Studie zur Einzigartigkeit des Gardasees

Klima und Weinbau in der Region Garda DOC

  • Fotos: z.V.g.

Die Weinbauregion Garda DOC liegt an den Ufern des Gardasees, der grösste See der italienischen Voralpenseen mit 370 km2 und blickt auf eine Jahrtausende Weinbaugeschichte zurück. In einer Studie der beiden Professoren Osvaldo Failla und Luigi Mariani wird der Hintergrund der speziellen klimatischen Bedingungen für den Weinbau in der Region beleuchtet.

In der Region des Gardasees spricht man von einzigartigen mesoklimatischen und topoklimatischen Bedingungen. Es handelt sich nicht um ein rein mediterranes Klima, dafür fallen die sommerlichen Niederschläge zu hoch aus. Für die Studie wurden historische Auszeichnungen beginnend ab 1951 herangezogen. Entscheidende Bedingungen sind die Niederschlagsmengen, die gemässigten Temperaturen, die mässigen Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht, die Nebelhäufigkeit, die von Norden nach Süden zunimmt. Auch die Ausformung der Region, die Hügel und Berge, werden in dieser Studie beleuchtet.

Der mikroklimatische Einfluss wird durch agronomische Bedingungen beeinflusst, also die Erziehungsform der Rebstöcke, der Rebschnitt und die Bewirtschaftung der Böden.

Die Studie beleuchtet die einzelnen Faktoren, die den Weinbau seit Jahrhunderten beeinflussen und zeigt die wissenschaftlich belegbaren Hintergründe auf.  

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