Der «Sekt des Jahres» kommt von einem «alten Hasen», der beste Sekt-Erzeuger ist ein «Newcomer»

Der VINUM Sekt Award 2019 brachte Überraschungen und erfüllte Erwartungen

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München/Zürich, 21. November 2019

(München) Der vom Weinmagazin VINUM und vom «Verband der traditionellen und klassischen Flaschengärer» jährlich veranstaltete «VINUM Sekt Award» ist mit über 500 Anmeldungen einer der wichtigsten Wettbewerbe dieser Art in Europa. Wie alle Wettbewerbe unter der VINUM-Flagge ist auch der Deutsche Sekt Award ein sogenanntes Blind Tasting, bei dem die hochkarätige Jury alle Flaschen erst nach dem Tasting zu Gesicht bekam.

Der Sekt des Jahres kam (wieder einmal) von Deutschlands renommiertestem Sektproduzenten. Volker Raumland war mit dem «Vintage Blanc de Noirs Brut 2008» der Sieg in der Kategorie Burgundersorten über 36 Monate Hefelager nicht zu nehmen, mit der höchsten Gesamtnote im Wettbewerb auch der Sekt des Jahres. Die Jury notierte «In der Nase reifer, altdeutscher Apfel, etwas Nuss. Insgesamt leiser Start. Im Mund setzt sich der elegante, zurückhaltende Stil fort. Faszinierend komplex, äußerst harmonisch und lang anhaltend». Die Ausnahmestellung des Winzers zeigt sich auch daran, dass er
im Finale mit insgesamt sieben Sekten vertreten war.

Griesel Sekt – Jugend vor! Ähnlich erfolgreich im Wettbewerb war der junge Niko Brandner mit seinem Betrieb «Griesel & Compagnie», dem das Kunststück gelungen ist, das erste Sektweingut an der Hessischen Bergstrasse mehr oder weniger aus dem Stand auf die Weinlandkarte zu hieven. Seine Sekte spielten in mehreren Kategorien des Sekt Award ganz vorne mit, zwei Sekte stehen in diesem Jahr auf dem Treppchen, zwei weitere sind in der Spitzengruppe. Und auch wenn es nicht zum Sieg in einer Kategorie gereicht hat – mit dem Titel als Sekterzeuger des Jahres wird der positiven Entwicklung des Betriebs schon heute Rechnung getragen.

Die Bandbreite der Gewinner war auch in diesem Jahr Ausdruck der hohen Sektqualität quer durch alle Anbaugebiete. «Der Weinfreund findet heute in jedem Anbaugebiet Deutschlands problemlos Sekte, die internationalen Maßstäben gerecht werden», so Wettbewerbsleiter Harald Scholl, stellvertretender Chefredakteur von VINUM Deutschland.

Zum Wettbewerb:
In diesem Jahr wurden 502 Sekte in den sieben Kategorien angestellt. Die Burgundersorten bis 36 Monate Hefelager bildeten mit 131 Sekten die größte Gruppe, gefolgt von Riesling bis 36 Monaten Hefelager
mit 81 Anstellungen. Genau 130 Sekte schafften es nach der Vorrunde ins Finale, mindestens 16,5 Punkte waren dafür in der Kategorie Burgundersorten bis 36 Monaten Hefelager erforderlich – ein Beleg für die hohe Qualität der angestellten Sekte. Im Finale waren zwölf Verkosterinnen und Verkoster in drei Gruppen tätig. Konterproben waren nur in zwei Fällen erforderlich – die Korkqualität scheint deutlich besser geworden zu sein. Zur hochkarätig besetzten Experten-Jury des Finales gehörten unter anderem Boris Maskow, Champagnerbotschafter und Chevalier de l’Ordre des Coteaux de Champagne, und Nicole Retter vom Präsidium der Deutschen Sommelier Union. Die Vorrunde des „Deutschen Sekt Award“ fand am Institut für Önolgie der Hochschule Geisenheim statt, das Finale im Bungertshof (Königswinter). Alle Sekte wurden blind verkostet.

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