Dank Direktverkäufen

Umsatz des englischen Sektherstellers Gusbourne in die Höhe geschnellt

Text: Eva Pensel | Veröffentlicht: 02. Februar 2021


Die Umsätze der englischen Schaumweinkellerei Gusbourne sind vergangenes Jahr in die Höhe geschnellt. Im Jahr 2020 haben Weintrinker vermehrt über die firmeneigene Website bestellt und die Überseeverkäufe sind deutlich gestiegen, wodurch die Umsätze angekurbelt wurden.

Gusbourne erlebte vergangenes Jahr ein signifikantes Wachstum des Direktverkaufs. Laut The Drinks Business machten die Direktverkäufe gut 30 Prozent des Gesamtumsatzes aus, gegenüber 19 Prozent des Vorjahres.

Offensichtlich konnte sich das Weingut an die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie anpassen und den Wegfall der Gastronomie durch Direktverkäufe kompensieren. Auch in Übersee expandierte das Unternehmen im Jahr 2020. Die Überseeverkäufe sind um 10 Prozent auf 32 Prozent im Jahr 2020 gestiegen.

«Wir sind erfreut, dass wir ein weiteres Jahr mit starkem Umsatzwachstum erreicht haben, mit einer besonders erfreulichen Entwicklung in den Vertriebskanälen Direktverkauf und Übersee», sagte Gusbourne CEO Charlie Holland. Eine erfolgreiche Ernte 2020 habe ihre Weinvorräte für den zukünftigen Weinverkauf aufgestockt, ergänzte er. Holland plane in den nächsten Jahren weiter in das Wachstum und die Entwicklung von Direkt- und Übersee-Verkäufen zu investieren, berichtet The Grocer.

Gusbourne Estate

Gusbourne stellt Schaumwein aus eigenen Trauben her, die in Kent und Sussex angebaut werden, und zielt auf das obere Segment des Marktes ab. Seit 2004 ist Andrew Weeber Eigentümer von Gusbourne Estate.

 

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