5 Klischees über...

Blaufränkisch

Gelernt/Gewusst

1

Der Ursprung der Rebsorte Blaufränkisch liegt in Franken.

Im frühen Mittelalter wurden Rebsorten nach ihrem Ursprung in «fränkisch» und «wälsch» eingeteilt. Deshalb wäre der Bezug zu Franken naheliegend. Dort war sie aber nicht verbreitet. Eine zweite Erklärung könnte der Bezug zu Frankreich sein, denn die edlen Sorten wurden dort als «fränkisch» bezeichnet.

2

Blaufränkisch findet man ausschliesslich in Österreich.

Erstmals wurde in Österreich die Rebsorte, die aus einer Kreuzung der Blauen Zimmettraube und dem Weissen Heinisch stammt, im 18. Jahrhundert erwähnt. Heute findet man sie auch in Deutschland, Ungarn, Slowenien. Sie gilt als echter Mitteleuropäer.

3

Eine Rebsorte mit vielen Namen.

Nachdem die Rebsorte auch in Deutschland, hier vor allem in Württemberg, heimisch wurde, nennt man sie dort bis heute Lemberger, und in Ungarn bekam sie den Namen Kekfrankos.

4

Blaufränkisch ist eine unkomplizierte Sorte und kann überall gedeihen.

Eine Besonderheit des Blaufränkisch und seiner Namensvettern ist, dass er sich sehr sensibel auf die Bodengegebenheiten einstellt und diese im Geschmack deutlich widerspiegelt. Seine Intensität verliert er, wenn sein starkes Wachstum nicht begrenzt wird. Als spätreifende Sorte braucht er windgeschützte, südliche Lagen.

5

Die kräftigen Weine bieten ein gutes Reifepotenzial.

Seine dichte Struktur mit präsenter Säure und ungestümen Tanninen in der Jugend gliedert der Blaufränkisch mit zunehmender Reife harmonisch ein. Samtige Nuancen treten zu Tage und bringen Blaufränkisch- Liebhaber zum Schwärmen.

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