Marken: Adriaweine

Rebfläche

25 000 Hektar

Produktion

760 000 Hektoliter

Top 3-Traubensorten

Verdicchio, Sangiovese, Merlot

Weinart

mineralische, zum Teil langlebige Weissweine, kompakte Rotweine, zum Teil auch aus internationalen Rebsorten 

Kilometerlange Sandstrände, befestigte Städte auf Bergkuppen, Fischerdörfer, eine eigenständige Küche und ein Meer an Rebbergen: Die Region Marken an der Adriaküste ist ein Feriengebiet, wie es sein sollte. Die ehemalige Grenzregion des Römischen Reiches beeindruckt durch die Vielfalt ihrer Trauben: Sangiovese, Merlot und Cabernet ergeben hier ebenso kraftvoll-elegante Weine wie die weisse Verdicchio-Traube, die Basis langlebiger eleganter Bianchi und Passiti ist. 

Geschichte

Wie fast überall in Mittelitalien kann der erste Weinbau in der Region Marken bereits auf die Zeit der Etrusker von 800 bis 100 vor Christus zurückdatiert werden. Seitdem wurde durchgängig Wein angebaut.

Geografie

Südlich der Emilia-Romagna liegen die Marken zwischen Apennin und Adria. Im Süden grenzen sie an die Abruzzen, im Westen an Umbrien.

Klima und Boden

Lehmige Böden dominieren die Rebberge, immer wieder durchzogen von sandigen Strichen. Das ausgewogene Klima ist von der Adria dominiert und bildet die Basis ebenso harmonischer Weine. Im Hinterland bei Matelica dominieren die Einflüsse des kontinentalen Inlands. 

Anbaugebiete und Rebfläche

Eingebettet zwischen Adria und Apennin werden rund 25 000 Hektar Rebfläche bewirtschaftet. Die meisten Rebberge sind in den Provinzen Ascoli Piceno und Ancona zu finden und liegen der Adria zugewandt. Eine Ausnahme ist das Gebiet des Verdicchio di Matelica, das höhere Lagen und ein kühleres, vom Apennin geprägtes Klima auszeichnen.

Weine und Produktionsmenge

Die häufigsten weissen Rebsorten sind Trebbiano, Maceratino, Pecorino, Verdicchio, Pinot Blanc, Pinot Gris und Malvasia. Bei den Rotweinen findet man vor allem Sangiovese, Montepulciano, Lacrima di Morro und Vernaccia di Serrapetrona. Die Marken sind eine vielfältige Region mit Bergen, fruchtbaren Hügeln und Sandstränden. Die weisse Verdicchio-Rebe findet hier hervorragende Voraussetzungen, um in zwei Anbauzonen zu überraschend frischen, knackigen Bianchi und Passiti gekeltert zu werden: in Matelica im Inland und in den 25 Gemeinden des DOC-Gebietes der Castelli di Jesi rund um die gleichnamige Gemeinde im Herzen der Marken. 

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