Ein kleines Land mitten in Südamerika

Mein Weinweekend in Montevideo

Text: Ursula Heinzelmann, Foto: GettyImages / Frazao Studio Latino, GettyImages / lucop / ElOjoTorpe / Gustavo Muniz, Ursula Heinzelmann

Wein ist von einer solchen Selbstverständlichkeit in Montevideo, dass er selten offensiv in Erscheinung tritt in der Stadt am Rio de la Plata, dem Silberfluss, der so weit wirkt wie der Ozean. Doch präsent ist er überall, Teil der uruguayischen DNA, und ihn aufzuspüren, ein Vergnügen, Gelegenheit für ein tieferes Verständnis dieses kleinen Landes mitten in Südamerika.

Uruguay ist ein kleines Land, das zweitkleinste Südamerikas, flankiert von zwei riesigen Nachbarn, Brasilien im Nordosten – «ein ganzer Kontinent, wenn nicht zwei», seufzen die kaum 3,4 Millionen Uruguayos – und Argentinien im Westen, mit dem es immer wieder verglichen wird. Diese Konstellation als «kleiner Bruder» zwischen zweien, die immer mehr von allem haben, ist Ursprung einer latenten, unterschwelligen depressiven Haltung.

Die sich allerdings im Alltag in Montevideo, der vibrierenden Hauptstadt mit der kilometerlangen Rambla, der Strandpromenade entlang des Rio de la Plata, für Aussenstehende, wenn, dann nur positiv bemerkbar macht, nämlich in auffallender Freundlichkeit, ja geradezu Bescheidenheit. Arrogantes Gehabe ist hier unbekannt, Hilfsbereitschaft selbstverständlich. Nahezu die Hälfte der Uruguayos lebt hier eng miteinander. Familiengeführte Unternehmen und starker Gemeinschaftssinn prägen das Leben. Da werden morgens Bürgersteige gefegt, mahnen Schilder auf den Plazas, doch bitte «gemeinsam» für Sauberkeit zu sorgen. Eine Stadt, in der es sich unbesorgt flanieren lässt.

Ein guter erster Eindruck entsteht bei einem langen Spaziergang am Fluss, der wegen seiner Weite oft für das Meer gehalten wird. Hier trifft man sich zum Angeln, Reden und Zusammensein. Immer dabei: Mate- Becher und Thermosflasche mit heissem Wasser, oft im Träger oder im Ellenbogen. Der Aufguss verbindet alle und ersetzt vielerorts die so selbstverständlichen Takeaway- Getränke. Genauso wichtig: Hunde aller Art, toleriert und geliebt. Und selbstverständlich: «el fútbol», Fussball. Uruguayos sind grundsätzlich nicht nur Fussballfans, sondern betrachten dieses Spiel zweier Mannschaften um einen Ball als Teil ihres Selbstverständnisses. Überhaupt Sport und Fitness: Auf der Rambla zischen Fahrräder und Rollerskates vorbei, ist das Joggen ebenso selbstverständlich wie die Tenniscourts am Sandstrand und das abendliche Fussballtraining für den Nachwuchs.

Wein in Uruguay wie Fussball und Asado

Uruguay ist aber nicht nur ein kleines Land, seine Fläche beträgt etwa die Hälfte Deutschlands, sondern auch ein junges Land, seit 1825 unabhängig, doch erst nach zähem Ringen auch von den grossen Nachbarn als «República Oriental del Uruguay», Republik östlich des Uruguay(-Flusses), anerkannt. Die Siedler aus der Schweiz, Italien, Spanien, zu einem kleinen Teil auch aus Deutschland hatten (und haben teils immer noch) Mühe, zu einer eigenen Identität zu finden. Es galt, die aus der Heimat gewohnte Landwirtschaft mit der Lebensweise der Gauchos in der Weite der Pampa zu vereinen, mit wilden Pferden und den Rinderherden auf den weiten Grasfluren. In Montevideo Steinhäuser zu bauen statt der anfänglichen Lederkonstruktionen, Rinder nicht nur fürs Asado zu schlachten, sondern auch für Milch und Käse zu melken und – als Selbstverständlichkeit für den Alltag – Reben zu pflanzen und Wein zu machen. 

«Die Geschichte des Weinbaus reicht hier genauso lange zurück wie die des Landes.» 

Santiago Degásperi, Önologe

Wein gehört heute ebenso zur uruguayischen Kultur wie Fussball und Asado, mit dem Tannat als Leitrebsorte schlechthin. Dunkel und voll herber Gerbstoffe, von Pascual Harriague 1860 aus Madiran beschafft und erstmals gepflanzt, ist er zum gegrillten Rindfleisch wie geschaffen. Der französische Baske Harriague gilt als Initiator des uruguayischen Weinbaus. Die Rebsortenvielfalt ist heute enorm, besonders auffallend und in den letzten Jahren sehr erfolgreich mit dem Albariño Galiziens – der Gegrilltes übrigens auch hervorragend ergänzen kann!

Nach der Rambla also hinauf in die Strässchen und Alleen Montevideos, durch die vielen Parks, allen voran den Parque Rodó, die Fieras, die Strassenmärkte, in die Parrilla-Restaurants, um all das zu erleben, zu erschmecken, zu spüren. Tauchen Sie ein ins Gewimmel des Mercado del Puerto, streifen Sie durch die Altstadt und lassen Sie sich vom Miteinander Montevideos treiben. Wo Ruinen direkt neben Neubauten bröckeln, immer gebaut wird – die Architektur ist eine fantastische Mischung aus Belle Époque, Neoklassik, Art nouveau und déco, Neogotik, durch und durch eklektisch, bis zu modernem Sichtbeton im Niemeyer-Stil und den allgegenwärtigen Murales, den Gemälden der Street Artists. Nichts ist perfekt, alles hat trotz Grandeur eine menschliche Dimension, und so ist auch die Atmosphäre in den Bars und Dulcerias, in den Cafés und am Parrilla-Tresen. Spanisch hilft, aber auch Englisch und moderne Hilfsmittel führen zum nächsten passenden Wein.

Geschichte & Natur

Montevideo ist eine für europäische Verhältnisse junge Stadt, ständig im Werden, Altes und Neues, Denkmal und Baustelle häufig direkt nebeneinander; ein guter Einstieg in die südamerikanische Seele!

Infos 

Ciudad Vieja: die Altstadt 

Montevideo hat sich vom Hafen aus entwickelt, bis heute eine bedeutende logistische Drehscheibe. Die Fussgängerzone wirkt zunächst touristisch, doch in den Seitenstrassen zeigt sich der eigentliche Charme der Stadt. 

descubrimontevideo.uy/cascohistorico 

Museo del Gaucho y la Moneda: Gauchos und nationale Identität 

Die Geschichte der Gauchos ist eng mit der Entstehung Uruguays verbunden: Aus ihrem Silberschmuck wurden Münzen, aus Rinderhäuten entstanden die ersten Häuser Montevideos, unter Artigas kämpften sie für die Unabhängigkeit. Beeindruckendes altes Bankgebäude, gute Erklärungen auf Englisch.

 museo.fundacionbrou.com.uy

Parque Mauá

Alte Industriebauten als Park

Das grosse Grundstück der ehemaligen Gasgesellschaft direkt am Ufer wurde als kulturelles Erbe kürzlich neu erschlossen und als Park der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Sehr interessante Fotoausstellung zur Geschichte der Stadt inmitten der halb überwachsenen Industrie-Ruinen. Gleichzeitig bietet die Anlage viel Raum zum Verweilen: Der Park lädt zum Picknick ein, Klappstühle können vor Ort ausgeliehen werden und machen den Aufenthalt besonders unkompliziert. 

descubrimontevideo.uy/parque-maua

Teatro Solis

Volksnahe Grandeur

1856 eröffnet, ist dies heute das zweitgrösste Theater Südamerikas, und zwar mit hochmoderner Bühnentechnik und einem frisch restaurierten Saal, dessen Eleganz und Stil an die Mailänder Scala erinnert. Das Haus erzählt zugleich die Geschichte Uruguays: eines jungen Staates, der nach seiner Gründung 1825 inmitten von Bürgerkriegen und politischen Umbrüchen zu einem eigenen Selbstbewusstsein finden musste. Bis heute gilt das Theater als Symbol dieser Identität und als einer der bedeutendsten Kulturorte des Landes. Tagsüber bieten Führungen spannende Einblicke hinter die Kulissen, in Werkstätten, Proberäume und die bewegte Geschichte des Hauses. 

teatrosolis.org.uy

Escaramuza Café & Libreria

Ein Literatenort

Ein diskret restauriertes Haus von 1903, ein hervorragend sortierter Buchladen (leider zu 95 Prozent spanisch) und ein Café mit sehr guter Küche und einem lauschigen Garten: Das ist das 2016 eröffnete «Escaramuza». Entspannt und effizient zugleich lässt sich hier der Geist der Stadt erspüren, die sich immer wieder neu erfindet und doch ganz sie selbst bleibt. Besonders zur Mittagszeit eignet sich das Café als idealer Zwischenstopp, um kurz aus dem Stadttrubel auszusteigen und neue Energie zu tanken. 

escaramuza.com.uy

Bar Tinkal

Chivito an der Rambla

Chivito, das ist gewissermassen der uruguayische Burger. Das Steak-Sandwich gibt es in vielen Variationen, aber immer im typischen weissen Brot, mit Salat, Tomate, Mayonnaise und häufig Speck, nach Wunsch dazu auch Papas Fritas, Pommes Frites. Das Ganze gehört aus der Hand gegessen, muss kleckern und tropfen – und schmeckt nirgends besser als in dieser bunten, entspannten Bar mit Blick auf Plata, Palmen und die Rambla. Einfach, vergnügt, seit 1970 (!) durch und durch echt. 

tinkal.com.uy

DeGuarda

Käse aus Uruguay

Uruguayisches Rindfleisch: klar. Käse hingegen? Möchte entdeckt werden! Gibt es traditionell und überall, in seiner besten Form jedoch in den elegant-modernen und sehr professionellen Geschäften von Solange Porley. Feines, kleines Weinangebot.

deguarda.com.uy

Essen & Trinken

Asado, Fleisch vom Grill, Mate-Tee und Alfajores, ein süsses Gebäck, sind allgegenwärtig. Aber das ist längst nicht alles!

Tipps

La Otra 
Parrilla in Pocitos 

Seit 2002 gibt es dieses Asado-Restaurant in Pocitos, mit Fussballschals hinter der Bar, gut gelauntem Serviceteam und hervorragenden Asadores, den Meistern am grossen, mit Holz befeuerten Parrilla-Grillrost. Ein echter Nachbarschaftstreff mit guter Weinauswahl, entspannt, familiär und doch professionell. Unbedingt den Empfehlungen folgen. Asado sind an sich Short Ribs, daneben gibt es aber auch Morcilla, Innereien, alle Arten von Steak, Gemüse und Salate. 

laotraparrilla.com

Café Paraiso 
Das moderne Montevideo 

Cafés haben in Montevideo einen besonderen Status: Hier trifft man sich morgens zum Kaffee und Frühstück, mittags zum Lunch, dann auf einen Drink. Das «Paraiso» ist die moderne Version: Die hohe, helle Architektur verströmt Luft und Licht, die exzellente Patisserie wird in der kleinen, verglasten Bäckerei gefertigt, von Milanese, dem dünnen, in Montevideo sehr beliebten panierten Kalbsschnitzel bis zum Tostado schmeckt alles leicht und frisch. 

instagram.com/cafeparaisouy 

Café Brasilero 
Historisch und lebendig 

1877 eröffnet ist dieses Café in der Altstadt nicht nur ein architektonisches Juwel im Jugendstil, sondern auch ein Ort, an dem sich die grossen Literaten des Landes gerne aufhielten und trafen: Mario Benedetti, José Enrique Rodó, Idea Vilariño. Gute Küche und echter Charakter, trotz zahlreicher Touristen. 

cafebrasilero.uy

Übernachten

Logieren lässt sich in Montevideo auf vielerlei Art, von sehr einfach bis zu grossem Luxus, mitten im Trubel oder ganz ruhig.

Tipps

Hotel Costanero 
Moderner Luxus direkt am Strand 

Eine spektakuläre Fassade aus verspiegeltem Glas lässt das Haus als Teil des Rio de la Plata erscheinen. Moderne, sehr geschmackvoll eingerichtete Zimmer, der Aufpreis für den Blick aufs Wasser lohnt sich. Angenehme Lobby und Bar mit guter Weinauswahl – und einem Screen für Fussballfans, absolutes Muss in Uruguay. Gutes Restaurant mit Blick auf die Letras, den Montevideo- Schriftzug am Ufer. 

costanero.uy

Hotel Palacio 
Stilvoll mitten in der Ciudad Vieja 

Ein altes Haus mit wunderschönem Fahrstuhl und Treppenhaus im Jugendstil, und auch die (recht geräumigen) Zimmer sind eine echte Zeitreise von rund einem Jahrhundert. Ausgesprochen erschwinglich, aber nichts für Lärmempfindliche, und ein paar Brocken Spanisch schaden auch nicht. Wer richtig eintauchen möchte in die uruguayische Seele, ist hier aber gut aufgehoben. Winzige Dachterrasse.

hotelpalacio.com.uy

Cottage Carrasco 
Business im Grünen 

Carrasco ist der grüne Villenvorort auf halbem Weg von der Innenstadt zum Flughafen. Hier wohnt, wer es sich leisten kann und unter seinesgleichen sein möchte. Ruhig und gediegen, direkt am Wasser – wer danach sucht, ist hier an der richtigen Adresse. Sehr angenehme Lounges, Bars und Gartenflächen, das wenige Minuten zu Fuss gelegene Café und Restaurant «Manzanar» bietet sich von hier aus mit guter Weinkarte als Stammlokal an. 

hotelcottage.com.uy, manzanar.meitre.com

Hotel Sofitel Montevideo

Ein Hotel wie ein Schiff

Nationales Kulturerbe und auf alle Fälle eine Besichtigung wert, aber natürlich auch eine grossartige Adresse zum Übernachten: Das «Carrasco», wie alle Einheimischen es nennen, thront wie ein grosser Steamer majestätisch am Wasser. Akribisch restauriert, voller Spiegel, Stuck, Marmor, Blattgold und Kristall-Lüster im Stil der Belle Époque. Im Restaurant lässt sich von den 1920ern träumen, ausserdem locken Casino und Spa, und die Bodega Bouza unterhält hier eine Dépendance.

sofitel.accor.com

Hotel Montevideo

Wie zuhause, nur schöner

Eine stilvolle Mischung aus Alt und Neu, Kunst und Luxus auf 14 Etagen mitten in Pocitos, dem zentrumnahen, schattigen Wohnviertel Montevideos. In der Lobby schwebt eine Wolke von Wildgänsen, auf dem Dach lockt «Polo Bamba», die Skybar, direkt daneben der Pool, ausserdem gibt es einen gut ausgestatteten Fitnessraum und ein Restaurant mit Terrasse unter hohen Bäumen. 

hotelmvd.com

Alma Historica

Elegante Historie zum Erwohnen

Eine einzigartige Gelegenheit, mitten in der ansonsten trubeligen Altstadt ruhig und mehr als gepflegt zu verweilen. Ein altes Eckhaus an der schattigen Plaza Zabala neben dem Palacio Taranco, von einer Gruppe von Freunden liebevoll restauriert und historisch eingerichtet, bis zum alten Porzellan fürs Frühstück. Die Zimmer sind nach uruguayischen Künstlern benannt. Kleine Dachterrasse mit Whirlpool, sehr aufmerksames, freundliches Team. 

almahistoricahotel.com

Bodega Bouza

Elegante Spitzenqualität

Dieses Weingut gilt als die Nummer eins in Uruguay, und die Spitzen-Cuvées sind tatsächlich sehr beeindruckend und lohnen einen Besuch vor Ort. Tastings finden in einer Garage mit Oldtimern statt, anstelle der üblichen Wurst-Schinken-Käse-Nüsschen wird dazu eine sorgfältig kuratierte Abfolge von Tapas serviert. Per Taxi vom Stadtzentrum gut zu erreichen, was im Kontext der strengen Null-Promille-Grenze Uruguays ein grosses Plus darstellt. Sehr gutes Restaurant, sehr freundliches Team. 

bodegabouza.com

Sommer am Strand

Sommer am Strand

Im Sommer werden Montevideos Strände zu Treffpunkten mit Musik und Kultur. Die Beach-Festivals verbinden uruguayische Traditionen mit internationalen Acts direkt an der Küste.

Kinoto Cooking ShowsDas Live-Erlebnis

Das Live-Erlebnis

14 Plätze rund um einen grossen Tisch in einer offenen Küche: zusammen kochen, lokale Zutaten verstehen und mit diesen kochen, ein Weingut kennenlernen – all das ist im Programm der wöchentlichen Kinoto Cooking Shows enthalten. Die Venezolanerin Erika Valecillos Spinetti ist in einer Familie von leidenschaftlichen Köchen aufgewachsen, von dieser Begeisterung sind auch ihre Abende geprägt, die neben sorgfältig abgestimmten Menüs jeden Monat von einem anderen Winzer begleitet werden. Karten sind über die Website erhältlich und meist frühzeitig gefragt. 

instagram.com/kinotostudio

Wein

Vino gehört als Selbstverständlichkeit zur Lebensart und Kultur der Uruguayos. Als lokale Kuriosität sei hier der Medio y Medio, Halb- Halb, eine Kombination aus Weiss- und Schaumwein, erwähnt. 

Tipps 

Baco Bistro und Weinbar 
Perfekte Einführung in die Weinwelt Uruguays 

Nur wenige Schritte von der Rambla entfernt liegt eine umfassende Auswahl uruguayischer Weine im grossen gläsernen Weinkeller bereit; doch ist dies kein einschüchterndes, sondern ein freundliches Bistro und Restaurant, in dem man sich zum Geburtstagsfeiern und mit Freunden trifft. Gute Küche mit vielen kleinen Gerichten. 

instagram.com/bacomvd

City Winery 
Weingut in der Stadt 

Interaktive, virtuelle 360°-Erlebnisse, ein Eintauchen in die Kultur des Landes komplett mit Tango oder seine Weingeschichte, begleitet von Tastings, oder auch einfach nur Dinner und Weine: Dieses sehr ansprechend gestaltete Restaurant des Weinguts Pizzorno ist ein schöner, wenn auch für Uruguay relativ inszenierter Einstieg. 

citywineryuy.com

Ruta del Vino 
Die Weinstrasse 

Eine wirklich ausgeschilderte Weinstrasse gibt es nicht, aber eine Karte mit allen Kontakten der Weingüter, und es lohnt sich, von Carmelo im Südwesten bis nach Maldonado im Südosten am Atlantik zumindest im Glas durchzukosten; die Varianz ist erstaunlich. Bei Ausflügen vorher die Öffnungszeiten prüfen!

vinosdeluruguay.com/rutaenoturismo