Ein Gericht zu Weihnachten von Katja Reinecker (Sektkellerei Reinecker, Auggen)

Rezept: Ofenlachs auf Linguine

Text: Harald Scholl und Nicole Harreisser, Fotos: Lukas Lienhard (Ein Bestandteil der Winzer-Weihnachtswerkstatt 2022)

Ein italienisch inspiriertes Pastagericht brachte Katja Reinecker auf den Tisch – da spielte der Einfluss ihres italienischstämmigen Freundes eine tragende Rolle. So unkompliziert mag Katja Weihnachtsküche, denn so bleibt Zeit für das Wesentliche: Feiern mit den Liebsten!

Ofenlachs auf Linguine


Zutaten für 4 Personen

4

Lachstranchen ohne Haut à 80 g 

3

Zwiebeln (feine Würfel) 

3

Karotten (feine Würfel) 

300g

Linguine

200g

gemischte Pilze (Austernpilze, Champignons etc.) 

1

Bio-Zitrone (unbehandelt) 

1

Bund frischer Dill

Ca. 400ml     

Sekt zum Ablöschen

 

Salz, Pfeffer, Butter zum Anbraten, Olivenöl


Zubereitung

  1. Zwiebeln und Karotten putzen und in feine Würfel schneiden, die Pilze in feine Streifen.

  2. Als Marinade für das Lachsfilet Olivenöl, Zitronenabrieb, Zitronensaft, Zwiebeln und feingehackten Dill miteinander vermischen und beiseitestellen.

  3. Ofen auf 120 Grad Celsius vorheizen.

  4. Die Lachsfilets beidseitig eine Minute in der Pfanne scharf anbraten, sie sollen in der Mitte noch glasig sein.

  5. Dann die Filets auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und grosszügig mit der Marinade einstreichen. Jeweils eine Zitronenscheibe und einen Stängel Dill auf die Filets legen. Anschliessend für ca. 10 Minuten in den Ofen geben.

  6. Linguine nach Packungsanweisung garen.

  7. Zwiebeln anbraten (für Extra-Aroma in der gleichen Pfanne wie den Lachs), Karotten zugeben und mit Sekt ablöschen.

  8. Nach einigen Minuten Pilze zugeben und nochmals mit Sekt ablöschen.

  9. Mit Dill, Salz und Pfeffer würzen. Pasta zugeben, in der Pfanne schwenken und gut vermischen. Pasta auf einem Teller anrichten und das Lachsfilet oben auflegen.

Der Wein

Pinot Noir Feuerbach Steingässle Extra Brut 2018

Die Geschichte der Lage Feuerbacher Steingässle ist schnell erzählt: Dem Besitzer war sie zu kalt, der Pinot Noir wurde nie richtig reif. Herbert Reinecker griff zu, für Sekt ist dieser Nachteil perfekt, schliesslich braucht es Säure. Der Sekt ist glasklar und präzise, hat etwas Frucht, dann Brioche, perfekte Balance, sanft-cremige Textur und einen enormen Nachhall. Reift auch auf der Flasche exzellent, braucht jetzt etwas Luft.

www.sektkellerei-reinecker.de