Franziska Spiegelberg ist Sachsens neue Weinkönigin 2011/2012

05.11.2011 - arthur.wirtzfeld

DEUTSCHLAND (Weinböhla) - Sachsen hat drei neue Weinbotschafterinnen! Bei der diesjährigen Wahl der Sächsischen Weinkönigin im Zentralgasthof Weinböhla konnte sich Franziska Spiegelberg aus Weinböhla erfolgreich behaupten. Mit ausgezeichnetem Weinwissen, viel Charme und dem perfekten Auftritt wurde sie die neue Sächsische Weinkönigin für die Saison 2011/2012. Katharina Fritze aus Dresden und Marie Fischer aus Zschepa wurden die neuen Weinprinzessinnen 2011/2012. Gekrönt wurden die drei hübschen jungen Damen von ihren Vorgängerinnen. Nun wartet ein Terminmarathon auf die neuen Weinmajestäten.

 

Die Wahl der Sächsischen Weinkönigin ist mittlerweile zu einer schönen Tradition an der Sächsischen Weinstraße geworden und war in diesem Jahr in doppelter Hinsicht etwas Besonderes: „Zum einen wurden die neuen Botschafterinnen des Weinlands Sachsen gekürt, zum anderen bildete die Wahl-Gala den krönenden Abschluss des Festjahres ‚850 Jahre Weinbau in Sachsen‘“, erläutert Dr. Bernd Kastler, Vorstandsvorsitzender des Weinbauverbands Sachsen.

Eigens für die Wahl reisten die Deutsche Weinkönigin 2010/2011 Mandy Großgarten sowie alle drei erst vor fünf Wochen neu gewählten deutschen Weinmajestäten für die Saison 2011/2012 an. „Es ist eine besondere Freude für uns, dass die 63. Deutsche Weinkönigin Annika Strebel ebenso wie ihre beiden Prinzessinnen Elisabeth Born und Ramona Sturm angereist sind, um damit unserem Weinjubiläum die Ehre zu erweisen und unser schönes Weinanbaugebiet einmal persönlich kennenzulernen“, so Dr. Bernd Kastler. Mandy Großgarten moderierte sogar gemeinsam mit der Sächsischen Weinkönigin 2010/2011 Juliane Kremtz den Abend, Annika Strebel war gerne bereit, als Jurymitglied eine geeignete neue Königin für Sachsen zu finden.

Während der festlichen Gala-Veranstaltung im Zentralgasthof Weinböhla konnten die Bewerberinnen ihr Wissen über den sächsischen Wein, ihre Schlagfertigkeit und Ausstrahlung vor dem knapp 500 Personen zählenden Publikum unter Beweis stellen. Zur Wahl stellten sich Marie Fischer (20), Katharina Fritze (28), Sylvia Hentschke (33), Denise Rode (24) und Franziska Spiegelberg (20).

Die Jury legte jedoch nicht nur Wert auf Fachwissen und Kompetenz: „Bei einer Sächsischen Weinkönigin ist heute noch mehr gefragt: denn auch Ausstrahlung, Eloquenz und Charme sind wichtig für das nationale Parkett und die Fähigkeit, sich spontan auf unerwartete Situationen einzustellen“, verrät Dr. Kastler.

Die Prüfungskommission, bestehend aus fünf Herren und fünf Damen der Bereiche Weinbau, Politik, Wirtschaft, Tourismus sowie der amtierenden deutschen Weinkönigin Annika Strebel und der ehemaligen sächsischen Weinkönigin sowie deutschen Weinprinzessin Antje Wiedemann, hatte keine leichte Entscheidung: „Alle fünf Bewerberinnen hätten hervorragende Königinnen abgegeben, aber es kann eben leider nur eine geben“, so Kastler.

Am Ende der spannenden Wahl-Gala fiel die Entscheidung schließlich auf Franziska Spiegelberg. Die 21-jährige bewies alles, was eine sächsische Weinkönigin braucht. Sie konnte fachlich und mit ihrem Auftreten überzeugen.

Zuhause ist Franziska Spiegelberg in Weinböhla und befindet sich in einer zweijährigen Ausbildung zur Sozialassistentin an der Privaten Schule IBB in Dresden, anschließend plant sie noch eine Ausbildung zur Erzieherin. Sie ist ihrer Heimat sehr verbunden und möchte sich für die Popularität sächsischer Weine über die Region hinaus einsetzen. In ihrer Freizeit arbeitet sie zu besonderen Anlässen in einem Radebeuler Weingut im Servicebereich und hat dadurch ihre Begeisterung zum Sachsenwein verstärkt. Ihre Interessen liegen jedoch nicht nur in der Weinkultur Sachsens, sie hat zudem große Freude an der Arbeit und Beschäftigung mit Kindern. Als wissbegierige junge Frau nutzt sie jede freie Minute für Museumsbesuche oder sucht Einblicke in verschiedenste Berufe durch freiwillige Praktika.

Die beiden Weinprinzessinnen wurden Katharina Fritze aus Dresden und Marie Fischer aus Zschepa. Katharina Fritze hat nach ihrer Ausbildung als gestaltungstechnische Assistentin ein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der IHK Dresden aufgenommen. Heute arbeitet sie in der „Alte Apotheke Gastronomie GmbH“ in Radebeul.

Marie Fischer hat dieses Jahr ihre Ausbildung zur Logopädin an der DPFA in Dresden begonnen. Sie hilft seit ihrer Kindheit ihrem Großvater in dessen Weinzeilen und bei Verkostungen auf öffentlichen Veranstaltungen.

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