Keine Zoll-Verringerung in Aussicht

US-Regierung will Zölle auf Wein und Spirituosen nicht revidieren

Text: Fanny Urech | Veröffentlicht: 16. Februar 2021


Die US-Regierung will an den wegen des Luftverkehrsstreits eingeführten Zöllen auf europäische Weine und Spirituosen nichts ändern. Dies berichtet The Drinks Business in Bezug auf eine Mitteilung des Handelsbeauftragten der Vereinigten Staaten.

Laut dem Handelsbeauftragten sei eine Überarbeitung der Massnahmen in Anbetracht der jüngsten Ereignisse zum jetzigen Zeitpunkt nicht notwendig.

Die bestehenden US-Zölle

Die jüngste Runde von Zöllen, die Ende Dezember 2020 angekündigt wurden und ab dem 12. Januar 2021 in Kraft traten, sah die Erhebung eines zusätzlichen Zolls von 25 Prozent auf Cognac und Weinbrand aus Frankreich und Deutschland vor. Weine mit über 14 Volumenprozent, die in beiden Ländern hergestellt werden, wurden ebenfalls auf die Liste genommen.

Seit Oktober 2019 unterliegen in Schottland und Nordirland hergestellter Whisky sowie Wein unter 14 Volumenprozent und Liköre, die in mehreren europäischen Ländern hergestellt wurden, einem Zollsatz von 25 Prozent. Seit Juni 2018 erhebt die EU 25 Prozent Zölle auf die Einfuhr von amerikanischem Whiskey.

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