Sommeliers Choice

Text: Nicole Harreisser, Foto: z.V.g.


«Für junge Weintrinker ein überholzter Wein mit wenig Tannin und Säure – weg von Bier & Vodka. »


Als Sommelier sind Sie…?

Zu ehrlich, zu technisch. Bei mir kommt der Kunde immer zu gut weg.

Absolutes No-Go als Sommelier?

Lautstark einschnaufen mit der Nase, schlürfen oder geräuschvoll degustieren. Peinlich.

Ihr schönster Servicemoment?

Der Moment für Jancis Robinson den Sommelier zu spielen bleibt für mich einfach unvergesslich.

Eiswürfel im Champagner sind…?

Es sollte nicht die Aufgabe des Sommeliers sein, die Gäste zu erziehen. Who cares?

Welche Weintrends entstehen gerade?

Vive la Suisse Romande – Ticino und Deutschschweiz.  

Was trinken Sie nach einem langen Abend?

Deutschen Riesling oder Pinot Noir in allen Facetten.

Ihr Vorbild in Sachen Weinservice?

Jörg Bühler: Er zieht es seit gefühlten hundert Jahren auf höchstem Niveau durch.

Wie führen Sie junge Gäste (Alter 25–35) hin zum Wein?

Ich kann es nicht ausstehen, wenn man Wein hochstilisiert, mit unverständlichen Attributen hinterlegt. Ich erkläre immer die Aromatik und die Struktur. Süsse, Säure etc. Einfach für alle verständlich und nachvollziehbar. Basta.

Was sollten junge Weintrinker unbedingt einmal im Leben probieren?

Weine von einem Winzer im Zeitraffer von fünf bis zehn Jahren.

Wenn Sie ein Wein wären, welcher Wein wäre das und woher würde er kommen?

Pinot Noir – you never know what you get. Ihr persönlicher Schlüsselmoment in Sachen Wein? Eine Weindegustation mit Gian-Battista von Tscharner in seinem Schlosskeller mit gereiften Pinot Noir. Kult!

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