Weinkeller-Tipp

Toasting: Holz und Feuer

Um das erste getoastete Weinfass erzählt man sich eine Art Legende, die einem doch ein Schmunzeln hervorlockt. Französische Winzer, die ihre Weingüter in Meeresnähe hatten, sollen auf die Idee gekommen sein, gebrauchte Fässer der Heringsproduzenten zu verwenden. Zunächst aber musste der intensive Fischgeruch aus den Fässern verschwinden. Da aber dieser Fischgeruch weder durch Aushobeln und Bürsten zu vertreiben war, hatte ein findiger Winzer die Idee, das Fass auszubrennen. Mit Erfolg. Die unerwünschten Aromen wurden zersetzt und das Fass konnte für die Weinbereitung eingesetzt werden. Heute werden meist neue Fässer aus unterschiedlichen Hölzern verwendet. Je nach Intensität des Ausbrennvorgangs kann die Geschmacksabgabe des Holzes an den Wein gesteuert werden. Drei Stufen werden unterschieden: faible / light (leicht, schwach) für leichte Vanille- und Holznoten, moyenne / medium (mittel) für Kakao, leichtes Karamell, Kokos und Schokolade und forte / heavy (stark) mit Rauchnoten, Kaffee, Karamell und Brotkruste.


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