Europa

Zwar wird der Ursprung des Weinbaus im Südkaukasus vermutet, doch als Wiege der heutigen Weinkultur gilt Europa. Hier waren es zuerst die alten Griechen (ab 800 vor Christus) und dann die  Römer, bei denen in den gehobenen Schichten der Wein gar eine grössere gesellschaftliche Bedeutung besass als heute. Auch der internationale Handel und die Weinliteratur gehen auf diese Zeit zurück. Danach entwickelten Klöster und Adelshäuser den Weinbau weiter. Heute ist Italien (ca. 4.9 Milliarden Liter) der grösste Weinproduzent der Welt, gefolgt von Frankreich (4.7 Milliarden Liter) und Spanien (3.7 Milliarden Liter). Regionen wie Bordeaux mit Sorten wie Cabernet Sauvignon und Merlot, das Burgund mit Chardonnay und Pinot Noir oder die Mosel mit dem Riesling prägen die zeitgenössische Weinkultur ganz entscheidend. In Europa wird Weinbau auf verschiedensten Böden (Kalk, Lehm, Ton Schiefer, etc.) betrieben, das Klima variiert von mediterran bis kontinental. In kühleren Gebieten konzentriert sich der Weinbau auf geschützte, milde Lagen in Flusstälern und an Seeufern.

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