Wettbewerb: Schoppen-Genuss ohne Grenzen

26.03.2012 - arthur.wirtzfeld

DEUTSCHLAND (Leiwen) - Geprüfte Qualität und Orientierungshilfe für den Gast sowie Absatz- und Imageförderung für Gastronomen und Winzer – diese Ziele verfolgt der Wettbewerb „Der Beste Schoppen“. In einem Pressegespräch am Freitag in Leiwen gaben die Träger des Wettbewerbes das Startsignal für alle Gastronomiebetriebe, die Mosel-Weine im offenen Ausschank führen, ihre Schoppenweine zum großen Qualitätstest einzureichen.

 

Und mit Mosel-Weinen sind in diesem Jahr nicht nur die Produkte aus dem deutschen Weinanbaugebiet gemeint. Erstmals bezieht der seit 1999 mit großem Erfolg veranstaltete Wettbewerb auch die Mosel-Weine aus Luxemburg und Frankreich mit ein. Angeregt vom grenzübergreifenden Wein-Projekt „Terroir Moselle“, können nun Lokale aus der gesamten Großregion, die Weine aus mindestens zwei Mosel-Anrainerstaaten anbieten, sich beim Wettbewerb „Der Beste Schoppen“ um den neuen Sonderpreis „Terroir Moselle“ bewerben.

Der Wettbewerb „Der Beste Schoppen“ hat sich von den Anfängen im Jahr 1999 zu einem Projekt entwickelt, das jährlich mehr als 500 Unternehmen von Mosel, Saar und Ruwer, aus Eifel und Hunsrück vernetzt und zu gemeinsamer Qualitätsarbeit motiviert. Damit ist die Gastro-Competition eine Keimzelle der Dachmarke MOSEL WeinKulturLand. 2011 reichten 242 Gastronomie- und Hotelbetriebe 1.254 Weine von 283 Weinerzeugern an Mosel, Saar und Ruwer ein. Für 2012 erwarten die Träger eine noch stärkere Beteiligung.

Die Ausschreibung zum Wettbewerb 2012 geht in diesen Tagen Tausenden von Gastronomiebetrieben zu. Vom 30. April bis spätestens zum 4. Mai müssen die Weine bei den Weinprüfstellen in Koblenz, Wittlich und Trier eingereicht werden. Teilnehmen können alle konzessionierten Gastronomiebetriebe, die Weine der im Wettbewerb geprüften Kategorien von Mosel, Saar und Ruwer im offenen Ausschank führen. Das gilt auch für Lokale außerhalb der Moselregion.

Anfang Juni beginnen die sensorischen Prüfungen, die in Klotten (Terrassenmosel), Trier (Raum Trier/Saar/Ruwer/Obermosel) und Bernkastel-Kues (Mittelmosel) stattfinden werden. Die verdeckten Proben dienen nicht nur dazu, die Qualität der Schoppenweine zu bewerten, sie sind auch Schulungen für die Wettbewerbsteilnehmer. Die besten Weine der Regionalproben schaffen den Sprung in die Finalprobe. Dann werden die Siegerweine gekürt, die bei der großen Finalveranstaltung am 24. Juli in Kröv präsentiert werden.

Fünf Träger-Organisationen gewährleisten mit großem Einsatz an Personal, Material und Geld die Durchführung des Wettbewerbs. Ein Kooperationsvertrag regelt die Aufgabenteilung, die sich Landwirtschaftskammer, IHK, Weinwerbung, DEHOGA Rheinland e.V. und die DLR teilen.

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