Wegen geringer Auslastung durch Corona

Mosel-Weinkönigin bleibt ein Jahr länger im Amt

Text: Alice Gundlach | Veröffentlicht: 08. März 2022      


Die Mosel-Weinkönigin Sarah Röhl und die Mosel-Weinprinzessinnen Kirsten Urban und Jacqueline Krause verlängern ihre Amtszeit bis September 2023. Das haben der Vorstand und das Kuratorium von Moselwein e.V. beschlossen.

Die Weinmajestäten hatten selbst um diese Verlängerung gebeten, da bislang aufgrund der Corona-Pandemie viele der üblichen Einsätze für die Weinmajestäten ausgefallen sind. Die drei Repräsentantinnen waren im September 2021 gekrönt worden.

Bei der Wahl der Deutschen Weinkönigin im September wird zunächst Weinprinzessin Kirsten Urban das Weinanbaugebiet Mosel vertreten. Weinkönigin Sarah Röhl wiederum wird erst im kommenden Jahr in Neustadt an der Weinstrasse antreten.

Online kann Live nicht ersetzen

Anstatt das Weinanbaugebiet Mosel bei grossen Veranstaltungen in ganz Deutschland zu repräsentieren, waren und sind die Mosel-Weinhoheiten verstärkt in den sozialen Medien aktiv, um für die Weine der Region zu werben. Im Herbst hatten sie in mehreren Videos Weinpakete vorgestellt, um für die Mosel zu werben.

Doch Weinevents und der direkte Kontakt lassen sich online nur bedingt ersetzen. Da für das Frühjahr geplante Messen und Präsentationen wie beispielsweise die Weintour-Messen in München und Berlin nur virtuell stattfinden, wird die Fachmesse ProWein im Mai einer der ersten grösseren überregionalen Einsätze für Mosel-Weinkönigin Sarah Röhl werden.

Auch Vorgängerinnen zwei Jahre im Amt

Auch ihre Vorgängerinnen Marie Jostock, Julia Gries und Julia Weis hatten wegen der Corona-Einschränkungen eine zweijährige Amtszeit von 2019 bis 2021 absolviert. Die Amtszeit dauert normalerweise ein Jahr. Nun wird es erst im September 2023 wieder eine Wahl der Gebietsweinkönigin geben.

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