Saint-Chinian

Rebfläche

3000 Hektar

Produktion

rund 15 Millionen Flaschen

Top 3-Traubensorten

Grenache, Syrah, Carignan

Weinart

Rotwein von fruchtig bis kräftig

Saint-Chinian und seine beiden Crus Berlou und Roquebrun, neu geschaffene Gemeindeappellationen, produzieren echte, bodenständige Weine des Südens, vollmundig und würzig, aber auch gut strukturiert und mit mineralischer Frische, Weine, wie sie zu schmackhafter Mittelmeerküche besonders gut munden.

Geschichte

Im 8. Jahrhundert nach Christus hielt Saint-Benoît dʼAniane seine Jünger dazu an, in der Wildnis der Ausläufer des Zentralmassivs ein Kloster zu gründen, das schliesslich die Wiedergeburt des Weinbaus im Languedoc einläuten sollte. Aus Saint-Aniane wurde Saint-Chinian, AOC des Languedoc seit 1982 (Rotweine). Seit 2005 profitieren auch die Weissweine von der geschützten Herkunftsbezeichnung. Saint-Chinian gehört zu den Regionen des Languedoc, deren Weine schon im 18. Jahrhundert Aufmerksamkeit erregten.

Geografie

Saint-Chinian liegt im Nordwesten von Beziers, am Fuss des Caroux-Massivs und der Espinouse. Die Appellation erstreckt sich über 20 Dörfer.

Klima und Boden

Das trockene Mittelmeerklima wird durch die aus Richtung Zentralmassiv wehenden Winde etwas abgekühlt: Sommergewitter sorgen für etwas Feuchtigkeit. Im trockenen Norden der Appellation bestehen die Böden aus Sandstein und Schiefer, im Süden aus Kalk und Ton.

Weine und Produktionsmenge

Saint-Chinian produziert rund 100 000 Hektoliter Wein, Berlou rund 2000 und Roquebrun rund 5000 Hektoliter. Ergeben die beiden Crus tieffarbene, kräftige, würzige und gut strukturierte Rotweine, die etwas reifen können, sind die einfacheren Saint-Chinian geschmeidiger, machen schon jung Freude und sind von fruchtiger Würze.

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