Zwischen Kathedralen, Antike und Genuss

Mein Weinweekend in Sofia

Text: Anick Goumaz, Fotos: Visit Sofia, Anick Goumaz, zVg

Von der prächtigen Alexander-Nevski-Kathedrale über die Kirche von Bojana bis hin zur unterirdischen Römerstadt Serdika – Sofia, die Hauptstadt Bulgariens, steckt voller historischer Stätten, die vom Stadtzentrum aus bequem zu Fuss zu erreichen sind. Eine vielfältige Gastronomie und Weine aus einheimischen Rebsorten runden das Programm für Geniesser auf dem Balkan perfekt ab.

Bulgariens geschichtsträchtige Hauptstadt, vom Massentourismus bislang verschont, ist überschaubar und voller charmanter Bars und Restaurants zu fairen Preisen: Sofia bietet alles, was das Herz begehrt. Zwar stieg die Zahl der Besucher 2024 um 20 Prozent, doch in Urlaubsgesprächen unter Kollegen bleibt die Stadt erstaunlich selten ein Thema. Haben wir da etwa einen neuen Trend entdeckt? Eigentlich hätten wir dieses Juwel ja gern noch ein wenig für uns behalten.

Stadtverwaltung und Tourismusministerium haben das Potenzial erkannt und wollen die Werbung verstärken, insbesondere im Weintourismus. Ihr Ziel: längere Aufenthalte und eine gleichmässige Auslastung über alle vier Jahreszeiten hinweg. Bulgariens Weinberge umfassen 56 200 Hektar, aber nur die Hälfte davon – 28 402 Hektar – ­wird für die Weinproduktion genutzt. Der Rest wird entweder nicht bewirtschaftet oder für den Anbau von Rakia, dem nationalen Schnaps, genutzt.

Bulgarische Weine lassen sich schon in Sofia entdecken – nur 80 Kilometer geht es bis zum nächsten Weingut. In vielen Stadtvierteln finden sich zahlreiche Weinhändler, Bars und Restaurants. Vor allem junge Leute flanieren rund um die alten Thermalbäder, heute ein Museum mit Hipster-Flair. Wer Land und Hauptstadt wirklich kennenlernen will, sollte weiter hinausgehen: Im Nationalen Historischen Museum – einst Residenz der kommunistischen Regierung – wird auch die von den Thrakern begründete tausendjährige Weingeschichte erzählt. Wie so oft spiegelt auch der bulgarische Wein die prägenden Epochen des Landes wider. Nach den Byzantinern herrschten fünf Jahrhunderte lang die Osmanen (1396–1878). Wein galt damals als Sittenverstoss: Er durfte privat konsumiert, aber nicht verkauft werden. Die knapp 40-jährige monarchistische Herrschaft hingegen wertete Wein als Prestigeprodukt des Königreichs auf. Das Ende des Zweiten Weltkriegs markierte den Beginn des Kommunismus im Land. Die Regierung konzentrierte die Produktion auf einige wenige grosse Weingüter, vergrösserte die Anbaufläche um das Fünffache und setzte vor allem auf ertragreiche Rebsorten. Seit dem Ende des Kommunismus 1989 gewinnt bulgarischer Wein stetig an Qualität. Die 44 registrierten einheimischen Rebsorten bleiben jedoch seltene Kost: Sie nehmen aktuell weniger als 20 Prozent der Anbaufläche ein. «Bulgarische Weine müssen sich einen Namen machen», erklärt Ivaylo Katerski, Reiseleiter und Mitglied der Bulgarian Association of Wine Professionals. «Viele Produzenten setzen auf international bekannte Sorten. Unsere Weine sind auf der Suche nach Identität.» Das führt manchmal zu ungewöhnlichen Kombinationen, etwa Verkostungen von Assemblagen aus Aligoté und Sauvignon Blanc oder Grenache Blanc und Vermentino. Das Herkunftsbezeichnungssystem ist das der PGI und PDO (ähnlich unserer g. g. A. und g. U.). Die rund 50 PDO stellen jedoch weniger als ein Prozent der Produktion dar.

Perlen, die es zu entdecken gilt

Für erfahrene Weinliebhaber, die das Potenzial einheimischer Sorten schätzen, ist Bulgarien eine echte Entdeckung. Preziosen lassen sich sowohl bei den Rotweinen – allen voran Mavrud, aber auch ­Gamza (dem Pinot Noir ähnlich) oder dem sehr seltenen Melnik (von Jancis Robinson mit Nebbiolo verglichen) – als auch bei den Weissweinen finden. So etwa Dimyat (seine Finesse erinnert an Chardonnay oder Chasselas) und die gesamte Misket-Reihe (Sandanski ­Misket, Varnenski Misket und Vrachanski Misket, die Gewürztraminer und Muskateller ähneln).

Die Gastronomie überzeugt mit Vielfalt: Der berühmte bulgarische Joghurt prägt sowohl köstliche Desserts als auch herzhafte Käsespezialitäten. Die Bulgaren lieben gutes Fleisch, fast überall wird es mit dem berühmten Shopska-Salat mit Tomaten und Gurken serviert. Die Bulgarian Association of Wine Professionals veröffentlicht gemeinsam mit dem Fremdenverkehrsamt eine ausgezeichnete Karte mit Bars, Restaurants und Geschäften, die eine breite Auswahl bulgarischer Weine anbieten und aktiv fördern. In Bar-Restaurants sollten bulgarische Weine rund die Hälfte der Weinkarte ausmachen. Eine Initiative, von der sich viele inspirieren lassen könnten! Die Karte ist Leitfaden für Geniesser und eine Chance für Restaurants, sich in einer Stadt ohne Gault & Millau- oder Michelin-Führer zu profilieren. Ein Grund mehr, Sofia zu besuchen, bevor Gastronomen aus aller Welt sie entdecken.


Alexander-Nevski-Kathedrale

Symbol der bulgarischen Unabhängigkeit

Die Kathedrale aus dem Jahr 1912 beeindruckt bei Tag wie bei Nacht. Sie ist den russischen Soldaten gewidmet, die die Bulgaren von den Osmanen befreit haben. Alexander Nevski war der Schutzpatron des russischen Zaren Alexander II. Als eine der wenigen Kathedralen auf dem Balkan hat sie einen besonderen Status, hier gibt es weder Hochzeiten noch Beerdigungen. Das neobyzantinische Gebäude mit seinen 300 Ikonen und Fresken ist einen Besuch wert. Berühmt ist es für seine 700 Quadratmeter grosse, mit Gold überzogene Kuppel.

visitsofia.bg

Pressphoto Club

Geniessen in Serdika

Kultur und Wein lassen sich an diesem ungewöhnlichen Ort kaum besser miteinander verbinden. Um die Reste der ersten römischen Siedlung ­Serdika aus dem zweiten Jahrhundert nach Christus zu erkunden, muss man tief in den Untergrund ­Sofias hinabsteigen. Der nationale Fotojournalisten-Verein hat hier zwischen zwei Ruinen sein Zuhause gefunden. Als Mischung aus Café, Weinkneipe und Kunstgalerie zeigt der Ort Werke der Mitglieder und rückt zugleich bulgarische Weine in den Fokus. Einfach eine Prepaid-Karte besorgen und aus dem Weinkeller die Sorten Misket, Gamza und natürlich Mavrud probieren. Täglich von 11 bis 21 Uhr geöffnet.

facebook.com/pressphotoclub

Geschichte und Kultur

Von der Römerzeit über die osmanische Besatzung und den Kommunismus bis hin zur Gegenwart – zahlreiche eindrucksvolle Orte in der bulgarischen Hauptstadt zeugen von ihrer reichen Geschichte.

Infos

Visit Sofia

Das Tourismus-Büro von Sofia, Visit Sofia, informiert über alle Must-sees von der Alexander-Nevski-Kathedrale bis zur St.-Georgs-Kirche ohne das Sofia History Museum zu vergessen, das in den ehemaligen Thermalbädern untergebracht ist. visitsofia.bg

Via Vino

Ivaylo Katerski, begeistert von bulgarischen Weinen, bietet mit Via Vino Führungen auf Englisch und Deutsch durch Sofia und Umgebung an. Gemeinsam mit der Bulgarian Association of Wine Professionals gibt er auch eine «City Wine Map of Sofia» heraus, die man kostenlos auf der Website des Fremdenverkehrsamtes herunterladen kann.

info@via-vino.com


Mitglied des Netzwerks JRE-Jeunes Restaurateurs

Cosmos

Das Netzwerk JRE-Jeunes Restaurateurs ist eines der wenigen international bekannten Gastronomielabels, das sich bisher für bulgarische Restaurants interessiert hat. Erst seit Anfang 2024 steht das «Cosmos» des jungen Küchenchefs Vladislav Penov auf der Liste der JRE-Jeunes Restaurateurs – und damit ist Bulgarien dort nun auch vertreten. Wie der Name verrät, dreht sich alles um den Weltraum insklusive eines instagramtauglichen Interieurs – die Küche interpretiert traditionelle Gerichte mit bulgarischen Weinen neu. Eine Reservierung wird dringend empfohlen.

cosmosbg.com

Slow Food, schneller Service

Dark Sister

Über das «Dark Sister» hört man allerlei Geschichten. Wir genossen die Hipster-Atmosphäre und freuten uns über frische, hausgemachte Gerichte für unter 15 Euro, serviert in weniger als einer Stunde. Das Lokal steht für die Werte des Slow Food: Terroir-Produkte, vegetarische, vegane und glutenfreie Küche. Kurz: Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Wie einige Online-Kommentare bestätigen, ist der Service teils ungleichmässig.

facebook.com/madeinhomesofia

Wettlauf zu den Sternen

Chez André

Der Deutsch-Bulgare André Tokev setzt sich dafür ein, dass Sofias Küchenchefs von «Gault & Millau» und «Michelin» bewertet werden. «Wenn wir endlich drin stehen, erhöhen wir die Preise!», scherzt er in fliessendem Französisch, das er während seiner Zeit im «Hilton» in Évian gelernt hat. Der Chefkoch des Spitzenlokals arbeitet ausschliesslich mit regionalen Zutaten. «Nur bei Sahne bevorzuge ich französische Qualität.»

facebook.com/restaurant.andre.sofia

Essen und Trinken

Auch wenn Sofia bislang noch unter dem Radar der grossen internationalen Restaurantführer flog, gibt es in der bulgarischen Hauptstadt zwischen Folklore und Moderne beein-druckend viel zu entdecken.

Tipps

Traditionelles Restaurant - Izbata

Die «Izbata Tavern» (mit zwei Filialen in Sofia) macht ihrem Namen alle Ehre: Man steigt ein paar Stufen hinab und öffnet eine malerische Holztür, an der kleine Glöckchen klingen. Traditionelle Atmosphäre, beliebt bei Einheimischen. Sehr freundlicher Service und reichhaltige Gerichte.

izbata.bg

Speakeasy-Bar - Editóri

Die beste Kneipe in Sofia: Eine Speak­easy-Bar, wie man sie liebt, durchdrungen von Zigarrenduft und begleitet von Jazzklängen. Trotz solider Weinkarte greifen wir lieber zu einem Old Fashioned, einem Whiskey oder einem Bourbon.

facebook.com/editoribg

Trinken, essen, tanzen - Raketa Rakia Bar

Die perfekte Kneipe, um den Abend zu beginnen – oder um bis zum nächsten Morgen hängen zu bleiben! Sym-pathische Atmosphäre, ohne Schnickschnack. Dank des angrenzenden Parks wirkt es fast wie ein Biergarten. Falls Sie sich über die Aufschrift «Pakema» wundern: Das ist normal – das kyrillische Alphabet kann leicht für Verwirrung sorgen.

raketarakiabar.bg

Restaurant wie zu Hause - Crazy Diamond

Fast wie ein Landhaus mitten in der Stadt. Das Restaurant teilt sich die Räume mit einem charmanten Bobo-Antiquitätenladen – ein Geheimtipp der Einheimischen. Wie in vielen Lokalen in Sofia sollte man vorab die Portionsgrösse der Salate klären.

facebook.com/CrazyDiamondSofia


Grand Hotel Sofia

Zeitloser Luxus

Das Lieblings-Fünf-Sterne-Hotel der Stars, die Bulgarien besuchen, wird auch von den Sofiotern für einen komfortablen Aufenthalt in der Hauptstadt empfohlen. Ruhig und dennoch zentral gelegen, sind alle Sehenswürdigkeiten zu Fuss erreichbar, die U-Bahn liegt ebenfalls in der Nähe. Die grosszügigen Zimmer sind trotz ihrer Grösse gemütlich eingerichtet, in einem dezent rokokohaften Stil, der elegant wirkt und dennoch zum Wohlfühlen einlädt. Das Hotel setzt stark auf Veranstaltungen für Gruppen, Unternehmen und Privatpersonen.

grandhotelsofia.bg

Junó Hotel Sofia

Kleiner Newcomer

Das neueste Luxushotel in Sofia (zur Design Hotels gehörend) ist unsere Top-Entdeckung des Wochenendes. Eine richtige Lobby gibt es nicht – die Rezeption erreicht man durch das Bar-Restaurant. Die Leidenschaft des Barpersonals spürt man sofort – inklusive wertvoller Tipps zu den lokalen Weinen. Für Weinliebhaber verbirgt sich im Keller ein Schatz, aber Psst! Die Höhle von Ali Baba wird nur in Ausnahmefällen geöffnet.

junohotel.com

Rosslyn Thracia Hotel

Preis-Leistung

Das «Rosslyn Thracia Hotel» in der his-torischen Solunska-Strasse, nahe dem Witoscha Boulevard, zählt zu den besten Adressen Sofias – mit Doppelzimmern bereits ab 80 Euro. Modern, zentral und ruhig gelegen. Ein eigenes Restaurant fehlt, doch das Angebot in der Umgebung macht dies wett. Das «Garden & Bar» bietet eine schöne Karte mit einheimischen Weinen, die mit kleinen Spezialitäten serviert werden.

rosslyn-hotels.com

Übernachten

In Sofia findet man ohne Probleme eine passende Unterkunft. Ganz gleich, welchen Standard man wählt – viele Häuser haben ausgesprochen viel Charme.

Infos

HotelGrand Hotel Millenium Sofia

Das Fünf-Sterne-Hotel wurde vor fünf Jahren eröffnet und zählt zu den modernsten und beliebtesten Luxushotels der Stadt. Es liegt direkt am Witoscha Boulevard und gehört zu den Hotels mit dem grössten Serviceangebot – inklusive Spa und insgesamt zehn Bars und Restaurants.

grandhotelmilleniumsofia.bg

HotelOborishte 63, Art-Boutique-Hotel

Hat alles, was man von einem Boutique-Hotel erwartet: charmante Lage in einem eher ruhigen Wohnviertel, das aber voller Leben, Bars und Restaurants ist. Von aussen wirkt es wie ein kleines Ziegelhaus – und man fühlt sich sofort wie ein echter Sofioter! Das «Oborishte 63» bleibt mit nur neun Zimmern angenehm überschaubar.

oborishte63.com

HotelThe Moon Boutique Hotel

Anderes Viertel, anderer Stil: «The Moon» ist ein familiengeführtes Hotel in einem Gebäude von 1916. Es spielt mit seiner Geschichte und erinnert mit seiner Einrichtung an eine Teestube aus vergangenen Zeiten. In dieser behaglichen Atmosphäre fühlt man sich wohl. Auch hier ist die Zimmeranzahl mit acht Zimmern begrenzt.

themoonhotel.eu


Kirche von Bojana

Ein Juwel als UNESCO-Weltkulturerbe

Das erste der drei Gebäude der Bojana-Kirche stammt aus dem zehnten Jahrhundert. Am bekanntesten ist das zweite, das die Fresken von 1259 beherbergt, die noch gut erhalten sind. Auch der angrenzende Garten lohnt einen Besuch. 1978 nahm die UNESCO Bojana in die Liste des Weltkulturerbes auf – wegen ihrer Denkmäler, die als die perfektesten und am besten erhaltenen Beispiele mittelalterlicher Kunst in Osteuropa gelten. Die Kirche liegt etwa zehn Kilometer vom Stadtzentrum entfernt und ist mit dem Bus oder Taxi erreichbar.

visitsofia.bg

28 402 Hektar

Rebfläche in Bulgarien (bei einer Gesamtfläche von 56 200 Hektar)

Bourgas

Am Schwarzen Meer

Über Sofia hinaus machen Weinliebhaber gern Halt in Plovdiv, ideal für Weinberg-Erkundungen, oder in Melnik, der Heimat einer einheimischen Rebsorte. An der Schwarzmeerküste stellt die Stadt ­Burgas eine interessante Alternative dar. Auch hier lässt sich Weintourismus in den umliegenden Weingütern mit Strandbesuchen verbinden. Der Hafen, die Kathedrale, Theater und mehrere Museen sind die meistbesuchten Sehenswürdigkeiten. Im Sommer bringen das Nachtleben und die Festivals die Stadt in Stimmung. Vermeiden Sie einen Besuch ausserhalb der Hochsaison (Mai bis September), da dann viele Einrichtungen geschlossen sind.

visitbulgaria.com

1,3 Millionen

Einwohnerzahl der Stadt Sofia

Ausflüge und Shopping

Unser Shopping in Sofia drehte sich ausschliesslich um Essen und Trinken – ein bisschen Kultur und Badespass haben wir später nachgeholt.

Infos

Event - Mavrud Day

Die Bulgarian Association of Wine Professionals hat den 26. Oktober zum Mavrud Day erklärt. Im Herbst organisiert sie die Urban Wine Festivals mit Verkostungen in bulgarischen Städten. In Sofia sollte man den 31. Oktober und den 1. November auf keinen Fall verpassen.

mavrudday.com

Weinhandlung - Vino Orenda

Die 2012 eröffnete Weinhandlung ist die erste und am besten ausgestattete Weinhandlung, die auf bulgarische Weine spezialisiert ist. Das Vino-Orenda-Team begeistert sich für lokale und widerstandsfähige Rebsorten sowie Naturweine. Es finden fast jede Woche Weinproben statt.

vinoorenda.com

Geschäft und mehr - Wine Generator

Obwohl Gründer Emil Koralov diesbezüglich zurückhaltend ist, gehört Wine Generator zu seinen Weinprojekten – zusammen mit dem Magazin «DiVino» und der gleichnamigen Messe, die den bulgarischen Weinen gewidmet ist. Jeden Mittwoch finden Weinproben mit einem Winzer statt.

facebook.com/wine.generator.bulgarian.wine.hub

Für Naschkatzen - Villa Rosiche

Neben dem berühmten bulgarischen Joghurt mit Honig legen die Einwohner Sofias grossen Wert auf kleine süsse Pausen. Die perfekte Umgebung, diese Passion zu erleben, ist die Villa Rosiche – ein zeitloser Ort, an dem unverschämt grosszügige Kuchen regieren.

vilarosiche.com