Geschmorte Rote Bete

Für kreative Küchenkünstler ist die Rote Randenbete eine Offenbarung. Denn die Zubereitungsmöglichkeiten sind endlos. Wir empfehlen die Knolle in Rotwein geschmort, mit Zwiebeln, Honig und Koriander, oder aber als leichtes Carpaccio. Los geht’s!

Wir schlagen Ihnen zu den Weinen zwei Varianten der Zubereitung vor: eine kalte als Vorspeise oder Snack und eine warme, die zugleich Sauce zu Kurzgebratenem liefert, sich grossartig vorbereiten lässt und aufgewärmt noch besser schmeckt. Randenbete kochen, das können Sie, weil Sie natürlich wissen, dass man die roten Knollen vorher nicht anschneidet, damit das prächtige Rot nicht ins Kochwasser ausblutet. Die Stängel gegebenenfalls einfach abdrehen, Wurzeln belassen. Wenn Sie sich fürs Backen statt Kochen entscheiden – was länger dauert, aber zu einem intensiveren Geschmacks ergebnis führt –, dann ist dies nicht so entscheidend.

Rote Randenbete mit Zwiebeln, Rotwein, Koriander und Honig geschmort

Zutaten für 4 Portionen
600 g Rote Randenbete | 3 Knoblauchzehen | 3 rote Zwiebeln | 1 EL Koriandersamen, trocken geröstet und grob zerstossen | 1 TL weisse Pfeff erkörner, grob zerstossen | 4 EL Olivenöl | 100 ml Rotwein | 3 EL Rotweinessig | 2 EL Honig | Salz

Zubereitung

Randenbete und Zwiebeln schälen und vierteln oder sechsteln. Knoblauch schälen und mit dem Messerrücken leicht zerdrücken. Alles in einem Schmortopf mit gut schliessendem Deckel mit den Gewürzen, Öl, Wein, Essig und Honig mischen und salzen. Zum Kochen bringen, mit Alufolie abdecken, dann den Deckel aufl egen, so dass keine Flüssigkeit entweicht, und im vorgeheizten Ofen bei 160 Grad Celsius eine gute Stunde garen (die Dauer hängt von Alter und Grösse der Randenbete ab), bis das Gemüse ganz weich ist. Dabei gelegentlich umrühren, und gegebenenfalls die Flüssigkeit am Ende noch etwas einkochen lassen. Zum Schluss nochmals mit Essig abschmecken.

Tipp: Wenn Sie Randenbete mit Stängeln und Blattwerk finden: Die jungen Blätter wandern in den Salat, die festeren schneiden Sie in Streifen, die Sie kurz in der heissen Pfanne in Olivenöl schwenken. Das ist eine perfekte Ergänzung zu der in Rotwein geschmorten Randenbete oder ergibt eine wunderbare Unterlage für Feta auf einem Crostini. Die Stängel schneiden Sie in Stücke, schwenken sie dann ebenfalls in Olivenöl und löschen Sie sie dann mit Rotweinessig ab. Mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken.

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