Zwei Hektar Chardonnay und Pinot Noir

Neuer Weinberg auf der Osterinsel errichtet

Text: Linus Bauer | Veröffentlicht: 9. Februar 2021


Eine Gruppe von Unternehmern hat auf der Osterinsel im Südostpazifik einen Weinberg angelegt. Auf zwei Hektar pflanzten sie 3‘500 Reben Chardonnay und 3‘500 Reben Pinot Noir an, berichtet Decanter. Das Projekt steht unter der Leitung des Agraringenieurs Alvaro Arriagada.

Vulkanische Böden, subtropisches Klima

Die Osterinsel, von der einheimischen Bevölkerung Rapa Nui genannt, gehört politisch zu Chile, geographisch liegt sie jedoch in Polynesien. Auf einer Fläche von 162,5 km2 wohnen rund 8‘000 Menschen. Pro Jahr besuchen über 100‘000 Touristen die Insel, die in erster Linie für die mächtigen Steinstatuen Moai bekannt ist. Das Klima ist subtropisch und stark geprägt vom kalten Humboldtstrom. Die Böden von Rapa Nui sind vulkanisch.

«Rapa Nui unterscheidet sich von den anderen Inseln Französisch-Polynesiens», sagt Alvaro Arriagada gegenüber Decanter. «Kalte Gewässer, weniger extreme Temperaturen und die geringere Luftfeuchtigkeit weisen darauf hin, dass das Wachstum der Reben erfolgreich vorangehen kann».

Wilde Reben von französischen Siedlern

Bereits französische Siedler brachten Weinreben auf die Osterinsel. Diese pflanzten sie zusammen mit Bananen, Mangos und Avocados beim Vulkan Rano Kau an. Die Reben wuchsen, Arriagada und sein Team entdecken sogar einige Trauben an den Pflanzen. Das Wachstum und die Sorte der wilden Reben werden nun untersucht.

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