Riesling Champion 2019

21.08.2019

Rheinhessischer Doppelsieg mit Weingut Georg Gustav Huff und Weingut Manz

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Insgesamt wurden für den achten Wettbewerb von 330 Betrieben 1650 Weine angestellt - ein neuer Rekord. 600 wurden nach einer gründlichen Vorauswahl für die Finalrunden in Weinsberg und Pleisweiler-Oberhofen (Pfalz) ausgewählt. Darunter waren zahlreiche Große Gewächse und wertvolle Trockenbeerenauslesen sowie Eisweine und Beerenauslesen, die für die Kategorien Trocken und Edelsüß bestimmt waren. Außerdem wurden in eigenen Gruppen fruchtige Weine (vorwiegend Spätlesen), echte Kabinett (maximal 11,5 % Vol. Alkohol), halbtrockene und feinherbe Rieslinge, Auslesen sowie Kinder des Riesling (Scheurebe und Rieslaner) gekürt. In letzterer Kategorie wurde der älteste Wein des Wettbewerbes aufgeboten, eine 1985er Scheurebe Trockenbeerenauslese vom Süßwein-Spezialisten Jürgen Frey aus dem pfälzischen Essingen, die auf Rang zwei landete.

Am 7. September wird Heilbronn, eigentlich eher bekannt als Rotweinstadt, zur deutschen Riesling- Hauptstadt! Denn an diesem Samstag präsentiert das europäische Weinmagazin VINUM, das sich seit vielen Jahren für die deutsche Edelsorte in Weiß stark macht, von 14 bis 17 Uhr im Schiesshaus in der Frankfurter Straße 65 die Kollektionen von 20 Weingütern, die zur Elite gehören und beim Wettbewerb Riesling-Champion erfolgreich abschnitten. Bei dieser Publikumsverkostung werden nicht nur die Weine vorgestellt, die auf den Plätzen eins, zwei und drei in sieben Kategorien landeten, sondern ebenso die Gewächse, die dafür sorgten, dass sich drei Erzeuger auf Basis von vier besonders hoch bewerteten Weinen als „Champion“ bezeichnen können. Darüber hinaus werden alle Winzer weitere Weine (nicht nur Riesling) aus ihren Kellern auftischen, die imponieren und den Variantenreichtum bei den Prominenten und den Newcomern deutlich machen. Die erfolgreichen Produzenten kommen aus den Anbaugebieten Rheinhessen, Mosel, Pfalz, Rheingau und Nahe. Vorgestellt wurden sie bereits in der September-Ausgabe von VINUM. Den Siegern und Champions G. G. Huff aus Nierstein, Manz aus Weinolsheim, Maximin Grünhaus aus Mertesdorf, Bischöfliches Weingut in Trier, Neiss in Kindenheim, Max von Kunow (Weingut von Hövel) und der diesjährigen Entdeckung Andreas Meyer aus dem südpfälzischen Heuchelheim-Klingen wurden hier ausführliche Portraits gewidmet. In einem umfangreichen Guide werden über 70 der Topweine mit ihren Bewertungen beschrieben. Weine aus Württemberg sind nicht auf den Plätzen an der Sonne zu finden. Aber einige Betriebe konnten dennoch nach den Worten von Organisator Rudolf Knoll von VINUM „daran schnuppern und Riesling-Kompetenz beweisen.“ Deshalb werden auch bei der Präsentation am Nachmittag zwei Tische mit sorgfältig ausgewählten regionalen Gewächsen vom Riesling aufgebaut.

Preisverleihung und grosse Publikumsverkostung, 7. September, Heilbronn

Für die Winzer wird es im Übrigen schon am Vormittag des 7. September ernst. Zwischen 11 und 13 Uhr findet die offizielle, nichtöffentliche Preisverleihung statt, bei der VINUM-Redakteur Knoll Insider-Wissen über die Erzeuger ausplaudern wird. Angesagt hat sich hier als Festredner Minister Guido Wolf, zu dessen Ressort für Justiz und Europa auch der Tourismus – und damit zumindest indirekt das Thema Wein – gehört. Außerdem ist er selbst quasi Winzer durch das Weingut Hohrainhof, das von der Justizvollzugsanstalt Heilbronn betreut wird. Eine (empfehlenswerte) Anmeldung zur Verkostung ist möglich unter www.rieslingchampion.de,  heidi.heckel@vinum.de oder telefonisch unter 0176 6082 1983. VINUM-Abonnenten, Fachbesucher und Studierende (gegen Nachweis) oder Azubis zahlen nur 10 Euro, sonstige Gäste 20 Euro bei Voranmeldung, an der Tageskasse 25 Euro pro Person.

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