Weinkeller-Tipp

Barrique, Stückfass, Fuder & Co.

«Der Wein hat Holz» – doch was ist damit eigentlich gemeint? Welchen Einfluss hat die Lagerung der verschiedenen Weine in unterschiedlichen Fässern? Das wohl bekannteste Fass ist das Barrique mit 225 Litern, das weltweit zum Einsatz kommt. Ein Stückfass, das 1200 Liter fasst, findet sich meist in Deutschland und auch das Fuder ist weit verbreitet. Nicht nur die Grösse des Fasses ist entscheidend, auch die Holzart und die Lagerung bzw. Reifung des Holzes, das für den Fassbau verwendet wird. Altes Holz beeinflusst den Wein im Geschmack nicht mehr, nur noch die Oxidation während der Lagerung im Fass. Ein weiterer Aspekt ist das Toasting, das Ausbrennen des Fasses. Unterschieden werden drei Toasting-Grade: leicht, medium und heavy. Je nach Röstgrad werden unterschiedliche Aromen im Wein forciert, beispielsweise Karamellnoten und Kokos bei medium. Der Einsatz des Fasses, die Belegung, schwankt je nach Winzer. Manche setzen das Fass nur einmal ein, andere verwenden teils bereits belegte Fässer. Je grösser das Fass, desto länger sind diese im Einsatz.


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