Weinkeller-Tipp

Amphore – Fluch oder Segen?

Spätestens seit der sich immer weiter verbreitenden Naturweinbewegung sind Zementtanks, Betoneier und vor allem Amphoren aus der Weinproduktion wegen der naturnahen Produktionsweise nicht mehr wegzudenken. Amphoren sind das älteste Behältnis, in dem Wein gelagert und transportiert wurde. Sie haben ihren Ursprung im georgischen Weinbau vor mehr als 8000 Jahren. Die dünnwandigen Qvevris, ursprünglich aus Georgien stammend, müssen im Boden vergraben werden. Einerseits würde der Druck die relativ dünnwandige Amphore sprengen ohne den Aussendruck, andererseits sorgt der Erdboden für eine ausgeglichene Temperatur, und weniger Sauerstoff durchdringt den Ton. Meist sind heute kleinere Gebinde mit etwa 1000 Litern Fassungsvermögen im Einsatz, die optimale Gärtemperaturen ermöglichen. Ton ist luft- und wasserdurchlässig, deshalb wird die Amphore innen mit Bienenwachs versiegelt, wobei die kleinsten Poren frei bleiben, aber keine Flüssigkeit nach aussen dringt und Bakterien keinen Nährboden finden. 


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