Frankreich schließt Weinabkommen mit Hong Kong

19.08.2008 - arthur.wirtzfeld

CHINA (Hongkong) - Frankreich und Hong Kong wollen gemeinsam dafür sorgen, dass mehr französischer Wein an die chinesische Sonderverwaltungsregion verkauft wird. Er habe mit der Hong Konger Regierung ein Abkommen geschlossen, das für beide Seiten ein Gewinn sei, sagte der französische Landwirtschaftsminister Michel Barnier heute in der früheren britischen Kronkolonie.

 

Die Partnerschaft solle Investitionen fördern und die Verbindungen zwischen Unternehmen stärken. Außerdem sollten die Hong Kong-Chinesen die französischen Weinbaugebiete besser kennenlernen; als Anreiz sollen Weinmessen, Verkostungen und ähnliche Veranstaltungen dienen.

Hongkong will sich zu einer internationalen Plattform für den Weinhandel entwickeln und setzt auf die steigende Nachfrage in China. Im Februar schaffte das Verwaltungsgebiet deshalb seine 40-prozentige Weinsteuer ab. Branchenkenner rechnen damit, dass in drei Jahren doppelt soviel Wein in Asien getrunken wird wie bislang.

 

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