in den Weinen schmecken. Du kannst die Tiefe, die Schichten schmecken. Das ist unglaublich! Du kannst die alten Gegen die jungen Reben probieren. Das macht einen Riesen- unterschied.»

Pieter Walser Blankbottle, Somerset West

Unsere letzte Station an diesem Morgen ist die Eikenhof Farm im Polkadraai an der Strasse von Stellenbosch nach Kuils River. Zum Glück hat der Regen aufgehört. Hier treffen wir auf den Australier Mick Craven, der mit seiner südafrikanischen Frau Jeanine wunderbar leichte, anregende Weine erzeugt. Darunter die herrlich frische Clairette Blanche aus dem schönen alten Weingarten, den er uns zeigt. Wohl der letzte mit dieser Sorte in Stellenbosch. Den meisten der jungen Weinmacher in Südafrika gehören keine eigenen Weinberge. Sie kaufen die Trauben von Farmern. Gern einigen sie sich mit ihnen auf die Bearbeitung oder übernehmen diese bei den wichtigsten Weingärten selbst. Fast alle aus der jungen Generation (und auch einige der Älteren) betonen, wie sehr ihnen Rosa Kruger geholfen hat.

Die Weinbergspezialistin hat eine Bewegung in Gang gesetzt, um die alten Weingärten Südafrikas zu retten. Der wichtigste Schritt ist, dafür zu sorgen, dass die Farmer für ihre Ernte so gut bezahlt werden, dass sie weiterhin Interesse daran haben, die Weingärten zu erhalten. «Die alten Weingärten haben niedrige Erträge», bemerkt John. «Die werden behalten, weil die Farmer es sich nicht leisten können, sie neu zu bepflanzen, oder aus sentimentalen Gründen, aber sie sind nicht rentabel. Der erste Schritt besteht darin, dass der Farmer dabei wieder schwarze Zahlen schreibt. Der nächste dann, dass die Weingärten gut bearbeitet werden. Letztlich geht es um die Rentabilität.» «Wir müssen ein ethisches Minimum für Trauben von alten Reben ansetzen», betont Chris.

Rosa Kruger arbeitet daran – unterstützt von allen wichtigen Instanzen der südafrikanischen Weinwirtschaft –, das durchzudrücken. Auf ihrer Website «I am old» hat sie alle Weinberge erfasst, die älter als 35 Jahre sind. In Kürze soll es eine neue Version geben. Sie wird auch die Weine verzeichnen, die aus den gelisteten Weinbergen stammen!

Raum für Kreativität

Das Ankaufen von Trauben eröffnet gerade jungen Weinmachern, die ihr Diplom an der Uni von Stellenbosch oder der FH Elsenburg machten und oft noch einige Zeit weinmachend die Welt erkundeten, ausserordentliche Chancen. «Ich besitze gar nichts, und ich habe mit nichts begonnen», betont Pieter Walser von Blankbottle in Somerset West. «Anfangs, vor zehn Jahren, habe ich Raum in anderen Winerys gemietet, dann aber diesen Bau hier. Zunächst funktionierte gar nichts. Erst seit drei oder vier Jahren ist es anders. Heute verarbeite ich hier 55 Tonnen Trauben aus 47 Weingärten und werde dieses Jahr 28 verschiedene Weine abfüllen. Ich mache nicht jedes Jahr die gleichen Weine. Ich mache einfach Wein.»

Von Anfang an befreite er sich von sämtlichen Einschränkungen hinsichtlich Stil, Rebsorte, Gebiet oder Jahrgang, um Weine jenseits vorgefasster Meinungen zu kreieren. Ständig ist er auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, fährt 13 000 Kilometer an 100 Tagen, um seine Trauben einzubringen! Gefällt ihm ein Weinberg sehr, bringt er den Wein Jahr um Jahr heraus. Andere sind einmalige Würfe. Für ihn muss hinter jedem eine Story stehen. Die inspiriert ihn zum Namen und Etikett. An Ideen hat Pieter keinen Mangel. So heissen seine Kreationen Im Hinterhofkabuff (Riesling), Kortpad Kaaptoe (Fernão Pires), Familiemoord (Grenache) oder Casting for Chris and becoming Paul. Der basiert auf einem 49 Jahre alten Chenin Blanc. Auch wenn alte Reben nicht sein Hauptding sind, er schätzt sie und bezahlt dafür hohe Preise. Denn er bedauert, dass Tag um Tag alte Reben verschwinden. Wenn sie aber richtig gepflegt werden, dann kann man damit einmalige Qualität erreichen. «Es funktioniert!», begeistert sich Pieter. «Du kannst es in den Weinen schmecken. Du kannst die Tiefe, die Schichten schmecken. Das ist unglaublich! Du kannst die alten gegen die jungen Reben probieren. Das macht einen Riesenunterschied.»

Natürlich entgeht das Potenzial alter Reben auch den arrivierteren Weingütern und Betrieben nicht. Zumal nicht beim Chenin. Denn er stellt mit 1000 Hektar das grösste Potenzial an alten Reben. Seit Jahren führen südafrikanische Weinmacher vor, dass Chenin Blanc ihr weisser Vorzeigewein ist. Einer, der südafrikanischem Chenin zu internationalem Ruhm verhalf und verhilft, ist Bruwer Raats. Jahr um Jahr zählt sein Old Vine (seit 2011 mit diesem Zusatz) Chenin Blanc zu den komplexesten und ausgewogensten Weissweinen am Kap. Die Trauben stammen von über 45 Jahre alten Reben. Während 30 Prozent in älteren 300-Liter-Fässern reifen, bleiben 70 Prozent im Stahltank, aber beide Komponenten elf Monate auf den Feinhefen. Das verleiht dem Wein seine Seidigkeit. Bei Bosman Family Vineyards, einem beispielhaft sozialarbeitenden Familiengut, hätte man den alten, 1952 gepflanzten Chenin fast herausgerissen. Im letzten Moment entschieden sich Petrus Bosman und Weinmacherin Corlea Fourie, ihm noch eine Chance zu geben, und machten daraus 2007 den ersten Wein. Er wurde umwerfend. Seither ist der Optenhorst ihr Aushängeschild. «Das grosse Ding ist, dass es jetzt ein Bewusstsein für die alten Reben und dass es sogar ziemlich viele von ihnen gibt», sagt Corlea. «Das hat Erzeugern das Zutrauen gegeben, damit etwas Besonderes zu machen.»

«Wir machen die Blends, während wir Lesen. Für mich macht man so einen authentischeren Wein. Kein späteres Blending, keinen zusätzlichen Lippenstift, keinen Fancy Dress später. Es wird alles ganz zu Anfang getan.»

Adi Badenhorst, A.A. Badenhorst Family Wines, Malmesbury

Selbst wenn Paarl und Stellenbosch grössere Flächen an alten Chenin-Reben aufweisen, die ersten wirklich überraschenden Weine kamen aus dem Swartland. Zuerst von Eben Sadie, dann von den Mullineux. Denn hier verbreitete sich als Erstes die neue Philosophie des Weinmachens. Minimalster Eingriff und keinerlei Zusätze (ausser wenig SO2, wenn überhaupt). Allerhöchstens 25 Prozent neues Holz, oft nur altes. Das Ziel dabei: den – weitgefasst – regionalen Charakter zum Ausdruck zu bringen, enger gesehen, das spezifische Terroir. Andrea und Chris Mullineux führen es inzwischen faszinierend deutlich mit drei Chenin-Weinen vor, von Granit, Quarz und Schiefer. Ein weiterer Schritt waren Chenins in Maischegärung.

Craig Hawkins von Testalonga (El Bandito) machte den ersten Skin Contact 2008, einen Wein mit toller Struktur und Potenzial. Dem steht sein Freund Jurgen Gouws auf Intelligo mit dem spannenden, naturwürzigen Elementis in nichts nach. Seit David und Nadia Sadie (sie sind mit Eben nicht verwandt) Ende 2014 auf Paardebosch endlich den richtigen Platz fanden, nehmen ihre Weine einen steilen Aufstieg. David vergärt sechs Chenins aus verschiedenen Weingärten. Hervorragend Hoë-Steen und Skaliekop. Dennoch bleibt der Blend Aristargos sein bester Weisser. Das ist auch bei Donovan Rall der Fall, obwohl bei beiden Chenin die Basis bildet.

Donovan war der Erste, der auf der Nuwedan Farm wegen alter Chenin-Reben anklopfte. Diese hatte dort Jürgen von La Chevallerie 1976 als Bush Vines gepflanzt. Seine Tochter Christa brachte die beiden Weinberge dank Rosa Krugers Hilfe zu höchster Qualität. So erhielt Donovans erster White 2008 auf Anhieb fünf Sterne im «Platter»-Weinführer. Inzwischen verhalfen die Trauben mehrmals auch anderen Weinmachern zu dieser Ehre. 2011 erzeugte Christa aus Chenin ihren ersten grossartigen Schaumwein Filia, inzwischen setzt sie mit Circa, einem Prosecco aus Pinotage, nach.

Raaigras besser als Rayas?

Was die Suche nach der eigenen Identität betrifft, sind südafrikanische Winzer und Weinmacher mit Weissweinen aus Chenin Blanc – ob sortenrein oder als Basis der Blends – fündig geworden. Mit Rotweinen ist das schwieriger. Zu oft kaschiert der Ausbau in zu viel neuem Holz den eigentlichen Charakter. Gewiss gibt es dort Potenzial mit 189 Hektar an altem Pinotage. Einer seiner Meister ist Jan Boland Coetzee auf Vriesenhof. Aber als Pionier hat sich der frühere Rugby-Star mit dem Grenache erwiesen. Jan wuchs am Piekenierskloof auf und wusste deshalb, dass dort auf 800 Metern Höhe seit 1779 Grenache angebaut worden war. Von dort bezieht er die Trauben von 1938 gepflanzten Reben und baute 2007 seinen ersten Grenache aus, einen wunderbar eleganten Wein. Im Swartland gehört Jans Schwiegersohn Adi Badenhorst die älteste Grenache-Parzelle. «Wir nennen ihn Raaigras», erzählt er. «Das klingt wie Rayas, aber wir denken, er ist viel besser.» Adi lacht schallend. Eigentlich macht er nur einen roten Hauptwein aus Shiraz, Grenache, Cinsault und Tinta Barocca. «Wir machen die Blends, während wir lesen. Für mich macht man so einen authentischeren Wein. Kein späteres Blending, keinen zusätzlichen Lippenstift, keinen Fancy Dress später. Es wird alles ganz zu Anfang getan. Ich lasse die Trauben sechs Monate auf der Maische. Dann verbringen alle Sorten zusammen 18 Monate im Fuder. Schau mal die Tannine, die haben eine solche Frische!»

Manchmal aber packt es ihn, und er baut eine Sorte separat aus, wie seinen hinreissenden Cinsault Ramnagras, den «Pinot Noir des armen Mannes». Cinsault, in den 1920er Jahren eine der wichtigsten Sorten Südafrikas, erlebt dank 178 Hektar alter Reben ein Revival. Köstlich ist der von Donovan Rall. Oder Chris Alheits. Für Furore sorgt der von Adoro. Dahinter steht Ian Naudé, der mit seinen Blends (und dem Whisky Ben Riach) Erfolge feiert. Nun verhalf ihm Rosa Kruger zur Lese einiger alter Weingärten. «Dann probierte ich die und sagte mir: Nein, die kann ich nicht in einen Blend geben. Dieser Rebstock steht da seit 80 Jahren. Er weiss, was er auf diesem Stück Land tut. Und er weiss, was er anbieten kann. Wenn wir ihn respektieren, dann gibt er uns sein Bestes. Dasselbe ist mit dem Cinsault. Diese Weine zeigen nur, was wir schon vor 20 Jahren hätten tun sollen.»

ALTE REBEN, GROSSE WEINE

Leichter ist es, grosse Weissweine, vor allem aus altem Chenin Blanc, zu finden, oft auch im Zusammenklang mit altem Sémillon und Clairette oder vor kürzerer Zeit eingeführten Sorten. Nach Rotweinen muss man (noch) suchen. Aber mehr und mehr alte Cinsaults, Pinotages, Tinta Baroccas sind auf dem Weg, und die ersten Syrahs und Cabernets überschreiten die 35-Jahre-Grenze.

 

ALHEIT VINEYARDS, RADIO LAZARUS SINGLE VINEYARD STELLENBOSCH 2014

18 Punkte | 2016 bis 2024

Vom wiedererweckten, 1978 in Büschen gepflanzten, jetzt biologisch kultivierten Chenin. Intensive Nase mit Wildkräutern, Zitrone und Pfirsich. Herrliche Frische, konzentrierte Frucht, ziselierte Struktur, mineralisch, schönes Volumen und Potenzial.

 

RAATS, OLD VINE CHENIN BLANC STELLENBOSCH 2013

17.5 Punkte | 2016 bis 2021

Aus drei über 45 Jahre alten Parzellen. Im Bouquet finden sich Rauch- und Würznoten vom dezent eingesetzten Fass neben Zitrone, Birne und grünen Kräutern. Seidig, würzig, mineralisch, superbe Säure, elegant und langanhaltend.

 

BOSMAN FAMILY VINEYARDS, OPTENHORST CHENIN BLANC WELLINGTON 2012

17 Punkte | 2016 bis 2022

1952 gepflanzter Chenin, spontan in Barriques vergoren und darin neun Monate ausgebaut. Reizvolle reife Aprikosen, gelbe Pfirsiche, Ananas und feine Vanillenote im Bouquet. Viel Präsenz am Gaumen mit Fülle und Finesse, dezenter Salzigkeit und beeindruckender Länge.

 

DAVID & NADIA, ARISTARGOS SWARTLAND 2014

18.5 Punkte | 2016 bis 2024

Ein grosser Wurf aus Trauben von zwölf Weingärten, in der Mehrheit von altem Bush-Vine-Chenin, Clairette und Sémillon, plus Viognier und Roussanne. Grossartige Vielfalt mit Kräutern, Kernobst und Zitrusfrüchten. Mineralische Frische mit viel Relief und wunderbar anregend.

 

VRIESENHOF, GRENACHE WESTERN CAPE 2012

17 Punkte | 2016 bis 2027

Von alten Buschreben, die am Piekenierskloof auf 800 Metern wachsen. Im Tank vergoren, dann 14 Monate in Barriques ausgebaut. Komplexe reife rote Beeren und Würze. Intensive Frucht, samtig, erdig, viel Charakter und Finesse.

 

A.A.BADENHORST FAMILY WINES, RAMNASGRAS CINSAULT SWARTLAND 2014

17.5 Punkte | 2016 bis 2034

So köstlich und komplex kann Cinsault sein! Aus einem 1956 gepflanzten Weingarten. In ganzen Beeren spontan vergoren. Floral und rote Beeren. Saftig, intensiv, Himbeeren und Walderdbeeren, feine Säure, elegant, erdig, wunderbar leicht und ausgewogen. Aber viel Potenzial.

 

BLANKBOTTLE, 1ST EULOGY WALKER BAY 2011

17 Punkte | 2017 bis 2031

50 Jahre alter Tinta Barocca aus Botrivier. Sehr komplex und intensiv, florale Noten mit Gewürzen, Erde und roter Konfitüre. Zeigt sich frisch, spannend mit kantigen Tanninen, aber süsser Frucht und grosser Länge.

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