5 Klischees über den...

Schraubverschluss

Gelernt/Gewusst

Schraubverschluss = einfacher Wein?

Allein der Schraubverschluss lässt keinen Rückschluss auf die Qualität des Weins zu. Vor allem in Australien und Neuseeland setzen Winzer für ihre hochwertigen Weine Schraubverschlüsse ein.

Der Plopp fehlt...

Es ist eine wiederkehrende Zeremonie: Die Kapsel abschneiden, die Spirale des Korkenziehers in den Korken drehen und gleichmässig den Korken bis zum «Plopp» ziehen. Und beim Schrauber? Ein einfaches «Knack» und offen ist die Flasche. Zugegeben: Das ist nicht jedermanns Sache.

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Die Lagerung

Die Flasche muss nicht liegen, sie kann ganz einfach und schnörkellos stehen – ein Schraubverschluss trocknet schliesslich nicht aus wie ein Naturkorken.

Die Reifung

Der Wein muss atmen, das kann er nur mit Korken. So oder so ähnlich hört man es immer wieder. Doch das passiert auch beim Schrauber, nur langsamer als beim Naturkorken. Die langsamere Reifung hat eine längere Lagerfähigkeit zur Folge.

Ade Korkschmecker?

Der klassische Fehler, bei dem TCA (Reaktionsprodukt von chlorhaltigen Substanzen mit dem Phenol im Naturkork) gebildet wird, tritt nicht mehr auf. Allerdings kann TCA durch behandeltes Holz oder Kartons auch durch den Schrauber in den Wein gelangen und zu einem ähnlichen Fehlton führen.

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